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    Kommt "Brightburn 2"? Jetzt äußert sich "Guardians Of The Galaxy"-Regisseur James Gunn
    Von Jan Felix Wuttig — 08.07.2019 um 12:20

    Mit der Alptraumversion eines pubertierenden Superman-Verschnitts brachte „Brightburn" diesen Juni frischen Wind ins Superhelden-Genre. Jetzt hat sich Produzent James Gunn erstmals zu einem möglichen Sequel geäußert.

    2019 Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH

    Nachdem sich Regisseur David Yarovesky bereits in unserem Interview einem Sequel gegenüber nicht abgeneigt zeigte, hat sich nun auch „Brightburn“-Produzent James Gunn („Guardians of the Galaxy“, Produzent von „Avengers: Endgame") zu einer Fortsetzung geäußert: Ich denke, ich bin in nächster Zeit erst einmal mit ‚Suicide Squad‘ und dann ‚Guardians‘ beschäftigt“, zitiert Entertainment Weekly den MCU-Mastermind. „Aber wir führen Gespräche über ein Sequel. Das klingt zunächst einmal, als würde ein Sequel in weite Ferne rücken – aber weil Gunn schließlich „nur“ als Produzent beteiligt ist, wäre es natürlich auch denkbar, das Projekt neben seinen Regiearbeiten zu betreuen. Sofern sie denn überhaupt kommt, würde uns eine Fortsetzung also womöglich doch früher erreichen, als es Gunns Aussage vermuten ließe.   

    Brightburn“, der uns als „dreckiger, sich selbst genügender Superhelden-Slasher" ordentlich gefallen hat, ist dabei gegenüber Gunns anderen Blockbuster-Projekten verständlicherweise nicht erste Priorität. Das mag auch an den Einspielergebnissen liegen: Bei einem Budget von sechs Millionen Dollar spielte der Film 31 Millionen Dollar weltweit ein. Ein achtenswerter, aber für den Vertrieb Sony/Screen Gems kein beachtlicher Erfolg. Gunn, der schon 2010 mit „Super“ einen eher alternativen Blick auf das Superhelden-Genre warf, wurde erst kürzlich wieder von Disney unter Vertrag genommen, nachdem ihn das Studio aufgrund von Twitter-Kommentaren zu Vergewaltigung und Pädophilie zuvor gefeuert hatte.

    DARUM GEHT’S IN "BRIGHTBURN"

    Tori (Elizabeth Banks) und Kyle (David Denman) wünschen sich sehnlichst ein Kind, haben damit aber bisher keinen Erfolg. Als ein Komet in der Nähe ihrer Farm einschlägt und sie im Krater ein menschlich aussehendes Baby finden, scheint ihr Wunsch in Erfüllung zu gehen. Doch als Brandon (Jackson A. Dunn) in die Pubertät kommt, zeigen sich erste Anzeichen seiner Andersartigkeit: offensichtlich kann er nicht bluten und es scheint unmöglich, ihn äußerlich zu verletzen. Auch sein Temperament wird immer unberechenbarer. Als er einer Mitschülerin im Unterricht die Hand zerquetscht, müssen seine Eltern sich fragen, ob sie sich nicht womöglich eine außerirdische Bedrohung ins Haus geholt haben…

    Das sagt der Regisseur zu seinen Plänen zu "Brightburn 2"

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