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    Statt "The Flash"? "ES"-Regisseur werkelt mit "Avengers 4: Endgame"-Machern an originellem Sci-Fi-Film

    Hollywood kann nur Sequels, Remakes, Reboots und Comicverfilmungen? Das Gegenteil soll nun „Electric State“ beweisen – und könnte ausgerechnet einer Comicadaption schaden...

    Walt DIsney

    Bei einer Frage-und-Antwort-Runde auf der Comic-Con verrieten die „Avengers: Infinity War“ und „Avengers: Endgame“-Autoren Christopher Markus und Stephen McFeely an welchem Projekt sie gerade arbeiten: an einer originellen, post-apokalyptischen Sci-Fi-Idee namens „Electric State“.

    Es ist kein Remake, kein Sequel und keine Adaption eines bekannten Stoffes, hat aber eine Inspirationsquelle. Sie sind beeinflusst von den Arbeiten des Künstlers Simon Stålenhag, von dessen Bildband „The Electric State“ auch der Filmtitel entliehen ist. Der Schwede wurde bekannt, weil er Landschaftsbilder mit futuristischen Elementen aufpeppt. Besonderen Einfluss auf ihn hatte, der legendäre Konzeptdesigner Ralph McQuarrie, dem wir unter anderen die Optik vieler „Star Wars“-Figuren zu verdanken haben. Auf der Comic-Con enthüllten Markus und McFeely bereits erstes Designs für ihren Film, der von den „Avengers: Endgame“-Regisseuren Joe und Anthony Russo produziert werden soll.

    Sie bekräftigten zudem, dass „ES“-Regisseur Andy Muschietti die Inszenierung übernehmen wird. Er wurde bereits angekündigt, als das Projekt Ende 2017 das erste Mal die Runde machte. Dass Muschiettis Regie führt und das Projekt scheinbar nun bald in Produktion gehen wird, dürfte aber DC-Fans ein paar Sorgenfalten ins Gesicht treiben.

    Denn der Filmemacher verriet gerade erst, dass er nach dem Kinostart von „ES Kapitel 2“ Anfang September 2019 ein paar Monate Pause machen will, bevor er sich seinem nächsten Projekt widmet. Wenn es sich dabei aber um „The Electric State“ handelt, bleibt wenig Raum für „The Flash“, den er auch inszenieren soll. Verschiebt sich die DC-Comic-Adaption also erneut? Oder wird wieder mal der Regisseur gewechselt? Wir werden es sehen.

    Darum geht es in "The Electric State"

    Als „The Electric State“ das erste Mal Ende 2017 angekündigt wurde, hieß es, die Geschichte sei in einer fiktiven Version des Jahres 1997 angesiedelt. Eine Teenagerin büchst mit ihrem gelben Spielzeugroboter von zu Hause aus. Die beiden reisen durch ein befremdlich anmutendes Nordamerika, das von den Ruinen gigantischer Kriegsdrohnen ebenso übersät ist wie von den Abfällen einer im Niedergang begriffenen Konsumgesellschaft. Als die Protagonisten den Rand des Kontinents erreichen, scheint sich die Welt noch schneller aufzulösen – es ist, als sei der dumpfe Kern der Zivilisation hinter dem Horizont in sich zusammengefallen.

    Noch gibt es keinen Kinostart für „The Electric State“.

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