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    "The Flash": "Es"-Regisseur soll langersehnten DC-Film machen
    Von Daniel Fabian — 03.07.2019 um 09:05

    Hauptdarsteller Ezra Miller kündigte vor kurzem an, ein eigenes, düsteres Drehbuch von „The Flash“ schreiben zu wollen – aber wird die DC-Verfilmung nun sogar zum Horrorfilm? Jetzt ist auch noch „Es“-Macher Andy Muschietti als Regisseur im Gespräch.

    Warner Bros.

    Nachdem The Flash bereits in Zack Snyders „Batman V Superman: Dawn Of Justice” seinen ersten Auftritt im DC Extended Universe absolvierte, warten Fans nun schon seit einiger Zeit auf den längst angekündigten Solofilm um den Roten Blitz. Um den schien es lange allerdings gar nicht mal so gut zu stehen, da das DCEU einerseits einst nicht die erhofften Erfolge einfuhr und andererseits Hauptdarsteller Ezra Miller auch andere Verpflichtungen hatte. Doch das Comic-Film-Universum wurde spätestens mit „Aquaman“ wieder auf Kurs gebracht und „Phantastische Tierwesen 3“, in dem Miller als Credence Barebone zurückkehren soll, wohl noch weiter nach hinten verschoben. Stattdessen könnte bei Warner schon bald die erste Klappe von „The Flash“ fallen – und zwar mit Andy Muschietti („Es“) als neuem Regisseur.

    Comic-Verfilmung mit Horror-Einfluss?

    Wie The Hollywood Reporter berichtet, befinde man sich bei Warner im Gespräch mit dem Filmemacher, der im ersten Moment als eine etwas ungewöhnliche Wahl scheint. Nach seinem Horrorfilm „Mama“, mit dem er 2013 seinen internationalen Durchbruch feierte, folgte vier Jahre später schließlich die Neuverfilmung von Stephen Kings „Es“, mit der Andy Muschietti immerhin den erfolgreichsten Horrorfilm aller Zeiten ablieferte. Am 5. September 2019 kommt mit „Es 2“ dann der ersehnte zweite Teil der Geschichte in die Kinos.

    Sollte Muschietti anschließend tatsächlich „The Flash“ inszenieren, bleibt abzuwarten, ob der Argentinier damit auch wirklich neues Terrain betritt und das Horrorfach verlässt oder die Geschichte von Barry Allen vielleicht sogar als Horrorfilm adaptiert. Während James Wan ja bereits für das „Aquaman“-Spin-off „The Trench“ versprach, dass es sich dabei eher um einen Monster-Horrorfilm als um eine Heldensaga handeln wird, wollte Ezra Miller bekanntlich auch die Geschichte von „The Flash“ in eine düstere Richtung lenken.

    Ezra Millers Sieg?

    Miller scheint sich auch mit seinen Visionen durchgesetzt zu haben. So sind mit John Francis Daley und Jonathan Goldstein, die bisherigen Verantwortlichen für das Drehbuch und die Regie, draußen. Stattdessen wurde mit Christina Hodson nun eine neue Schreiberin an Bord geholt, die zuletzt die Drehbücher zum „Transformers“-Spin-off „Bumblebee“ und der kommenden DC-Adaption „Birds Of Prey“ lieferte. Mit ihrer Erfahrung soll sie nun auch das finale Skript liefern, mit dem endlich auch „The Flash“ in Produktion gehen kann. Ob sie auf Ideen von Miller aufbaut? Der Star hat nun auf jeden Fall größeren Einfluss. Eigentlich war sein Vertrag ausgelaufen. Dass Warner nun mit ihm weiterarbeitet, macht deutlich, dass eine neue Übereinkunft erzielt wurde.

    Einen Horror-Regisseur mit einem DC-Film zu vertrauen, wäre übrigens nichts neues, sondern fast schon Tradition. Nach Filmen von DCEU-Initiator Zack Snyder („Dawn Of The Dead“), James Wan („Conjuring”) und David F. Sandberg („Annabelle 2”) wäre ein DC-Kapitel von Andy Muschietti also alles andere als überraschend.

    Wann erscheint "The Flash"?

    Wann „The Flash“ letztlich in die Kinos kommt, steht nach wie vor in den Sternen - erst einmal müssen alle Weichen gestellt werden, damit der Film überhaupt zustande kommt. Sollte das Drehbuch allerdings planmäßig im Januar 2020 stehen, wäre ein Kinostart 2021 immer noch denkbar.

    Kommt "The Flash" früher als gedacht?

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