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    Neu im Heimkino: Zwei zeitlose Sci-Fi-Meisterwerke als Limited Edition und zwei richtig starke deutsche Film-Highlights
    Von Benjamin Hecht — 12.03.2021 um 12:38

    Für Sammler gibt es jetzt schicke Steelbooks zu George Lucas' „THX 1138“ und zu „Alarm im Weltall“ mit Leslie Nielsen. Neben den beiden Sci-Fi-Klassikern sind auch zwei neue deutsche Highlights seit heute auf DVD und Blu-ray verfügbar.

    Bavaria Filmproduktion

    Vier neue Heimkino-Highlights sind kürzlich erschienen. Zwei davon sind limitierte Blu-ray-Steelbooks genialer Klassiker des Science-Fiction-Kinos, die jeder Genre-Liebhaber gesehen haben sollte. Bei den anderen beiden handelt es sich um spannende deutsche Produktionen, die erstmals auf DVD und Blu-ray erscheinen.

    Fangen wir mit den Sci-Fi-Filmen an: THX 1138“ ist das Erstlingswerk von „Star Wars“-Mastermind George Lucas und kommt deutlich düsterer und dystopischer daher als seine abenteuerliche Fantasy-Saga im Weltall. 

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    Alarm im Weltall“ (auch bekannt unter seinem Originaltitel „Forbidden Planet“) ist hingegen eine Art spiritueller Vorgänger von „Star Wars“. Das Weltraumabenteuer von 1956 war ein Vorreiter in Sachen visuelle Effekte und hatte nicht nur erheblichen Einfluss auf Lucas, sondern auch auf „Star Trek“-Schöpfer Gene Roddenberry.

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    Die deutschen Neustarts des heutigen Tages sind allerdings auch sehr erwähnenswert: Da wäre zum einen „Enfant Terrible“. In dem Biopic spielt Netflix-Star Oliver Masucci („Dark“, „Tribes of Europa“) den Regisseur Rainer Werner Fassbinder, einen der einflussreichsten deutschen Filmemacher aller Zeiten.

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    Und morgen die ganze Welt“ war der diesjährige deutsche Oscar-Bewerber, der allerdings schon jetzt aus dem Rennen ist. Darin geht es um eine Studentin, die eine Neo-Nazi-Organisation unterwandert. Wir haben beide Filme bereits gesehen und können eine klare Empfehlung aussprechen.

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    Detaillierte Informationen zu den Heimkino-Neuheiten folgen jetzt:

    Das ist "THX 1138"

    „THX 1138“ war der erste Spielfilm, bei dem George Lucas Regie führte. Anders als mit „Star Wars“ landete er damit zwar alles andere als einen Mainstream-Hit, doch die Kritiken zu seinem Debüt waren teils hervorragend und ebneten ihm den Weg zu seinen späteren kommerziellen Mega-Erfolgen. „THX 1138“ ist mehr als einfach nur das Erstlingswerk des „Star Wars“-Schöpfers, es ist ein herausragender Science-Fiction-Film, der einen bleibenden Eindruck hinterlässt, aber ganz anders ist als der Sternenkrieg.

    Der Film erinnert an „1984“ und „Schöne neue Welt“.

    Die FILMSTARTS-Kritik zu "THX 1138"

    „THX 1138“ spielt in einer Welt, in der die Gefühle der Menschen und somit auch der Bedürfnis nach Selbstbestimmung und Freiheit unter Drogeneinfluss unterdrückt werden. Der einzelne Mensch geht in der ständig überwachten Masse unter und unterscheidet sich nur durch seine individuell zugewiesene Kennziffer.

    Das ist "Alarm im Weltall"

    Der Einfluss, den „Alarm im Weltall“ auf das Science-Fiction-Genre hatte, kann man gar nicht hoch genug einschätzen. Allein schon, dass der Film „Star Wars“ und „Star Trek“ inspiriert hat, reicht aus, um die enorme Bedeutung dieses Klassikers zu untermauern, der übrigens von einem Shakespeare-Stück inspiriert ist.

    Die FILMSTARTS-Kritik zu "Alarm im Weltall"

    In „Alarm im Weltall“ spielt Leslie Nielsen („Die nackte Kanone“) einen Weltraumkapitän im 23. Jahrhundert. Seine Suche nach einem vor 20 Jahren verschollenen Raumschiff führt ihn auf den Planeten Altair, wo er auf den mysteriösen Dr. Morbius (Walter Pidgeon) und dessen Tochter Altaira (Anne Francis) trifft, die ein finsteres Geheimnis haben. 

    Das ist "Enfant Terrible"

    Rainer Werner Fassbinder ist einer der einflussreichsten deutschen Regisseure aller Zeiten. Als einer der führenden Kräfte der Neuen Deutschen Welle prägte er gemeinsam mit u. a. Werner Herzog und Wim Wenders das hiesige Kino der 1970er- und 1980er-Jahre. In „Enfant Terrible“ spielt Oliver Massuci den Meisterregisseur, der unter anderem für die interkulturelle Romanze „Angst essen Seele auf“ bekannt wurde.

    Die FILMSTARTS-Kritik zu "Und morgen die ganze Welt"

    Wie ihr in unserer Kritik nachlesen könnt, ist „Enfant Terrible“ zum Glück kein herkömmliches Künstler-Biopic geworden. „Stattdessen werden sich die Geister an „Enfant Terrible“ genauso scheiden wie an Rainer Werner Fassbinder [...] selbst.“ Und genau deshalb wird das Biopic der Regielegende auch gerecht.

    Das ist "Und morgen die ganze Welt"

    Der deutsche Kandidat für den Oscar als Bester internationaler Film ist zwar schon frühzeitig aus dem Rennen ausgeschieden, doch wir wollen „Und morgen die ganze Welt“ trotzdem empfehlen. Der Film bietet „junges, mutiges, aufrüttelndes Politkino, das keine Angst hat, in alle Richtungen anzuecken“, so unser Fazit.

    Die FILMSTARTS-Kritik zu "Und morgen die ganze Welt"

    „Und morgen die ganze Welt“ handelt von der Jurastudentin Luisa (Mala Emde), die aus gutem Hause stammt und den politischen Wandel, den ihr Land durchmacht, nicht tatenlos mit ansehen will. Sie schließt sich dem antifaschistischen Widerstand an und trifft dort auf Alfa (Noah Saavedra) und Lenor (Tonio Schneider), die auch vor Gewalt nicht zurückschrecken. Luisa begibt sich auf einen riskanten Weg, der nicht nur ihr eigenes Leben in Gefahr bringt...

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