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    Eine der besten Serien aller Zeiten startet heute bei ProSieben – basierend auf einer wahren Horrorgeschichte!
    Von Benjamin Hecht — 12.04.2021 um 10:40

    Es ist die vielleicht beste Serie, die wir in jüngerer Vergangenheit sehen durften. ProSieben zeigt ab heute den HBO-Hit „Chernobyl“. Die Dramaserie handelt vom ganz realen Horror, der sich rund um das legendäre Reaktorunglück von 1986 ereignete.

    HBO / Sky

    Update vom 13. April 2021: Die TV-Ausstrahlung der ersten beiden Folgen von „Chernobyl“ ist bereits vorbei. Auf Joyn könnt ihr diese jedoch kostenlos nachholen, bis es am 19. April mit Folge 3 und 4 auf ProSieben und Joyn weitergeht. Außerdem verraten wir euch in einem weiteren Artikel, wie ihr schon vor der TV-Ausstrahlung alle Folgen von „Chernobyl“ sehen könnt.

    Hier die ursprüngliche Meldung:

    Als es am 26. April 1986 zu Explosionen im Kernkraftwerk des ukrainischen Tschernobyl kommt, läutet dies eine der größten Umweltkatastrophen aller Zeiten ein, die in ihrem Verlauf tausende Todesopfer fordert. Die fünfteilige Mini-Serie „Chernobyl“ erzählt die Geschichte dieses Super-GAUs, nimmt zwar einige kreative Abweichungen von der Realität vor, liefert dadurch aber auch einen der packendsten und intensivsten Katastrophenthriller der letzten Jahre.

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    "Chernobyl" im TV und zum kostenlosen Streamen

    Am Montag, den 12. April 2021 startet „Chernobyl“ um 20.15 Uhr bei ProSieben mit einer Doppelfolge. Die Episoden 3 und 4 folgen am 19. April und das große Finale zeigt der Sender am 26. April.

    Zusätzlich zur TV-Ausstrahlung erscheinen die jeweiligen Episoden außerdem beim Streaming-Dienst Joyn. Direkt nach ihrer abendlichen Ausstrahlung auf ProSieben werden sie dort ins Programm aufgenommen und stehen dann kostenfrei und ohne Abonnement für jeweils einen Monat zum Abruf bereit.

    Heute im TV: 2 Marvel-Stars in einem der besten Zombie-Filme der letzten 20 JahreWorum genau geht es in "Chernobyl"

    „Chernobyl“ beginnt mit der Katastrophe im ukrainischen Kernkraftwerk, beschäftigt sich anschließend aber vor allem mit den unmittelbaren Folgen des Unglücks und den Versuchen der Wissenschaftler und der sowjetischen Regierung, die verheerende Strahlungsaktivität irgendwie einzudämmen. Im Mittelpunkt stehen der Chemiker Valery Legasov (Jared Harris) und der Politiker Boris Shcherbina (Stellan Skarsgård).

    Während Shcherbina sich zunächst erhofft, die Situation schnell abhandeln zu können, stellt Legasov bald fest, dass die Ausmaße der Katastrophe größer sind als gedacht. Der Wissenschaftler erkennt den Ernst der Lage und fordert umfangreiche Maßnahmen. Doch die Regierung in Moskau möchte die Ereignisse am liebsten unter den Teppich kehren, um keine Schwäche gegenüber dem Westen zu zeigen. Eine brandgefährliche Kombination...

    Darum ist "Chernobyl" Pflicht für jeden Serien-Fan

    Die HBO-Mini-Serie wurde mit sage und schreibe zehn Emmys ausgezeichnet und war neun weitere Male nominiert. Laut der größten Online-Filmdatenbank der Welt, der IMDb, handelt es sich bei „Chernobyl“ um die fünftbeste Serie aller Zeiten, basierend auf den Nutzerwertungen. Unter den fiktionalen Serien sind sogar nur die Weltkriegs-Mini-Serie „Band Of Brothers“ und das Drogendrama „Breaking Bad“ besser gestellt. Und „Chernobyl“ liegt aus guten Gründen so weit vorne:

    Mit seinen nur fünf rund einstündigen Episoden ist der Sensations-Hit von 2019 recht knackig. Doch genau dieser Faktor spielt der Atmosphäre von „Chernobyl“ in die Karten. Hier kommt keine Langeweile auf. Jede Episode ist dicht gepackt mit Spannung und der Zeitdruck, dem die Protagonisten ausgesetzt sind, kommt voll zur Geltung. Kaum zu glauben, dass ausgerechnet Craig Mazin, der zuvor vor allem für alberne Komödien wie „Hangover 2+3“ oder „Scary Movie 3+4“ Drehbücher schrieb, den tragischen Horror von Tschernobyl in eine der besten Serien aller Zeiten verwandelte.

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    Getrieben von nuancierten, emotionalen Schauspielleistungen und einer packenden Inszenierung ist es vor allem der unfassbar düstere, aber doch recht nüchterne Grundton, der „Chernobyl“ auszeichnet. Die Folgen der Nuklearkatastrophe sind eben an sich schon so erschütternd, das es keiner großen emotionalen Manipulation bedarf, um uns voll mitzureißen. „Chernobyl“ hält sich bedacht zurück, erklärt uns anschaulich die Wissenschaft hinter dem Unglück und lässt Raum für eigene Gedanken.

    Wenn ihr „Chernobyl“ noch nicht gesehen haben solltet, dann ist jetzt der perfekte Zeitpunkt gekommen, dieses Serien-Meisterwerk endlich nachzuholen. Falls ihr euch für die realen Ereignisse hinter der Serie interessiert, empfehlen wir euch folgenden Artikel:

    "Chernobyl": Der wahre Horror hinter der Katastrophen-Serie

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