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    Wird das der neue Thanos? MCU-Oberschurke für "The Avengers 5", "Spider-Man 4" & Co. angeblich enthüllt
    Von Julius Vietzen — 29.04.2021 um 18:00

    In „Avengers 4: Endgame“ fanden nicht nur die ersten 11 Jahre MCU ihren Abschluss, auch der Bösewicht, der bis dahin die Fäden im Hintergrund zog, wurde besiegt: Thanos. Nun gibt es plausibel klingende Gerüchte dazu, wer der neue Oberschurke wird.

    Marvel Studios 2018

    Thanos (Josh Brolin) ist seit „Avengers: Endgame“ besiegt und wird den Avengers wohl auch keine Probleme mehr bescheren. Doch wer rückt nun auf die freigewordene Position des zentralen MCU-Bösewichts?

    Seit nun mehr als zwei Jahren spekulieren Fans im Internet darüber und von Galactus über Mephisto bis Doctor Doom wurde schon so ziemlich jeder große Marvel-Comic-Schurke durch Gerüchte und angebliche Enthüllungen ins Gespräch gebracht.

    Dass die Lage so unklar ist, liegt auch daran, dass keine der nach „Endgame“ erschienenen MCU-Geschichten – also „Spider-Man: Far From Home“, „WandaVision“ und „The Falcon And The Winter Soldier“ – einen wirklich entscheidenden Hinweis gab, wie es nun weitergeht. Nun aber will die auf Insider-Meldungen spezialisierte Seite That Hashtag Show erfahren haben, wer der neue MCU-Oberschurke ist.

    Achtung, es wir kompliziert – und natürlich folgen mögliche Spoiler!

    "Spider-Man: Far From Home" macht den Anfang

    Um einen Blick auf die ungewisse, weiter entfernte Zukunft des MCU werfen zu können, müssen wir zuerst einen Blick auf die nahe Zukunft werfen: auf „Spider-Man 3: No Way Home“.

    Darin werden allem Anschein nach die bisherigen drei „Spider-Man“-Kinouniversen vereinigt: Die Rückkehr von Alfred Molina als Doc Ock aus „Spider-Man 2“ und von Jamie Foxx als Electro aus „The Amazing Spider-Man 2“ ist bereits bestätigt. Auftritte der jeweiligen Spider-Man-Darsteller Tobey Maguire und Andrew Garfield gelten als offenes Geheimnis.

    Norman Osborn x2

    That Hashtag Show zufolge soll aber weder Electro noch Doc Ock der Hauptbösewicht in „No Way Home“ sein, sondern der aus allen drei „Spider-Man“-Filmen mit Tobey Maguire bekannte Norman Osborn alias Green Goblin – erneut gespielt von Willem Dafoe.

    Das ist allerdings nur der Anfang: Nach dem Kampf gegen Dafoes Norman Osborn (der ja aus einem Paralleluniversum stammt und nicht aus dem regulären MCU) beschäftigt sich Peter Parker dann angeblich genauer mit der MCU-Version von Norman Osborn.

    Und dieser soll auf den ersten Blick kein schlechter Kerl sein: ein Mann mit politischen Ambitionen, der sein Geld für wohltätige Zwecke spendet und die Avengers unterstützt.

    Vom Helden zum Schurken

    Über die nächsten drei bis fünf Jahre nach „Spider-Man: No Way Home“ soll auch der MCU-Osborn dann allerdings langsam als Schurke entlarvt werden, wenn auch vorerst ohne ihn ins Green-Goblin-Kostüm zu stecken. Und zwar als Schurke für sowohl Spider-Man als auch die Avengers, also womöglich sowohl für „Spider-Man 4“ als auch „Avengers 5“.

    Fans wissen, dass Osborn in den Marvel-Comics etwa auch Anführer der Thunderbolts, von S.H.I.E.L.D. bzw. H.A.M.M.E.R und einer eigenen Avengers-Truppe war, den Dark Avengers. Als ein solcher Strippenzieher und Oberbösewicht im Hintergrund könnte Osborn durchaus eine wichtige Rolle im MCU spielen, zugleich würden es die Avengers und ihre Verbündeten hier aber auch mit einer gänzlich anderen Art von Schurken zu tun bekommen – womöglich eine willkommene Abwechslung nach der übermächtigen Bedrohung durch Thanos und die Infinity-Steine.

    Außerdem würde Osborn gut in einige der bereits bestätigten und angedeuteten MCU-Storylines der nächsten Jahre passen: In den Comics spielt er etwa vor, während und nach der Storyline „Secret Invasion“ eine wichtige Rolle, die als Serie für Disney+ adaptiert wird. Und es gab auch bereits ziemlich deutliche Hinweise auf die oben erwähnten Thunderbolts.

    Wie geht es weiter zwischen Disney und Sony?

    Inhaltlich klingt die Idee mit Osborn als großem MCU-Oberbösewicht also recht überzeugend. Vertraglich müssen noch ein paar Anpassungen gemacht werden. Aktuell gibt eine Vereinbarung zwischen den Studios Disney und Sony, die bald ausläuft. Demnach können noch in „No Way Home“ MCU-Figuren auftreten (in diesem Fall vor allem Doctor Strange) und im Gegenzug ist noch vereinbart, dass Tom Hollands Spidey noch in einem Disney-MCU-Film mitwirken wird. Danach ist der aktuell bekannte Vertrag erfüllt.

    Durch den neuen Deal zwischen Disney und Sony, der die „Spider-Man“-Filme zu Disney+ bringen wird, ist eine Verlängerung oder Erweiterung der bestehenden Vereinbarung zwischen den beiden Studios aber sehr wahrscheinlich. Insider vermuten bereits, dass es Vorbote weiterer Zusammenarbeit ist bzw. in dem Vertrag womöglich sogar schon weitere Kooperationen festgelegt wurden. Es dürfte also nur Formsache sein, dass Spider-Man und sogar die Figuren aus seinem Umfeld in MCU-Filmen auftreten dürfen.

    Und das wäre natürlich dringend nötig, um die angeblichen Osborn-Pläne realisieren zu können. Laut den Informationen von That Hashtag Show soll wenigstens noch ein vierter „Spider-Man“-Film geplant sein, außerdem soll Osborn auch in anderen Filmen und Serien auf Disney+ auftreten können.

    Obwohl die ganze Sache recht plausibel klingt, können sich die Informationen von That Hashtag Show immer noch als komplett falsch oder veraltet erweisen – es handelt sich dabei nur um ein Gerücht. Die Seite hat sich zwar in der Vergangenheit mit spektakulären Enthüllungen ausgezeichnet, in den letzten Monaten allerdings deutlich weniger.

    Ob Norman Osborn tatsächlich der neue, große Bösewicht wird, erfahren wir womöglich schon in „Spider-Man: No Way Home“, der am 16. Dezember 2021 in die deutschen Kinos kommen soll.

     

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