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    Ein deutscher Marvel-Star nimmt sich selbst auf die Schippe: Trailer zu "Nebenan" von und mit Daniel Brühl
    Oliver Kube
    Oliver Kube
    -Freier Autor und Kritiker
    Oliver Kube ist seit den 1990ern als Journalist/Kritiker in Sachen Film, TV, Musik, Literatur & Technik tätig. Für FILMSTARTS schreibt er seit 2018.

    Noch im Juli 2021 kommt „Nebenan“ in die Kinos. Bei dem vor und nach dem ersten Corona-Lockdown entstandenen, schwarzhumorigen Comedy-Drama handelt es sich um das mit viel Selbstironie gewürzte Regiedebüt von Daniel Brühl. Hier ist der Trailer:

    „Nebenan“ dreht sich um den Schauspieler Daniel (Daniel Brühl), der mit seiner Familie in einer Luxuswohnung in der Berliner Innenstadt lebt. Wir treffen ihn, als er kurz davor steht, nach London zu jetten, um dort für einen Superhelden-Blockbuster vorzusprechen. Aus Geheimhaltungsgründen hat er aus Hollywood nur eine einzelne Skript-Seite mit Dialogfetzen erhalten, die er obsessiv übt.

    Um die Wartezeit zu überbrücken, geht er in die Kneipe um die Ecke. Kaum hat er jedoch an der Theke Platz genommen, wird er dort von einem anderen Gast in ein Gespräch verwickelt, das immer absurdere Züge annimmt. Denn nach ein paar Provokationen plaudert der Mann plötzlich locker intime Details aus Daniels Privatleben aus. Wer ist dieser Bruno (Peter Kurth)? Und was will er von Daniel?

    Seiner Premiere im Rahmen der diesjährigen Berlinale folgend, kommt das Comedy-Drama „Nebenan“ nun am 15. Juli 2021 landesweit in die Kinos.

    Daniel Brühl startet weiter durch

    Nachdem er mit Kassenerfolgen wie „Schule“„Good Bye, Lenin!“ und „Die fetten Jahre sind vorbei“ in Deutschland schon früh zum Star avancierte, hat Daniel Brühls Schauspielkarriere längst auch international abgehoben.

    Nach einigen europäischen Projekten war „Das Bourne Ultimatum“ sein erster großer US-Film. Dem folgten u. a. wichtige Rollen in Quentin Tarantinos „Inglourious Basterds“, Ron Howards „Rush - Alles für den Sieg“ und im Marvel-Blockbuster „The First Avenger: Civil War“. In letzterem spielte er den Superschurken Baron Zemo, einen Part, den der in Barcelona geborene Deutsch-Spanier just in der Disney+-Serie „The Falcon And The Winter Soldier“ noch einmal aufleben ließ.

    „Nebenan“ ist nun die erste Regiearbeit des Mimen, für die er ein Drehbuch von Bestsellerautor Daniel Kehlmann („Die Vermessung der Welt“) verfilmte. Wir haben das fertige Werk bereits gesehen. In unserer offiziellen FILMSTARTS-Kritik heißt es: „Brühl gelingt es, sein Publikum für 90 Minuten in den Bann zu schlagen“. Außerdem attestiert das Fazit: „Ein kleiner, feiner Film, in dem Regiedebütant Daniel Brühl ohne falsche Eitelkeit mit seiner eigenen Biographie jongliert, um dem Publikum ein perfides Kneipenduell zweier großartig aufgelegter Schauspieler zu bieten.“

    Nebenan

    Brühls primärer Szenenpartner wird von Peter Kurth verkörpert. Sky-Zuschauer*innen kennen den Güstrower bestens aus „Babylon Berlin“. Netflix-Abonnent*innen hingegen könnten ihn kürzlich in „Sörensen hat Angst“ oder „Wir können nicht anders“ gesehen haben. Kino-Fans erinnern sich zudem gern an ihn in u. a. „In den Gängen“.

    Außerdem sind noch Aenne Schwarz aus „Vor der Morgenröte“ als Daniels Ehefrau, Rike Eckermann („Hausen“) in der Rolle der Kneipenwirtin sowie Gode Benedix aus „Sommerfest“ dabei.

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    Zur Wiedereröffnung der Kinos hat der Verband der deutschen Kinobetreiber HDF Kino e.V. die Kampagne #EndlichWiederKino gestartet. Wir schließen uns der Aktion gerne an, indem wir ihr u.a. durch die Einbettung des Logos in unsere Bilder bei News zu aktuellen Kinofilmen eine größtmögliche Sichtbarkeit verschaffen. Wenn ihr dann also endlich wieder in die Kinos dürft, dann postet gerne ein Foto von eurem ersten Besuch mit dem Hashtag #EndlichWiederKino in den sozialen Netzwerken – wir machen auch mit.

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