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    Nach "Army Of Thieves": Darum solltet ihr diesen Keanu-Reeves-Klassiker unbedingt gesehen haben – spätestens jetzt!
    13.11.2021 um 14:30
    Daniel Fabian
    Daniel Fabian
    -Redakteur
    Berührt und fasziniert zu werden, aber auch etwas über sich selbst lernen – das bedeutete Kino schon immer für Daniel. Darum machte der einstige Sozialarbeiter am Ende seine Leidenschaft auch zum Beruf.

    Mit seinem zombielosen „Army Of The Dead“-Prequel erfindet Regisseur und Matthias Schweighöfer das Genre zwar nicht gerade neu, macht dafür aber umso mehr Lust auf einen Action-Kult-Klassiker mit Keanu Reeves. Wir erklären euch, warum.

    20th Century Fox / Stanislav Honzik / Netflix

    Eines muss der Autor dieses Artikels gleich vorweg zugeben: Dass „Army Of Thieves“ sowohl vom deutschen als auch vom internationalen Publikum durchaus wohlwollend angenommen wird, kann er ebenso wenig nachvollziehen wie sein Kollege Pascal, der erst kürzlich erklärte, warum Matthias Schweighöfers Ludwig Dieter als Hauptrolle nicht funktioniert. Aber egal, denn selbst wer mit dem Prequel zu Zack Snyders „Army Of The Dead“ nichts anfangen konnte, kann etwas Positives aus dem Film ziehen!

    Schweighöfer macht sich in seinem Tresorknacker nämlich nicht nur über gängige Konventionen des Heist-Genres lustig (und erfüllt dabei selbst jedes erdenkliche Klischee), sondern spielt auch bewusst auf allerhand Banküberfall-Klassiker an – allen voran: „Gefährliche Brandung“ mit Keanu Reeves, den ihr derzeit mit eurem Prime-Abo ganz ohne Zusatzkosten bei Amazon streamen könnt …

    ›› "Gefährliche Brandung" bei Amazon Prime Video*

    … und der gerade jetzt, nachdem Schweighöfer in seinem Netflix-Hit auf ihn verwiesen hat, besonders viel Freude macht. Und zwar aus zwei Gründen.

    "Gefährliche Brandung": Ein Genre-Meilenstein

    Einerseits bekommt das Easter-Egg in „Army Of Thieves“ dadurch überhaupt erst Bedeutung. Denn während einem viele Elemente, wie etwa das an Michael Manns Heist-Epos „Heat“ erinnernde Machtspielchen zwischen Jäger (Jonathan Cohen als Delacroix) und Gejagten (Nathalie Emmanuel als Gwendoline und ihr Team), zwar bekannt vorkommen dürften, allerdings nur schwer einem einzigen Film zuzuordnen sind, ist der Verweis auf „Gefährliche Brandung“ eindeutig.

    Wenn Brad Cage (Stuart Martin) im Zuge des Überfalls in Prag nämlich eine Maske mit dem Gesicht des ehemaligen US-Präsidenten Richard Nixon überzieht, ist das eine eindeutige Hommage an den Action-Klassiker mit Keanu Reeves und Patrick Swayze, in dem Bankräuber ebenfalls Masken diverser Präsidenten (darunter eben auch Nixon) überstreifen. Ein kleines Detail, das – wenn man es kennt – dem Spaßfaktor von „Army Of Thieves“ definitiv zugute kommt.

    Vor allem aber ist „Gefährliche Brandung“ einer der besten Heist-Filme aller Zeiten, auch nach 30 Jahren noch. Der Kult-Film lebt nicht nur von der unglaublichen Chemie zwischen Keanu Reeves als Ermittler und Swayze als draufgängerischer Surfer, sondern bietet mit seiner auf der Schwelle des Gesetzes Hochspannung pur und obendrein auch richtig, richtig starke Bilder von Kamera-Ass Donald Peterman.

    Oscar-Preisträgerin Kathryn Bigelow („Tödliches Kommando - The Hurt Locker“) schuf damit echtes Action-Kino für die Ewigkeit, von dem man nicht ohne Grund auch heute noch spricht.

    Universal Pictures
    Szene aus „Hot Fuzz“: Auch Danny Butterman (Nick Frost) liebt „Gefährliche Brandung“

    Wer nach „Army Of Thieves“ genau davon mehr will, bekommt derzeit übrigens auch auf Netflix eine bärenstarke Auswahl auf dem Silbertablett serviert – von Ben Afflecks „The Town“ über „The Italian Job“ und „21“ bis hin zu „Ocean’s Eleven“, der sowieso immer wieder Laune macht.

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