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    Habt ihr es bemerkt? Mavericks "neue" Liebe in "Top Gun 2" war schon im Original-Kultfilm ein wichtiges Thema
    27.05.2022 um 14:05
    Björn Becher
    Björn Becher
    -Mitglied der Chefredaktion
    Ob Lachen mit „Jack & Jill“, Weinen mit „Bambi“ oder Hochspannung in „Heat“. Björn Becher liebt die Kraft des Kinos, ihn zu bewegen.

    In „Top Gun 2: Maverick“ geht der von Tom Cruise gespielte Pilot eine Beziehung mit Barbetreiberin Penny (Jennifer Connelly) ein. Es scheint, als wäre es eine komplett neue Figur. Doch sie war bereits in „Top Gun“ Thema...

    Paramount Pictures

    Dass Maverick (Tom Cruise) und Penny (Jennifer Connelly) schon eine Vorgeschichte vor „Top Gun 2: Maverick“ haben, wird im Film mehr als deutlich. Während sie die Bar unweit der Pilotenbasis noch nicht so lange betreibt, wird schnell offensichtlich, dass beide bereits einmal ein Paar waren. Diese Beziehung nahm aber kein gutes Ende. Pennys Tochter Amelia (Lyliana Wray) macht dem Piloten dann auch deutlich, doch dieses Mal bitte nicht ihrer Mutter das Herz zu brechen.

    Was aber selbst einige eingefleischte Fans des Originals übersehen haben dürften: Diese Penny war bereits in „Top Gun“ Thema. Dort kommt Maverick zwar mit Charlie (Kelly McGillis) zusammen, aber mehrfach wird im ersten Teil eine alte Liebe adressiert.

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    Da kanzelt ihn sein Vorgesetzter Stinger (James Tolkan) zum Beispiel damit ab, dass er was mit der Tochter eines Admirals hatte. Und auch Carole (Meg Ryan), die Frau seines besten Freundes Goose (Anthony Edwards), erwähnt diese Beziehung und nennt dabei sogar einen Namen: Penny Benjamin!

    Jennifer Connellys Penny ist die Admirals-Tochter aus "Top Gun"

    Und es handelt sich wirklich um dieselbe Penny, wie „Top Gun: Maverick“ gleich zwei Mal deutlich macht. Im Film wird das angeteasert, indem erwähnt wird, dass auch diese Penny die Tochter eines Admirals ist. Und um keinerlei Missverständnisse aufkommen zu lassen, wird sie dann auch wirklich als Penny Benjamin identifiziert.

    Auch Regisseur Joseph Kosinski bestätigte, dass es dieselbe Figur ist. Penny einzubauen habe ihm die Chance eröffnet, eine Figur einzuführen, die man noch nicht gesehen hat, aber trotzdem einen Verweis auf den alten Film zu setzen.

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    Dagegen gab es nie den Plan, Kelly McGillis als Charlie zurückzubringen. Kosinski war es zwar wichtig, den alten Film immer zu adressieren, aber er wollte mit frischen Geschichten und Gesichtern arbeiten. So gibt es auch die Verbindung zu Mavericks altem Wingman Goose über eine neue Figur: dessen Sohn Rooster (Miles Teller). Es wurde aber darauf verzichtet, Meg Ryan als Mutter zurück zu bringen.

    Nur für einen Rückkehrer neben Tom Cruise kämpfte Kosinksi laut eigener Aussage von Anfang an: Val Kilmer. Wie man es geschafft hat, den Star trotz seiner Kehlkopfkrebs-Erkrankung, die zu einem weitestgehenden Rückzug aus der Öffentlichkeit geführt hat, in das Sequel einzubauen, könnt ihr aktuell im Kino sehen.

    Mehr zu „Top Gun: Maverick“ gibt es auch in unserem Podcast Leinwandliebe.

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