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    Lifjord - Der Freispruch
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    Durchschnitts-Wertung
    3,2
    12 Wertungen
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    11 User-Kritiken

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    TheReviewer
    TheReviewer

    User folgen 23 Follower Lies die 174 Kritiken

    Serienkritik
    4,0
    Veröffentlicht am 18. Oktober 2016
    Krimiserien folgen nur allzu oft einem bestimmten Schema; meist ist das das Abarbeiten eines Falles pro Folge mit ein bisschen Hintergrundgeschichte rund um die Akteure.
    Ist ja auch vollkommen okay, denn wenn es mal anders ist und statt einzelner Fälle die Gesamthandlung über etliche Folgen hinweg im Mittelpunkt steht, dann ist das nur zu oft recht schwere Kost. Lifjord ist dementsprechend auch wirklich nicht gerade das, was man so zwischen Tür und Angel schauen kann, aber es lohnt sich, sich komplett auf die Serie und die Akteure einzulassen und sowohl die Rahmenstory, als auch die vielen kleinen Nebenschauplätze und Geschehnisse zu genießen.
    Mag einem zunächst zäh vorkommen, aber es nimmt definitiv Fahrt auf, also dranbleiben.
    TheReviewer
    TheReviewer

    User folgen 23 Follower Lies die 174 Kritiken

    Staffel 2 Kritik
    4,0
    Veröffentlicht am 13. Juli 2017
    Wie schon bei der ersten Staffel gilt auch hier, dass man sich auf jeden Fall auf die etwas ungewohnte Art der skandinavischen Krimis einlassen muss. Sollte allerdings, wenn man das schon bei der ersten geschafft hat, bei der zweiten Staffel erst Recht kein Problem sein, denn hier wird eigentlich eher vertieft, sowohl, was die Figuren, als auch, was den Fall an sich angeht. Klar, dass da auch neue Figuren dazu kommen und bei den schon bekannten völlig neue Seiten aufgedeckt werden, aber das alles geschieht logisch und aufeinander aufbauend, so dass man nicht überfordert wird. Trotz des sehr hohen Niveaus hat man in Lifjord eine Serie, die angenehm gut genießbare und nicht zu schwere Kost bietet.
     torben V.
    torben V.

    User folgen 12 Follower Lies die 148 Kritiken

    Staffel 2 Kritik
    4,0
    Veröffentlicht am 5. September 2017
    Spannende Fortsetzung der ersten Staffel, bei der eigentlich alles geklärt schien. Und die Betonung liegt hier besonders auf "eigentlich". Denn es gibt wieder etliche Geschehnisse über 8 Folgen dieses Mal verteilt, die immer wieder zu Wendungen führen, die bisher nicht absehbar waren. Mit gefiel diese Staffel sogar noch etwas besser als die erste, weil einfach etwas mehr passierte und alles etwas komprimierter rüberkam. Die Erzählart bleibt aber unverändert (auch diese meiner Meinung nach grausige Titelmelodie).
    Vom Gefühl her müsste aber nach dieser Staffel Schluss sein - aber das dachte ich ja auch schon nach der Ersten.
    Michael S.
    Michael S.

    User folgen 154 Follower Lies die 406 Kritiken

    Staffel 2 Kritik
    4,0
    Veröffentlicht am 12. Juni 2017
    Das Ende der ersten Staffel schien derart endgültig, dass der Beginn der zweiten am Anfang ein wenig konstruiert wirkt. Ein Gefühl, das man besonders während der ersten beiden Folgen nicht los wird, die bemüht alles infrage stellen, was man bisher aufgeklärt glaubte. Danach offenbaren sich jedoch weitere Abgründe, die ganz neue, nachvollziehbare Fragen bezüglich des alten Mordfalls aufwerfen. Insbesondere ab Folge vier, wenn die Staffel für mehrere Episoden zum Gerichtsdrama wird, zeigt sich, wie weit die alten Seilschaften und Geheimnisse in dem malerischen Ort am Fjord tatsächlich gehen. Jeder zentrale Charakter spielt nochmals eine entscheidende Rolle; insbesondere am Ende gibt es mehrere Verdächtige, die auch in einen zweiten möglichen Mordfall (!) verwickelt sein könnten.

    Die Sympathien sind dieses Mal eindeutiger verteilt als noch in der ersten Staffel. Insbesondere Evas vorgetäuschte Fürsorge überzeugt immer weniger, bis sie schließlich auch von ihrer eigenen Familie hinterfragt wird. Aksels zunehmende Verzweiflung ist durchaus verständlich, man fürchtet ihn allerdings weniger, als es das Cover der BluRay noch immer behauptet. Das Verhalten seiner Mutter Mai-Britt (Anne Marit Jacobsen) nervt anfangs, ausgerechnet sie macht jedoch eine erstaunliche Wandlung durch, als Aksels Bruder Erik (Tobias Santelmann) sie vor eine schwierige Wahl stellt. Natürlich muss am Ende nochmal alles schlimmer werden, obwohl es für Aksel nach der Hälfte der Staffel gar nicht mal so schlecht aussieht. Entsprechend drastisch ist der Showdown, der auf dem Frontcover schon dezent angedeutet wird. Danach sollten eigentlich keine weiteren Fortsetzungen möglich sein, aber wie sagte schon Bond: Sag niemals nie!

    In jedem Fall gelingt es der zweiten Staffel nach kurzen Anlaufschwierigkeiten erneut drastisch zu zeigen, was Lügen, Verbitterung und Selbstgerechtigkeit über Jahrzehnte hinweg anrichten können. Es ist keine Erzählung der großen Gesten, fast nie wird geschrieen oder laut herumgetobt, sondern behutsam und doch eindringlich vor Augen geführt, wie das zunehmende Misstrauen Familien zerstört und selbst Unbeteiligte zu Opfern macht. Ein Muss für alle, die schon die Qualitäten der ersten Staffel zu schätzen wussten.
    Christian Alexander Z.
    Christian Alexander Z.

    User folgen 27 Follower Lies die 335 Kritiken

    Serienkritik
    3,0
    Veröffentlicht am 4. September 2019
    Gute, typisch skandinavische Krimiserie. Staffel 1 ist origineller im Plot aber zu langatmig, inbesondere die Folge 9 ist völlig überflüssig. Staffel 2 kehrt dann mehr zum klassischen Familiendrama zurück, was eine deutlich dichtere und wertigere Handlung zur Folge hat. Schön wird hier die Tiefe der Charakterzeichnungen genutzt, um komplexere Handlungslinien zu entwickeln. Mehr als 3 Sterne sind es trotzdem nicht, weil wieder und wieder Degeto- Niveau ("Massenszenen mit der Belegschaft", unglaubwürdiger bekommt auch die ARD das nicht hin) durchblitzt. Fazit: sehenswert.
    Charlinsky
    Charlinsky

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    Staffel 1 Kritik
    2,5
    Veröffentlicht am 11. Januar 2021
    Ich liebe nordische Filme, bin aber kein Freund von Serien und hab mich aber dazu von meiner Frau überzeugen lassen.
    Schöne Landschaftsaufnahmen und der Natur, aber die Handlung zieht sich ungemein mit immer weiteren Verknüpfungen und bis jetzt (folge 6) etwas monoton.
    Leider auch keine großen Rückblicke um ein wenig Licht in das Dunkel zu bringen!
    Obwohl großer Wert auf den nordischen Lifestyle gelegt wurde, sind einige Einstellungen doch unverständlich, der Hauptdarsteller läuft von Anbeginn mit einem einzigen Anzug durch die Gegend, seine mondäne Frau aus Malaysia reist mit sohnemann an und trägt wie ihr Mann auch während des ganzen Aufenthaltes lediglich ein Kleidchen und der Rest der Story ist wie in den vorhergehenden Folgen - es zieht sich ... mal sehen wie es weiter geht und wahrscheinlich erfolgt dann die Aufklärung des mordes in Folge 47 o.ä
    Charlinsky
    Charlinsky

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    Serienkritik
    2,5
    Veröffentlicht am 11. Januar 2021
    Ich liebe nordische Filme, bin aber kein Freund von Serien und hab mich aber dazu von meiner Frau überzeugen lassen.
    Schöne Landschaftsaufnahmen und der Natur, aber die Handlung zieht sich ungemein mit immer weiteren Verknüpfungen und bis jetzt (folge 6) etwas monoton.
    Leider auch keine großen Rückblicke um ein wenig Licht in das Dunkel zu bringen!
    Obwohl großer Wert auf den nordischen Lifestyle gelegt wurde, sind einige Einstellungen doch unverständlich, der Hauptdarsteller läuft von Anbeginn mit einem einzigen Anzug durch die Gegend, seine mondäne Frau aus Malaysia reist mit sohnemann an und trägt wie ihr Mann auch während des ganzen Aufenthaltes lediglich ein Kleidchen und der Rest der Story ist wie in den vorhergehenden Folgen - es zieht sich ... mal sehen wie es weiter geht und wahrscheinlich erfolgt dann die Aufklärung des mordes in Folge 47 o.ä.
    René H.
    René H.

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    Staffel 1 Kritik
    2,0
    Veröffentlicht am 21. August 2017
    Sicher, da gibt es tolle Bilder, stilische Einstellungen und hypnotische Momente.
    Aaaber zu viele idiotische Dialoge, dumme Handlungen stumme Zombies
    die einfach nur nerven. Und nebendran gehen Personen komplett verloren
    über 50 Minuten und tauchen dann genau im richtigen Moment auf.
    Für mich rätselhaft wie diese Serie so hochgelobt werden konnte. Entnervt habe ich aufgegebn
    die Serie über die erste Staffel hinaus anzusehen.
    Michael S.
    Michael S.

    User folgen 154 Follower Lies die 406 Kritiken

    Serienkritik
    4,0
    Veröffentlicht am 24. Juni 2016
    Auf den ersten Blick könnte man die Geschichte als typischen finsteren Skandinavienkrimi einsortieren. Sie hat aber noch mehr zu bieten. Natürlich läuft am Ende alles darauf hinaus, den über zwanzig Jahre lang ungelösten Fall endgültig aufzuklären. Letztendlich erzählt die im Original mit "Frikjent" (dt.: "freigesprochen") betitelte Serie allerdings viel mehr über ihre Figuren, als über die Tat an sich. Die Dynamik einer abgelegenen Kleinstadt, in der man sich gegenseitig misstrauisch beäugt und für eine der Gemeinschaft zufolge "falsche Meinung" schnell ausgegrenzt wird, bildet den roten Faden, ohne bekannte Muster zu kopieren oder die Bewohner übertrieben schrullig darzustellen. Im Gegenteil, die Motive vieler Leute möchte man oft widerwillig nachvollziehen können, obwohl sie sich im nächsten Moment schon wieder als potentiell zweifelhafte Gestalten entpuppen.

    Erstaunlich ist, dass so gut wie keiner der Charaktere als eindeutiger Sympathieträger gezeichnet wird. Der scheinbar unschuldige Aksel neigt tatsächlich zu Gewaltausbrüchen und Trunksucht, sein jüngerer Bruder verheimlicht etwas, die verbitterte Eva ist eine Meisterin der Manipulation und ihr Mann scheint irgendetwas wiedergutmachen zu wollen, zeigt aber gleichfalls unvermittelt finstere Seiten. Nicht nur der Zusammenhalt in Stadt und Firma steht auf dem Spiel, sondern auch langjährige Freundschaften, Ehen und Beziehungen drohen an Misstrauen und Selbstgerechtigkeit zu scheitern. Dennoch geht das Konzept auf. Nachdem in den ersten drei Folgen die handelnden Personen und Situationen erst einmal ausführlich eingeführt wurden, gewinnen die Geschehnisse in Lifjord schnell an Fahrt und früher oder später ist jeder verdächtig. Großzügige Luftaufnahmen der herrlichen spätsommerlichen Fjordlandschaft bilden einen passenden Kontrast zu den Intrigen und Machenschaften ihrer Bewohner. Das Finale hat sich gewaschen und birgt in sich nochmal einen Twist, den man nicht gleich vermutet hätte, die Auflösung befriedigt die aufgestaute Neugier aber angemessen.

    Überhaupt beweisen die Norweger wieder einmal, dass skandinavische Serien längst auf dem Niveau englischsprachiger Genrehits angekommen sind. Die Rückblicke am Beginn jeder Folge beschränken sich hier auf das zum Verstehen der Episode Notwendigste, man findet darin sogar kurze Szenen, die in der Endfassung der vorherigen Folgen offenbar geschnitten wurden. Die Bezeichnung als "erste Staffel" ist übrigens irreführend - die Serie ist abgeschlossen und wird nicht fortgesetzt.
     torben V.
    torben V.

    User folgen 12 Follower Lies die 148 Kritiken

    Serienkritik
    4,0
    Veröffentlicht am 25. August 2016
    Nach dem Ende des Staffel frage ich mich zwar, wie eine zweite Staffel aussehen könnte, jedoch könnte ich mir dies mit einem neuen Thema vorstellen, was aber auch irgendwie zu neuen Charakteren führen würde. Aber egal - Hauptsache diese Serie war nordisch unterhaltsam und spannend. Zwischendurch mal hier und da ne Folge mit schauen, sollte man sich schenken, da die Story durch alle Folgen durchgeht und das Auslassen einer Folgen einen leichten "Filmriss" zur Folge hätte ;-). Also nix auslassen. Auch haben die diversen hochauflösenden Landschaftsaufnahmen schon Lust darauf gemacht, sich dieses Land dort mal näher anzusehen.
    grondolfderpinke
    grondolfderpinke

    User folgen 8 Follower Lies die 87 Kritiken

    Serienkritik
    4,0
    Veröffentlicht am 12. Oktober 2016
    Interessante Serie aus Norwegen mit sehr tollen Bildern und guten Darstellern. Die Handlung ist an sich auch recht spannend, aber es hakt ein wenig mit dem Spannungsbogen. Ein, zwei Folgen weniger wären etwas besser gewesen, so bekommt man einen sehenswerten "Skandinavien-Krimi" im XXL-Format.
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