Severance
User-Kritiken
Pressekritiken
Durchschnitts-Wertung
4,1
63 Wertungen

10 User-Kritiken

5
6 Kritiken
4
3 Kritiken
3
1 Kritik
2
0 Kritik
1
0 Kritik
0
0 Kritik
Sortieren nach:
Die hilfreichsten Kritiken Neueste Kritiken User mit den meisten Kritiken User mit den meisten Followern
Moosbart
Moosbart

1 Follower 4 Kritiken User folgen

Serienkritik
5,0
Veröffentlicht am 9. April 2022
Nach gefühlt 100 Serien mit dem stets gleichen Muster ist Severance eine echte Bereicherung. So schräg, spannend, gesellschaftskritisch und (ab und zu) witzig zugleich... da gab es selten.
Für mich eine der besten Serien der letzten Jahre.

BTW: wie kommt die durchschnittliche Punktzahl zustande? 1 x 5 Punkte macht im Durchschnitt 3,1 ? Das muss mir mal jemand erklären!
stimpy13
stimpy13

1 Follower 8 Kritiken User folgen

Serienkritik
5,0
Veröffentlicht am 5. August 2024
Eine ganz aussergewöhnliche Serie. Stimmung, Schauspieler und Story lassen mich die erste Staffel nun zum vierten Mal schauen und jedes Mal finde ich wieder das ein oder andere Detail, welches ich bei den vorherigen Malen nicht bemerkt habe. Die zweite Staffel, welche im Januar 2025 kommt, hat (hoffentlich nicht zu) grosse Fussstapfen zu füllen. Ich bin sehr gespannt.

@Moosbart: Ich vermute, dass die Wertungen ohne verfasste Kritik (insgesamt sind es 32) zu der Bewertung von 3.8 Sternen geführt haben.
Kino:
Anonymer User
Serienkritik
5,0
Veröffentlicht am 16. April 2022
Sozialkritik und meisterhafte Unterhaltung. Mehrfach 5 Sterne bringen hier 3 Sterne. Ist dieses Portal ein Cancel Culture Instrument?
Kino:
Anonymer User
Serienkritik
5,0
Veröffentlicht am 9. April 2022
Andere mögen die serie vielleicht langweilig finden,aber ich persönlich finde sie großartig.
Sebastian Schlicht7
Sebastian Schlicht7

11 Follower 387 Kritiken User folgen

Staffel 2 Kritik
3,5
Veröffentlicht am 22. Juni 2026
Filmisch eindrucksvoll umgesetzt, während die Story ihre Holpersteine hat!

Ben Stiller schuf 2022 eine der spannendsten Serien, der letzten Jahre: „Severance“. Das Konzept von zwei Menschen, die sich einen Körper teilen, ist zwar nicht neu, wurde hier aber frisch und mitreißend umgesetzt. Nach dem großen Cliffhanger der ersten Staffel, mussten Fans der Serie ganze drei Jahre warten, was ganz schön lang für eine Serie ist. Anfang 2025 war es dann aber soweit: Staffel 2 startete und führte die Story um Mark und seine Kolleg*innen weiter. Leider jedoch nicht mehr so stark wie in der ersten Season…

Mark und sein Team waren als „Innis“ in der Außenwelt. Das sollte schwere Konsequenzen mit sich ziehen, doch nein. Tatsächlich instrumentalisiert die Firma Lumon den Aufstand der Mitarbeiter*innen und nutzt ihn als eine Art Aushängeschild. Währenddessen schmiedet Mark mit seiner Schwester einen Plan, um seine Frau Gemma aus Lumon zu befreien…

Zunächst einmal die unbestreitbaren Stärken: „Severance“ sieht nach wie vor beeindruckend aus. Staffel 2 ist sogar ein ganzes Stück eindrucksvoller gefilmt. Die Story wird optisch unfassbar stark unterstützt mit teils atemberaubenden Bildern. Auch der Score von Theodore Shapiro ist wieder klasse und konnte ebenfalls noch ein Stück drauf legen.
Weiterhin sind alle Darsteller*innen absolut fantastisch. Adam Scott als Mark ist einer der stärksten, aber auch John Turturro hat sich als Irving zu einer der charismatischsten Figuren entwickelt. Und natürlich ist das Konzept nach wie vor das Herz der Serie und wird mit einigen starken Momenten und Ideen teils rührend und bezaubernd umgesetzt.

Die zweite Staffel ist voll von neuen Ideen und Konzepten. Viele davon sind nicht nur in der Theorie spannend, sondern entfalten auch auf dem Bildschirm eine eine ausdrucksstarke Kraft. Mein Highlight dürfte unter anderem das Finale sein mit einem Charakter, der ein Gespräch mit… sich selbst führt.

„Severance“ ist auch weiterhin eine wirklich hochwertige und spannende Serie, allerdings leidet diese Staffel unter einigen kuriosen Problemen. Eins davon ist die fehlende Konsequenz für die Protagonist*innen. Mit Ausnahme einer bestimmten Folge und Figur, können sich Mark und Co irgendwie alles erlauben. Selbst nach dem Aufstand am Ende in Staffel 1, gibt es nahezu keine Strafen oder Nachwirkungen. Zudem frage ich mich ernsthaft, wo die ganze Security in dem Laden ist. Immer wieder gehen die Innis auf Entdeckungstouren und verletzen dabei mehrere Regeln und es wird immer wieder klar gezeigt, dass die obere Etage alles sehen und hören kann. Warum also wird nur so lasch gegen al das vorgegangen?

Vielleicht, damit wir als Zuschauer all die verrückten Dinge in der Firma sehen können, wie etwa die Ziegenstation. Das ist zwar interessant, aber dadurch verliert sich die Serie immer wieder im klassischen „Mystery-Boy“-Klischee: Skurrile und „weirde“ Momente und Szenarien werden gezeigt, die mehr Fragen aufwerfen als Antworten geben. Im Laufe der Staffel werden aber viele davon nicht mehr aufgegriffen, wie etwa die Reintegration von Mark. Es wirkt auf plumpe Art so als ob die Macher der Show um jeden Preis verrückte und mysteriöse Dinge zeigen wollen, nur weil es verrückt und mysteriös wirkt. Aber so ganz zu Ende gedacht, sind viele der Dinge irgendwie nicht.

Zudem leidet die Staffel ab und zu unter Tempo-Problemen. Folge Acht etwa war für mich eine große Enttäuschung, da sie sich nicht nur mit der (meiner Meinung nach) schlechtesten Figur der Serie beschäftigt (Harmony Cobel), sondern auch die Handlung kaum voran bringt. Auch die Story mit Dylan ist fragwürdig und hat leider kaum Auswirkungen auf den Rest der Geschichte.

Fazit: Ich möchte noch mal klar sagen, dass „Severance“ Staffel 2 nach wie vor tolle Fernsehunterhaltung bietet, die vor allein vom Filmischen aus sehenswert ist! Die Story und das Drehbuch erreichen jedoch nicht immer das Niveau, denn sie verlieren sich immer mal wieder in Klischees oder seltsam, forcierten Ideen. Dennoch ist diese Staffel sehenswert und ich bin gespannt, wie das Ganze in der dritten und vielleicht letzten Staffel (2027) weiter gehen wird.
Sebastian Schlicht7
Sebastian Schlicht7

11 Follower 387 Kritiken User folgen

Staffel 1 Kritik
4,5
Veröffentlicht am 3. Juni 2026
„The work is mysterious and important.“

Vorweg: Es gibt keine Spoilergefahr!

Was wäre, wenn man eine „Black Mirror“-Folge auf eine ganze Staffel ausstreckt? Die Antwort darauf heißt „Severance“. Die Apple TV-Show entstand 2022 und entspringt einer Idee von Dan Erickson. Es gibt aber noch einen anderen Namen, der für einen Großteil der Serie verantwortlich ist: Ben Stiller. Jepp, der Schauspieler, den man aus vielen absurden Komödien kennt, produzierte die Show und führte bei vielen Episoden sogar selbst Regie.
„Severance“ wurde schnell zu einem Hit und spielt unter anderem mit der Idee von „Liminal Spaces“, wie es auch die „Backrooms“ tun. Doch „Severance“ ist deutlich mehr als das und bietet neben einer wirklich spannenden Grundidee auch sehr solide Figuren.

Mark Scout arbeitet bei Lumon Industries, tief im Keller eines gigantischen Gebäudes. Sein Job: Zahlen sortieren. Das ist zwar sonderbar, aber es gehört zum Job und da wird nicht nachgefragt. Der Clou: Mark und seine Kolleg*innen haben zwei getrennte Persönlichkeiten, die von der Firma absichtlich getrennt werden. Die eine Hälfte (das sogenannte „Outie“) lebt daheim und führt ein privates Leben, während die andere Hälfte („Innie“) praktisch auf der Arbeit lebt. Beide wissen jedoch nichts voneinander, nur, dass der oder die jeweils andere existiert…

Das Konzept der Serie ist der Selling Point von „Severance“ und entfesselt gleich zu Beginn die Faszination der Staffel. Dass man dabei ein paar kuriose Sci-Fi-Dinge akzeptieren muss, sollte klar sein. Die Serie versucht das alles gut zu erklären, aber natürlich wäre das Ganze in der Realität vermutlich etwas komplizierter. Das ist aber auch nicht wirklich ein Kritikpunkt, denn im Gegensatz zu anderen Vertretern des Genres, gibt „Severance“ seinen Zuschauern wirklich gute Begründungen und Erklärungen für das „Trennen“ der Figuren. Die Serie spielt natürlich auch mit den politischen Aspekten, sowie den moralischen. Was macht eine derartige und teils sadistische Idee mit der Seele? Denn während das Outie nur das Privatleben kennt, muss das Innie sein ganzes Dasein auf der Arbeit fristen. Und da die Show auch einen Mystery-Thriller-Aspekt mit sich bringt, entwickelt sich das unterirdisch, grüne Büro schnell zu einer Art futuristischer Hölle.

Gleichzeitig werden die Figuren auch mit Respekt behandelt und „Severance“ bietet uns spannende Charaktere, die trotz einiger Klischees sehr charmant und facettenreich sind. Zudem ist die Serie nicht nur reiner „Mystery Box“-Overkill (wie manch andere Serien und Filme), sondern auch eine faszinierende Charakterstudie mit einer ordentlichen Portion Cringe-Humor.

Der Cast ist sehr stark mit Adam Scott als Protagonist Mark und Britt Lower als Helly. Mit dabei sind auch einige Hochkaräter wie John Turturro (in einer seiner besten Rollen), Patricia Arquette und sogar Christopher Walken! Sehr gern mag ich vor allem Marks Schwester Devon, gespielt von Jen Tullock.

Optisch ist die Serie ein Hingucker: Die Bilder sind extrem kraftvoll mit einigen wirklich beeindruckenden Shots. Besonders das futuristische, aber auch nostalgische Design der Bürowelt ist einprägsam. Apropos einprägsam: Der Score von Theodore Shapiro ist ebenfalls stark mit einem Ohrwurm von Hauptthema!

Ist die erste Staffel denn perfekt? Nein. Nicht jeder Handlungsstrang ist immer so stark umgesetzt, wie andere Teile der Show und einige Klischees finden sich auch hier, vor allem im Script. Doch diese Makel sind zum Glück kein großer Dealbreaker für mich, denn am Ende bleibt das Gefühl eine wirklich innovative und unfassbar spannende Serie erlebt zu haben.

Fazit: „Severance“ ist ein absolutes Must Watch für alle Thriller- und Sci-Fi-Fans! Die Idee ist spannend und wird von Episode zu Episode düsterer. Die Serie stellt moralisch und ethisch sehr coole Fragen und bietet auch außerhalb dessen viel Unterhaltung mit tollen Figuren und einer sehr kurzweiligen Erzählstruktur. Ich kann Staffel 2 nicht abwarten!
Lemmiblog
Lemmiblog

2 Follower 318 Kritiken User folgen

Staffel 1 Kritik
4,5
Veröffentlicht am 16. Mai 2026
EINE WELT IN DER DU NICHT ALLES WEISST

Mark führt zwei getrennte Leben, denn wenn er auf Arbeit ist weiss dieses Ich nicht was draußen passiert und umkehrt. Auf Arbeit machen Mark und seine Kollegen stets die selbe Arbeit und kennen auch nicht die anderen Abteilungen, bis eine neue Kollegin namens Helly auftaucht. Sie will nur weg, sogar Selbstmord versucht sie, doch die Firma lässt niemanden raus, es sein denn ihr "Outie" stimmt dem zu. Doch die Severence Methode lässt eine Kommunikation zwischen "Innie" und "Outie" nicht zu. Was ist wirklich die Aufgabe in der Firma und was ist das Ziel der immer selben Tätigkeiten?

Diese Serie hat 9 Episoden mit einer Laufzeit je Folge von ca. 45-60 Minuten. Wir haben hier eine Drama Serie rund um Charaktere die seit Jahren immer das selbe machen, bis sie einen Anstoß bekommen mal nachzudenken. Es ist tatsächlich zu Beginn etwas zäh reinzukommen, aber spätestens ab der dritten Folge ist man gespannt was hinter dem Mysterium steckt. Die Charaktere entwickeln sich alle im Laufe der Staffel fantastisch weiter, teils vom dummen Mitläufer hin zur Person die Verantwortung übernimmt. Es wird nie zu viel verraten und wir bekommen pro Folge nur Häppchen serviert was in einem Finale endet was einen nur sauer macht, denn es ist ein übler Cliffhanger und man will dringend weiter schauen. Das einzige was den Spaß etwas trübt sind die Zähigkeit zu Beginn und mich interessierte die Romanze von Christopher Walken leider null.
Am Ende bleibt eine spannende und mysteriöse Serie die riesen Rätsel aufmacht und man unbedingt wissen will was es damit auf sich hat und was die Firma da eigentlich macht.

Von mir bekommt die Serie 9/10 Punkten. Ist es von Vorteil nicht zu wissen was man auf Arbeit macht oder fehlt einem dann ein großer Teil des Lebens?
Lemmiblog
Lemmiblog

2 Follower 318 Kritiken User folgen

Serienkritik
4,5
Veröffentlicht am 16. Mai 2026
EINE WELT IN DER DU NICHT ALLES WEISST

Mark führt zwei getrennte Leben, denn wenn er auf Arbeit ist weiss dieses Ich nicht was draußen passiert und umkehrt. Auf Arbeit machen Mark und seine Kollegen stets die selbe Arbeit und kennen auch nicht die anderen Abteilungen, bis eine neue Kollegin namens Helly auftaucht. Sie will nur weg, sogar Selbstmord versucht sie, doch die Firma lässt niemanden raus, es sein denn ihr "Outie" stimmt dem zu. Doch die Severence Methode lässt eine Kommunikation zwischen "Innie" und "Outie" nicht zu. Was ist wirklich die Aufgabe in der Firma und was ist das Ziel der immer selben Tätigkeiten?

Diese Serie hat 9 Episoden mit einer Laufzeit je Folge von ca. 45-60 Minuten. Wir haben hier eine Drama Serie rund um Charaktere die seit Jahren immer das selbe machen, bis sie einen Anstoß bekommen mal nachzudenken. Es ist tatsächlich zu Beginn etwas zäh reinzukommen, aber spätestens ab der dritten Folge ist man gespannt was hinter dem Mysterium steckt. Die Charaktere entwickeln sich alle im Laufe der Staffel fantastisch weiter, teils vom dummen Mitläufer hin zur Person die Verantwortung übernimmt. Es wird nie zu viel verraten und wir bekommen pro Folge nur Häppchen serviert was in einem Finale endet was einen nur sauer macht, denn es ist ein übler Cliffhanger und man will dringend weiter schauen. Das einzige was den Spaß etwas trübt sind die Zähigkeit zu Beginn und mich interessierte die Romanze von Christopher Walken leider null.
Am Ende bleibt eine spannende und mysteriöse Serie die riesen Rätsel aufmacht und man unbedingt wissen will was es damit auf sich hat und was die Firma da eigentlich macht.

Von mir bekommt die Serie 9/10 Punkten. Ist es von Vorteil nicht zu wissen was man auf Arbeit macht oder fehlt einem dann ein großer Teil des Lebens?
Horridus
Horridus

180 Kritiken User folgen

Serienkritik
5,0
Veröffentlicht am 20. Dezember 2025
Genial gigantisch gute Serie. Außergewöhnlich, erfrischend anders, ein wahres Sci-Fi-Juwel.

Wow, ich bin in diese Serie buchstäblich hineingezogen worden. Und wollte nicht mehr raus. Habe soviele Folgen an einem Tag geschaut wie ich nur konnte.
Adam Scott spielt diese Rolle sagenhaft gut.
Leider gibt es nur 2 Staffeln bisher. Klar das ist kein Actionfilm aber das muss es bei dieser Story auch nicht.
Mich hat dieses geheimnisvolle so fasziniert.
Ich wünschte es gäbe mehr solcher hochkarätigen Serien.
Bob Der Baumeister
Bob Der Baumeister

1 Kritiken User folgen

Serienkritik
5,0
Veröffentlicht am 2. Dezember 2025
Fesselt mit starkem Mystery, einzigartiger Atmosphäre und brillanter Spannung. Absolute Empfehlung!