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    Homeland
    User-Kritiken
    Pressekritiken
    Durchschnitts-Wertung
    4,2
    593 Wertungen - 87 Kritiken
    Verteilung von 87 Kritiken per note
    8 Kritiken
    6 Kritiken
    4 Kritiken
    1 Kritik
    4 Kritiken
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    flo11
    flo11

    User folgen Lies die 22 Kritiken

    Staffel 1 Kritik
    5,0
    Veröffentlicht am 20. März 2020
    Staffel 1: Im März 2010 erregte die israelische Fernsehserie Hatufim-In der Hand des Feindes große Aufmerksamkeit. In der Serie geht es um drei Soldaten in palästininensischer Gefangenschaft. Zwei von ihnen können nach 17 Jahren Gefangenschaft befreit werden. Doch beide leiden nun unter posttraumatischen Belastungsstörungen. Auch Howard Gordon wurde auf Hatufim aufmeksam. Er überredete noch im selben Monat, als die Serie erschien 20th Century Fox Television dazu die Rechte an Hatufim zu kaufen. Als Executive Producer erarbeitete er nun zusammen mit Drehbuchautor Alex Gansa und Hatufim-Schöpfer Gideon Raff ein Drehbuch zum nun umbenannten Homeland. Nur ein Jahr nach dem Erscheinen von Hatufim erschien nun Homeland. Doch kann das funktionieren, nach nur einem Jahr nun schon Remake zu erschaffen? Die erste Staffel von Homeland dreht sich um die Befreiung und die anschließende Heimkehr von US-Marine-Sergeant Nicholas Brody, welcher sich acht Jahre lang in Gefangenschaft befand. In den USA wird er herzlich empfangen und als Kriegsheld gefeiert. Doch die CIA-Agentin Carrie Mathison vermutet, dass Brody umgedreht wurde und nun einen Anschlag verüben will. Schon der Vorspann ist etwas völlig Neues und zieht einen sofort in den Bann. Der Vorspann ist eine Collage aus Jump Cuts, Archivmaterial und sich überlagernden Bildern, Einstellungen und Tönen. Hierbei werden sowohl Bilder aus der Realität, wie auch Bilder aus der Serie gezeigt. In den Tonsequenzen aus der Realität hört man Terrorwahrnungen von den Medien und hochrangigen Politikern, angefangen bei Ronald Regan über Bill Clinton bis zu Barack Obama. Es werden sogar Bilder vom Einsturz des World Trade Centers gezeigt. Dieser Vorspann passt nicht nur perfekt zu Homeland, er verbindet auch noch die Realität mit dem fiktiven Geschehen aus Homaland. Dies sorgt dafür, dass die Serie sehr realitätsnah wirkt und dadurch auch noch spannender wird. Auch der Anfang der Staffel ist sehr gut gelungen. Die Figuren werden perfekt eingeführt und es wird auch nicht zu viel Zeit mit dem Hintergrund der Figuren verschwendet. Stattdessen wird man einfach mitten in das Geschehen hinein geworfen. Zum Hintergund wird dafür häppchenweise jede Folge etwas neues erzählt. Es wird auch sehr eindrucksvoll gezeigt, wie die Rückkehr einer einzelnen Person, das Leben vieler Menschen und vor allem das seiner Familie völlig auf den Kopf gestellt wird. Besonders eindrucksvoll ist hierzu die Szene mit der Rückkehr Brodys. In ihr weis seine Familie gar nicht wie sie sich verhalten soll und ein ziemlich peinlicher Moment entsteht. Das alles wirkt völlig authentisch und sehr realitätsnah. Die Story ist vielschichtig und besitzt zahlreiche, unvorhersehbare Handlungen. Dadurch bleibt die Serie durchgehend spannend. Der Zuschauer befindet sich beinahe die ganze Serie auf einer Achterbahn der Gefühle, da man nie weis, wem man trauen kann und was als nächstes passiert. Es wird einem so gut wie nie langweilig. Großartig waren auch die vielen Rückblenden, welche die Gefangenschaft von Brody zeigen. Sie sind genau richtig dossiert, so dass der Zuschauer beinahe jede Folge ein neues spannendes Detail entfernt. Bei der Gefangenschaft wird nichts verschönt und die Folterszenen werden mit einer unfassbaren Gewalt gezeigt, welche dem Zuschauer dem Mund offen stehen lassen. Es gibt auch zahlreiche Nebenstränge, die die Geschichte noch interessanter und abwechslungsreicher machen. Zum Beispiel wird Brodys Familiensituation genauestens gezeigt: Wie er am Anfang Schwierigkeiten hat sich zurecht zu finden, wie sei bester Freund ihn betrügt und weitere Probleme werden gezeigt. Auch Carries Charakter entwickelt sich immer weiter. Wir erfahren etwas über ihre Familie, sowie über ihre bipolare Störung und wie sie damit leben kann. Obwohl Homeland eine US-amerikanische Serie ist, gibt es erstaunlich wenig Patriotismus in ihr. Natürlich kommt eine Serie, die in den USA spielt und sich um die CIA und Soldaten dreht nicht gänzlich um Patriotismus herum. Trotzdem wird nicht alles gut geheißen, was die USA macht, zum Beispiel werden Drohnenangriffe in der Serie kritisiert und auch der Sinn des Krieges wird in Frage gestellt. Homeland behandelt auch viele aktuelle Themen, wie den Terrorismus und den Krieg. Dadurch ist die Serie brandaktuell un interessant. Durch die Aktualität erscheint die Serie sehr realitätsnah und passt somit auch perfekt in unsere heutige Zeit. Zum Schluss muss ich auch nich ein riesengroßes Lob an die Schauspieler aussprechen, welche einen fantastischen Job gemacht haben. Allen voran ist hier Claire Danes, die Carrie Mathison spielt. Sie haucht ihrer Figur Leben und eine unfassbare große emotionale Tiefe ein. Man findet sie sofort sympathisch und kann dadurch auch gleich mit ihr mitfiebern. Besonders beeindruckend ist, wie sie in den letzten Folgen die verwirte Carrie mit den bipolaren Problemen spielte. Ich konnte ihr diese Rolle voll und ganz abkaufen. Auch Damian Lewis, der Nicholas Brody spielt kann voll und ganz überzeugen. Zwar wirkt seine Rolle auf den ersten Blick sehr einfach, da er keine Emotionen zeigen muss und ziemlich kalt herrüber kommt, doch er zeigt auch immer wieder in kleinen Szenen seine emotionale Seite. Er kann besonders in Folge 12 und 13 die Zerrissenheit seiner Figur darstellen. In den Rückblende jedoch überzeugt er als eine gebrochene, am Boden zerstörte Person. Und auch Mandy Patinkin kann als Saul Berneson, der die väterliche Person und der Mentor in der Serie ist, voll und ganz überzeugen. Fazit: Die erste Staffel von Homeland ist ein Meisterwerk, aufgrund seiner fantastischen Schauspielern, seiner wendungsreichen Story und seiner Aktualität. Deswegen erhält sie von mir auch fünf Sterne. Nach dieser ersten gelungen Staffel, freue ich mich nun schon wahnsinnig auf die zweite Staffel.
    Artem shypulya
    Artem shypulya

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    Serienkritik
    5,0
    Veröffentlicht am 1. November 2020
    Nicht alle Aspekte des Deals mit diesem Unternehmen sind ideal .
    Chris Dykschi
    Chris Dykschi

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    Serienkritik
    1,0
    Veröffentlicht am 2. Juli 2020
    Es kann ein schlecht werden, wenn man diese Serie sieht, man weiß das es keine menschlkeit bei der CNA gibt, Menschen sind einfach nichts wert, egal zu welcher Seite sie gehören, die gute USA die sich über Russland China oder den nahen Osten erheben will, aber diese bei weitem mit Ihren Brutalitäten übertrifft, die gute USA, die nie für andere gut war.
    Daniel Daniel
    Daniel Daniel

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    Serienkritik
    1,5
    Veröffentlicht am 2. Februar 2021
    Serie fing gut und sehr spannend an. Aber ab der 3. Staffel nur noch groteske und befremdliche Handlung. Die Hauptdarstellerin ist nicht auszuhalten, versucht dann noch ihr Kind umzubringen und bringt eine befremdliche Aktion nach der nächsten...... ich habe abgebrochen
    Janos V.
    Janos V.

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    Serienkritik
    4,5
    Veröffentlicht am 24. April 2013
    Homeland: Amerikanische Urängste, Islamismus und die CIA ...) „Homeland“ verdient alles Lob, das es bekommen kann. Eine hochspannende, mitreißende Serie mit brisanter Thematik, gut durchdacht, klasse inszeniert und brillant gespielt. Die Darstellung des Islam hätte differenzierter ausfallen können, dafür ist die Kritik an der CIA und am politischen System der USA bemerkenswert scharf und ehrlich. „Homeland“ zwingt den Zuschauer zum Nachdenken, verunsichert und provoziert: Es ist, schlicht und einfach, die momentan beste US-Serie im deutschen Fernsehen.
    DanieloSaa
    DanieloSaa

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    Serienkritik
    2,0
    Veröffentlicht am 18. Januar 2015
    Nachdem mir meine Freundin bereits seit längerem von dieser Serie erzählt hatte nahm ich mir nun doch endlich die erste Staffel von Homeland vor. Da ich bereits 5 Staffeln und einen Film der 24-Reihe gesehen hatte kam mir die Thematik, das Setting und die schnelle Erzählweise der Serie sofort ab der ersten Episode bekannt vor. Die schauspielerischen Leistungen von Damian Lewis (den ich bereits in Band of Brothers sehr schätzte) und Mandy Patinkin fielen mir sofort posititv auf, ebenso die "Nebenhandlung", in der Sgt. Brody versucht, sich wieder in sein Familienleben hineinzufinden. So viel zu den positiven Aspekten der Serie. Leider hat Homeland meines Erachtens jedoch einen unglaublich negativen Aspekt: die Hauptfigur Carrie Mathison. Sicher, eine bipolare Störung ist nichts Angenehmes, doch die nervtötende Art und Weise wie Claire Danes japsend, hyperventilierend, schreiend, heulend, verkrampft, hysterisch, ruhelos, mit aufgerissenen Augen und sich ständig überschlagender Stimme durch sämtliche Episoden läuft und rennt war für mich persönlich der ausschlaggebende Punkt: nach einer Staffel sollte für mich Schluss sein! Nach drei Episoden war für mich eigentlich nur die Frage, ob ich die Hälfte der Staffel oder doch allen 10 Episoden eine Chance geben sollte. Ich entschied mich für Letzteres. Und die letzte Episode hab ich dementsprechend auch einige Tage vor mich her geschoben. Nun kann ich für mich dennoch sagen, dass ich dann doch lieber den stoischen Jack Bauer eher ertragen kann, als die gestörte Carrie Mathison.
    Armin H
    Armin H

    User folgen 3 Follower Lies die 5 Kritiken

    Serienkritik
    4,5
    Veröffentlicht am 24. April 2013
    Spannende und abwechslungsreiche Serie! Besonders in Staffel 2 nimmt sie richtig Fahrt auf und erzählt eine Geschichte, die sehr realitätsnah erscheint. Patriotismus hin oder her die Serie fesselt und hat eine Hammer Story. Insgesamt umbedingt sehenswert! Jedoch sofern möglich auf Englisch ;) Der halbe Punkt Abzug kommt von mir für die teils schlechte deutsche Sync.
    Dave-it
    Dave-it

    User folgen 1 Follower Lies die 24 Kritiken

    Serienkritik
    5,0
    Veröffentlicht am 24. Januar 2015
    Gute Serie die viele Fragen in den Raum wirft, sind wir wirklich sicher? Hat mir gut gefallen und eine grandiose Claire Danes die ich bis dato nicht so als Schauspielerin verfolgt habe. Nur mal in Terminator 3 und Romeo & Julia gesehen, aber nicht gerade in meiner vollen Aufmerksamkeit gewesen. Seit Homeland ist das anders. Freue mich schon auf die 4. Staffel, die ohne Brody bestimmt ungewohnt sein wird, aber sicherlich auch sehenswert.
    Michael S.
    Michael S.

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    Staffel 6 Kritik
    4,5
    Veröffentlicht am 30. Januar 2018
    Um es kurz zu machen: Es ist die bisher beste Staffel. Warum, zeigt sich so richtig erst gegen Ende, aber vorher ist da trotzdem schon viel, das auf unübersehbare Vorbilder in der Realität hinweist: Eine Abteilung des Geheimdienstes, die an Parlament und Präsident(in) vorbei agiert, nationalistische Blogger, die gezielte Desinformation betreiben (oder das senden, was die "die Leute" angeblich unbedingt hören müssen), Beeinflussung politischer Stimmung per sozialer Medien und natürlich die relativ idealistische Präsidentin, die gerne für Entspannung sorgen möchte. Es wäre so verführerisch einfach, gerade dem amerikanischen Publikum einfach den Spiegel vorzuhalten und hämisch zu zeigen, wie gut das Land ohne einen Maulhelden wie Trump dastehen würde. Weil es ja alle schlauen Leute immer gesagt haben. Doch es kommt anders. Und auch das nicht wie erwartet. Ohne zuviel verraten zu wollen, das gerade für Carrie und Saul ziemlich frustrierende Ende der letzten Folge, als eigentlich alles gut zu sein scheint, könnte realistischer nicht sein. Denn jede gute Vorbereitung kann an Kräften scheitern, die man falsch eingeschätzt hat. Worin diese Staffel besonders punktet, ist einerseits die Darstellung von Carrie, die endlich so etwas wie Mutterqualitäten entwickelt, während sie sich offiziell von der Welt der Geheimdienste verabschiedet hat. Ihre bipolare Störung scheint anfangs völlig unter den Tisch zu fallen, bevor sie zum denkbar ungünstigen Zeitpunkt wieder zuschlägt. Darüber hinaus entzaubert die Serie eine Kultur, die Terroranschläge und das Schicksal gefallener Soldaten für jeden beliebigen Zweck hervorzaubert, um die gewünschten Ziele zu erreichen. Die Botschaft ist klar: Jede Regierung, jeder Geheimdienst, egal von wem geführt, kann korrupt sein oder sich in eine Richtung entwickeln, die alles andere als demokratisch ist. Jeder Staat verdient es hinterfragt zu werden, ohne ihn per Protest und Drohungen willkürlich ins Chaos zu stürzen. Und gerade bei Themen, die enttäuschte Wähler so richtig wütend machen lohnt es sich genau hinzusehen, wem die ganze Aufregung nützt. Denn die westliche Welt ist trotz aller ihrer vermeintlichen Fortschritte ein fragiles Gebilde, das leicht missbraucht werden oder sogar zusammenbrechen kann.
    Michael S.
    Michael S.

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    Staffel 5 Kritik
    4,0
    Veröffentlicht am 10. August 2016
    Interessant ist die Idee, die Handlung nach Berlin und Umgebung zu verlegen auf jeden Fall. Gerade die auch in der Realität nicht immer ganz durchsichtige Zusammenarbeit der beteiligten Geheimdienste enthält eine Menge Stoff für einen zünftigen Verschwörungsthriller, zu dem die Serie spätestens ab der dritten Folge tendiert. Claire Danes ist dieses Mal nicht die Hauptattraktion, die sonst so genial dargestellten bipolaren Anfälle ihrer Figur spielen in dieser fünften Staffel eine eher untergeordnete Rolle. Dafür geben die zwölf Folgen allerhand deutschen Schauspielern viele Gelegenheiten zu glänzen. Besonders Alexander Fehling, dem leider seine gemurmelte Eigensynchronisation ab und zu im Weg steht, und Sebastian Koch können hier punkten, andere Nebenrollen sind gleichfalls gut bis solide besetzt. Eine Handvoll Stereotypen kann man sich trotz allem nicht verkneifen. Die meist typisch deutschen Namen der einheimischen Charaktere lassen sich noch verschmerzen. Berlin ist im Kontrast zu den aufgeräumten Citys in Amerika und den verstaubten Metropolen im nahen Osten die kunterbunte Stadt der hippen Ökos und alternativen Szenegänger. An jeder Ecke kleben Aufkleber und Konzertplakate, Hacker hausen in graffitibesprühten Hinterhöfen (oder Bordellen) und man ist im Regelfall mit dem Fahrrad unterwegs. Ganz aus der Luft gegriffen sind diese Momentaufnahmen nicht, man kann sie notfalls auch als Hommage an die Stadt verstehen. Peinlich: Der Flughafen BER wird als mögliches Terroziel genannt und vorsorglich evakuiert. Zu dumm, dass er immer noch nicht eröffnet ist ... Deutschland wird außerdem klar als das Land dargestellt, in dem dank Leaks über die illegale Zusammenarbeit von CIA und BND hochgefährliche Terroristen kurzerhand aus dem Gefängnis entlassen werden. Hätte es jenseits des großen Teichs nicht gegeben, da exekutiert man die bösen Jungs lieber, bevor Verfahrensfehler gefunden werden können. Zwischen allem schnüffeln natürlich auch noch Russen mit Bürstenhaarschnitt herum, die ihre Interessen mit Garotte und Korruption durchsetzen. Darüber hinaus präsentiert sich "Homeland" trotz aller bisherigen Höhepunkte erneut von seiner besten Seite. Die ebenso vertrauten wie meist interessant in Szene gesetzten Schauplätze machen die elegant verwickelte Geschichte erst richtig interessant. Charakterentwicklung findet eher in Form neuer Nebenrollen statt. War es in der letzten Staffel noch eine Nachwuchsagentin, die unverhofft in Lebensgefahr schwebte, ist es mitlerweile ein Hacker, der versehentlich geheime CIA-Dokumente herunterladen hat, obwohl er sich eigentlich über den Dschihad lustig machen wollte. Die dadurch aktivierte Maschinerie paranoider Nachrichtendienste erinnert erschreckend an die Jagd auf Edward Snowden und die Verurteilung anderer Whistleblower und zeigt außerdem, wie weit Geheimdienste offenbar zu gehen bereit sind. Nicht schlecht für eine amerikanische Mainstreamserie. Interessanterweise finden sich die spannendsten Szenen übrigens nicht (nur) bei Verfolgungsjagden oder Attentatsversuchen. In der Unberechenbarkeit vieler Figuren und den jeweiligen Schachzügen der Beteiligten liegt wieder einmal die eigentliche Stärke der Serie. Fazit: Homeland at it's best! Wer in den letzten beiden Staffeln das Interesse verloren hat, könnte sich für Nummer fünf vielleicht wieder begeistern. Allen Fans bescheren die neuen Schauplätze und Konflikte reichlich Material für spannende Fernsehabende. Revolutionäre Erkenntnisse über Spionage und Terrorismus darf man sich zwar nicht erhoffen, gute Unterhaltung mit meist glaubwürdigem Bezug zu aktuellen Gefahren ist aber garantiert.
    Kataklysmologe
    Kataklysmologe

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    Serienkritik
    4,5
    Veröffentlicht am 6. Mai 2016
    Eine der spannendsten Polit-Thriller-Serien überhaupt! Ich kann mich nicht erinnern, wann das politische und aktuelle Thema Terrorismus mal so authentisch erzählt wurde. Getragen von großartigen Schauspielerleistungen - vor allem Claire Danes glänzt als unbeirrbare aber psychisch angeschlagene CIA-Agentin. Wirklich eine Serie, bei der ich jede Woche sehnsüchtig auf die nächste Folge warte, nicht zuletzt wegen guter "Cliffhanger". Unbedingt anschauen!
    Michael S.
    Michael S.

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    Staffel 4 Kritik
    3,5
    Veröffentlicht am 23. November 2015
    ACHTUNG: Der folgende Artikel enthält Spoiler zu den Inhalten der ersten drei Staffeln! Das gute alte Spionagegenre kommt einfach nicht aus der Mode. Manch einer hatte schon mit dem Ende des Kalten Kriegs den Untergang entsprechender Geschichten prophezeit, doch der anhaltende Erfolg von Filmreihen wie James Bond oder Mission Impossible spricht Bände. Aber es geht auch realistischer. Seit mittlerweile vier Jahren erobert eine TV-Serie die Bildschirme, die sich mehr an der Arbeit "echter" Agenten orientieren will und gleichzeitig spannend genug ist, um nicht in jeder Folge Explosionen und Schießereien zu brauchen. Die eben neu auf DVD und BluRay erschienene vierte Staffel von Homeland bringt einen guten Teil des bekannten Teams zurück. Bis auf einen. Der Dauer-Überläufer und Attentäter Nicholas Brody (Damian Lewis) starb den Serientod. Carrie (Claire Danes) befindet sich zunächst in Afghanistan, von wo aus sie Jagd auf Al-Kaida-Terroristen macht. Nach einem kurzen Intermezzo in den Staaten lässt sie sich nach Pakistan versetzen, wo einer der gefährlichsten Hintermänner des Terrornetzwerks vermutet wird. Ihre bipolare Störung holt sie allerdings ein, was den pakistanischen Geheimdienst besonders interessiert. Saul (Mandy Patinkin) hat unterdessen in den privaten Sicherheitssektor gewechselt, während Ex-Senator Lockhart (Tracy Letts) nun die Geschicke der CIA lenkt. Mehr zu sagen würde tatsächlich zuviel verraten. Die Stärken der letzten drei Staffeln werden mit reichlich neuen Aspekten gepaart, was der Serie Schwung und eine interessante Neuausrichtung beschert. Nach allem was man hört und liest spielt die in den USA bereits gesendete fünfte Staffel in Deutschland, die vierte nun also in Pakistan. Das internationale Pflaster bietet einen ebenso kunterbunten wie interessanten Hintergrund für alle möglichen Spionageaktivitäten, vor allem, da niemand so genau weiß, auf wessen Seite die pakistanischen Offiziellen nun eigentlich stehen. Carrie ist einmal mehr die mal eiskalt berechnende Agentin (mit ganz eigenen Rekrutierungsmethoden) und mal die unberechenbare psychisch Kranke, die es sich selbst und ihrem Umfeld nicht leicht macht. Eine ordentliche Leistung von Claire Danes. Der nach seiner Einführung in Staffel 2 erstmal nicht allzu sympathische Peter Quinn (Rupert Friend) wird mehr und mehr zu einer der wichtigsten Hauptfiguren und zeigt sogar noch ein paar neue Seiten. Saul ist nicht mehr Direktor der CIA, man wünscht sich aber, er wäre es. Diese Vergangenheit wird ihm in dieser Staffel allerdings mehr als einmal zum Verhängnis. Überraschenderweise geraten mehrere Szenen mit seinem Nachfolger Lockhart regelrecht humorvoll. Keine Angst, dieser verscherzt es sich noch, bevor man ihn so richtig mag. Auch die wie so oft ausführliche aber dennoch spannungsgeladene Erzählweise weiß zu überraschen. Man macht sich ziwschendrin schon auf einen neuen Brody gefasst, aber es kommt nicht, wie vermutet. Respekt an die Drehbuchautoren, die auch so surreale Szenen wie eine spontane Geburtstagsfeier mit Kuchen und Ständchen gleich nach einer erfolgreichen Tötung per Drohne einfließen lassen. Da ist Homeland wieder ganz bei den bisherigen Stärken. Lediglich der Übergang von der noch mordsmäßig spannenden vorletzten zur letzten zusammenfassenden Folge gerät ein wenig holprig, als müsse man noch schnell ein paar Konflikte abhaken. Natürlich wird stellenweise auch geschönt und vereinfacht. Die im Film-Wüstenland Nummer Eins (Marokko) gedrehten Pakistanszenen suggerieren, dass die Obrigkeit dort auch mal tiefe Ausschnitte, enge Hosen und Frauen in politischen Führungspositionen duldet, wenn es der Sache dienlich ist. Da kann man sich durchaus über den Realismus streiten. Zweifellos ist Homeland westlichen Sehgewohnheiten angepasst, die generell islamophobe Einstellung, die manche Rezensenten dem Drehbuch unterstellen wollen, lässt sich hier aber nicht feststellen. Eher wird hier deutlich reflektierter mit dem Thema umgegangen, als in den meisten anderen amerikanischen Produktionen, die sich mit Terror & Co befassen. Hier sind auch diejenigen die "Amerika sicher machen" wollen (ein Satz, der sich bei jeder Wiederholung ausgeleierter anhört) gebrochene Figuren, deren permanentes Misstrauen und regelmäßiges Zuviel-Arbeiten durchaus Schaden anrichtet. Der seit Jahrzehnten etablierte Mythos vom edel gesinnten Geheimdienst wird mehr als einmal gründlich auseinandergenommen. Das Bonusmaterial der DVD-Ausgabe enthält eine Handvoll Charakterporträts, die aber größtenteils den ohnehin schon bekannten Figuren gewidmet sind. Dazu gibt es noch einige geschnittene Szenen. Die einzelnen Folgen enthalten natürlich die jeweiligen Originaltonspuren und die deutsche Synchro. Besonders schön ist, dass man die am Anfang jeder Episode eingefügte Zusammenfassung und den Vorspann, dessen musikalische Untermalung weiterhin nicht jedermanns Sache sein dürfte, per Umschalten ins nächste Kapitel einfach überspringen und so direkt weiterschauen kann. Darsteller: Claire Danes, Mandy Patinkin, Rupert Friend, Tracy Letts, F. Murray Abraham uvm. Jahr: 2014 (DVD/BD: 2015) Label: 20th Century Fox Home Entertainment Laufzeit: ca. 10 h FSK: ab 16 Jahren
    Lisa Fuchs
    Lisa Fuchs

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    Serienkritik
    1,5
    Veröffentlicht am 6. August 2013
    Nach all den guten Kritiken hatte ich sehr viel mehr erwartet. Die Serie strotzt nur so vor islamophoben Klischees und die Hauptfigur sowie die CIA sind leider absolut unsympathisch. Dieser Versuch einer Gesellschaftskritik hätte wohl sehr viel besser funktioniert, wenn die Story etwas feiner gezeichnet worden wäre und die Aktuere nicht ganz so unfähig wären. Insgesamt sehr enttäuschend!
    Eric G. Z.
    Eric G. Z.

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    Serienkritik
    3,0
    Veröffentlicht am 11. September 2013
    Finde das DIE Hauptdarstellerin in ihrer Rolle voll überfordert ist. Stets hysterisch und einer Top-Agentin sicherlich komplett unwürdig, zieht sie qualitativ die Versuche eines, zumindest teilweise, spannenden Polit-Thrillers, weit herunter.
    Thomas O.
    Thomas O.

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    Staffel 1 Kritik
    5,0
    Veröffentlicht am 26. Februar 2013
    habe jetzt alle 2 staffeln gesehen und muss sagen sie entwickelt sich von folge zu folge. schauspieler top, spannung top, geschichte ist auch top... kann nur sagen daumen hoch 5 sterne
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