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The First Avenger: Civil War
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Kritik der FILMSTARTS-Redaktion
4,5
hervorragend
The First Avenger: Civil War
Von
Lasst uns den Elefanten im Raum am besten gleich zu Beginn aus dem Weg schaffen: Ja, „The First Avenger: Civil War“ weckt in sehr vielen Momenten Erinnerungen an „Batman V Superman: Dawn Of Justice“; und ja, Marvel macht eine Menge von dem richtig, was die DC-Konkurrenz nur einen Monat zuvor noch in den Sand gesetzt hat. Nun wäre es ein Leichtes, die beiden Mega-Blockbuster einfach die komplette Kritik hindurch gegeneinander auszuspielen, aber damit würde man „Civil War“ alias „Captain America 3“ einfach nicht gerecht – denn das, was die „The Return Of The First Avenger“-Regiebrüder Anthony und Joe Russo hier abliefern, ist nicht nur im Vergleich zu „Batman V Superman“ herausragend, sondern erweist sich neben „Iron Man“ als bisher bester Film des Marvel Cinematic Universe (MCU). Also versprochen: Ab jetzt lest ihr in dieser Kritik kein einziges Wort mehr über den Dunklen Ritter, den Mann aus Stahl und den gemeinsamen Vornamen ihrer Mütter!

Als Captain America (Chris Evans), Black Widow (Scarlett Johansson), Scarlet Witch (Elizabeth Olsen) und Falcon (Anthony Mackie) in der nigerianischen 13-Millionen-Metropole Lagos einen Angriff von Crossbones (Frank Grillo) und seinen Schergen auf ein Institut für Seuchenkrankheiten abwehren, fordert der Einsatz der Avengers einmal mehr auch zivile Opfer. Der US-Außenminister Thaddeus Ross (William Hurt) fordert deshalb, dass die Superheldentruppe zukünftig einem Gremium der Vereinten Nationen unterstellt wird – ein entsprechendes Abkommen soll in Wien von 117 Nationen unterschrieben werden. Während der von Schuld zerfressene Iron Man (Robert Downey Jr.) auf der Seite der Politiker steht, will sich Captain America von niemandem vorschreiben lassen, wem er helfen darf und wem nicht. Als es bei der entscheidenden Sitzung zu einem Anschlag kommt, ist ein Verdächtiger auf den Videobildern schnell identifiziert: Bucky Barnes alias Winter Soldier (Sebastian Stan). Damit ist die Stunde der Entscheidung für den Captain gekommen: Macht er sich selbst auf die Suche nach seinem alten Weggefährten, stellt er sich damit gegen einen Großteil der Nationen der Erde – und gegen einige seiner besten Freunde…


Eine der größten Herausforderungen bei den „The Avengers“-Filmen war es, für jeden der Helden etwas zu finden, was nur er tun kann – allgemein für den Fortgang der Handlung oder auch in den einzelnen Action-Sequenzen. Als ob das nicht schon schwer genug wäre, setzen die „Civil War“-Macher jetzt noch einen drauf – denn nicht nur gibt es im dritten „Captain America“-Teil mehr Helden als selbst in „The Avengers 2“, jeder einzelne von ihnen braucht auch eine stimmige Motivation, warum er sich im elementaren Konflikt zwischen Iron Man und Captain America für welche Seite entscheidet: eine Mammutaufgabe, die das Regie-Duo allerdings gemeinsam mit den Autoren Christopher Markus und Stephen McFeely ganz vorzüglich löst. Ohne eine einzige spürbare Länge oder unnötig bedeutungsschwangeres Gerede werden die Überzeugungen der Avengers herausgearbeitet. Die individuellen Motive sind dabei selbst innerhalb der einzelnen Teams sehr unterschiedlich und oft extrem persönlich, aber immer sofort nachvollziehbar (hier würde sich natürlich wieder der Vergleich zu einem anderen aktuellen Superhelden-Film anbieten, aber versprochen ist versprochen).

Die Russo-Brüder meistern nicht nur die Pflicht der Figurenzeichnung, sondern auch die Kür. Schon vor einem halben Jahr haben sie uns am Set von ihrem Wunschtraum erzählt, dass sich die Zuschauer selbst beim Rausgehen nach dem Abspann noch darüber streiten, wer denn nun recht hat: der für staatliche Kontrolle eintretende Tony Stark oder der für die Unabhängigkeit der Avengers plädierende Steve Rogers? Und tatsächlich: Wir können uns nun auch mehrere Stunden nach dem Film nicht entscheiden – natürlich ist Captain America ein netter, vertrauenswürdiger Kerl, aber wenn er und sein in den USA ansässiges Team in Afrika oder Osteuropa Weltpolizei spielen und dabei halbe Städte in Schutt und Asche legen, kann man natürlich auch verstehen, dass das nicht alle so toll finden. (Achtung: Spoiler für den Rest dieses Absatzes!) Dabei haben die Regisseure übrigens nicht nur den Mumm, den moralischen Konflikt angemessen ambivalent auszugestalten, sie weigern sich auch bis zum Schluss, ihn mit einem einfachen Martha-Handstreich wieder aufzulösen – zwar gibt es immer wieder Plot-Entwicklungen, die den Zuschauer zwischenzeitlich eher zur einen oder zur anderen Seite tendieren lassen, aber tatsächlich aufgelöst wird das Dilemma nicht. Nur doof, dass das alles in den kommenden fünf (!) Marvel-Filmen – wenn überhaupt – nur am Rande eine Rolle spielen wird und wir bis zu „Avengers: Infinity War - Part I“ im April 2018 warten müssen, um zu sehen, ob die scheinbar ausweglose Situation doch noch in einen versöhnlichen Kompromiss mündet.

Wo der Vorgänger „The Return Of The First Avenger“ immer wieder mit Polit-Thrillern aus den 1970ern verglichen wurde, erinnert der Ton von „Civil War“ nun eher an moderne Spionage-Franchises wie die „Bourne“-Reihe oder die „James Bond“-Filme mit Daniel Craig: Gerade während der ersten großen Action-Sequenzen in Lagos und in einem Tunnel in Bukarest ist die Kamera so nah dran an den Helden wie selten zuvor – das Ergebnis hat eine Wucht und eine Unmittelbarkeit, die einen fast vergessen lassen, dass Cap & Co. ja eigentlich gar nichts Schlimmes passieren kann. Aber das ist alles trotzdem nur ein kleiner Vorgeschmack auf das große Duell der beiden Superhelden-Teams am Leipziger Flughafen – was dort in einer einzigen ausgedehnten Sequenz an inszenatorischen Kabinettstücken abgefackelt wird, hätte auch locker für eine Handvoll Blockbuster gereicht. Weil etliche der Details uns wirklich überrascht haben, wollen wir sie euch natürlich auch nicht verderben, deshalb nur so viel: Die Trümpfe sind definitiv Spider-Man und Ant-Man! Dass das eigentliche Finale nach diesem kaum wiederholbaren Höhepunkt (womöglich die beste, auf jeden Fall aber die kreativste Actionszene im gesamten MCU) anschließend sehr viel intimer und persönlicher ausfällt, erscheint da als die einzig logische Entscheidung.

In den folgenden drei Absätzen geht es um die beiden Superhelden-Neuzugänge sowie um Daniel Brühls Rolle als Bösewicht – und über die lässt sich ohne zumindest kleine Spoiler leider gar nichts sagen: Weiterlesen also auf eigene Gefahr!

Mit Ausnahme von Loki (Tom Hiddleston) hat das MCU noch keinen wirklich erinnernswerten Bösewicht hervorgebracht. Daran ändert nun auch Daniel Brühl nichts – der „Rush“-Star wirkt nie wahrhaft bedrohlich, nicht einmal, als er einen russischen Ex-Soldaten kopfüber in einem Waschbecken ertränkt. Allerdings ist das speziell in diesem Film gar nicht so unpassend: Zemo ist eben kein größenwahnsinniges Mastermind, sondern handelt aus sehr menschlichen Motiven; und statt persönlich mit in die Action einzusteigen, lässt der vergleichsweise zurückhaltende Strippenzieher die Avengers sich lieber selbst gegenseitig erledigen, womit er eine entscheidende Frage aufwirft: Wenn es ein einzelner Mann mit vergleichsweise bescheidenen Mitteln schafft, die Superhelden zu manipulieren und gegeneinander auszuspielen, müssten diese nicht vielleicht doch besser kontrolliert werden? Immerhin haben sie zusammen die militärische Durchschlagskraft mehrerer Atombomben. In diesem Sinne macht Brühl seine Sache also durchaus gut, selbst wenn wir uns aus einem rein patriotischen Blickwinkel doch einen auffälligeren Auftritt von „unserem“ Mann im MCU gewünscht hätten.

Dass in der Entwicklungsphase immer wieder hin und her überlegt wurde, welche neuen Superhelden nun in „Civil War“ vorgestellt werden und welche nicht, fällt zumindest bei der Figur von T'Challa alias Black Panther (Chadwick Boseman, „Get On Up“) absolut nicht auf: Der afrikanische Prinz und Krieger besitzt nicht nur elementare Bedeutung für den Plot, auch sein katzenhafter Kampfstil wirkt frisch und setzt sich angenehm von Black Widows Martial-Arts-Künsten ab. Dabei wurden auch Kleinigkeiten bedacht: Während die übrigen Superhelden meist mit einem Rums auf dem Boden aufschlagen, gibt es bei Black Panther bei der Landung kaum ein Geräusch – eine winzige Entscheidung beim Tonmix, die der Figur auch in den Action-Gruppenszenen einen ganz eigenen Charakter verleiht. Auch einen wenige Sekunden langen Blick auf T'Challas Heimatland Wakanda bekommen wir bereits geboten – und die imposante Dschungellandschaft verspricht tatsächlich, dass „Creed“-Schöpfer Ryan Coogler mit dem Black-Panther-Solo im Februar 2018 noch einmal eine völlig neue Welt für das MCU eröffnen wird.

Nachdem sich Disney und Sony erst in letzter Sekunde auf einen Schauspieler einigen konnten, ist dem Auftritt von Spider-Man hingegen klar anzumerken, dass er erst auf der Zielgeraden eingebaut wurde. Aber obwohl der neue Spidey nichts zur Handlung beizutragen hat, möchten wir dieses Gastspiel definitiv nicht missen: Im Vergleich zu Tobey Maguires und Andrew Garfields Lesarten ist die Interpretation des Spinnenmannes durch Tom Holland („The Impossible“) noch näher an den Comics – entwaffnend natürlich und absolut frech, insbesondere im kongenialen Zusammenspiel mit Tony Stark (gerade weil Robert Downey Jr. nur in diesen Szenen seine schneidige Arroganz voll ausspielt und ansonsten unter der Last der Avengers-Zivilopfer sehr bedrückt wirkt)! Der Netzschwinger ist die klar spaßigste Figur in „Civil War“ und nachdem wir dem Solofilm des Rekord-Rebooters bisher noch mit einer gesunden Skepsis entgegengesehen haben, steht „Spider-Man: Homecoming“ nun ganz weit oben auf unserer Liste der meisterwarteten Filme 2017.

Fazit: Wir wussten bis zum Schluss tatsächlich nicht, welcher Seite wir nun eigentlich die Daumen drücken sollen – und das ist wohl so ziemlich das größte Kompliment, das man „The First Avenger: Civil War“ machen kann.
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Kommentare

  • akosch

    Na dann passt das doch mit Tante May. Die Schauspielerin Marisa Tomei ist ja schon 52 Jahre alt. ;-)
    Wobei ich dir natürlich insofern Recht geben muss, da Tante May meines Wissens in den Comics eher als ältere Dame dargestellt ist.

  • Der Eine vom Dorf

    Ich verstehe nicht, was alle an Spiderman finden. Klar, war sein Auftritt frech und dementsprechend erfrischend, aber weshalb man ihn unbedingt in das MCU einbauen muss, verstehe ich nicht. Konnte mit diesem Superhelden schon immer am Wenigsten anfangen.

  • Admiratio

    Ich sehe Zemo nicht als Teil des Hauptplots - auch wenn das suggeriert werden soll.
    Der Hauptplot ist auch ohne ihn in Gang gekommen: in Lagos gab es einen Zwischenfall, der (zusammen mit den vorherigen Vorfällen) die Regierungen der Welt zu einem Umdenken in der Avengers-Frage gebracht hat. Tony Stark ist durch die erschütternde Erkenntnis, dass auch ambitionierte Zivilisten bei ihren Weltrettungsaktionen ums Leben kommen, auf Seiten der Regierungen - Captain America ist es nicht, weil er miterlebt hat, dass Soldaten durch Regierungen in "falsche" Kriege getrieben werden können.
    2 Lager, die nicht zusammenpassen - das ist der Plot.

    Durch Zemo wird noch eine persönliche Komponente für Cap mit reingebracht - das macht das Ganze noch nachdrücklicher, aber es wäre für den Hauptplot nicht nötig gewesen.

  • Admiratio

    Sehe ich genauso! Wobei ich am Ende auf 6/10 für CW und 5/10 für BvS komme.
    Beides ordentliche Filme, die mich aber keine einzige Sekunde nach dem Abspann beschäftigt haben.
    Klar, ist "nur" Unterhaltungskino - aber mir und meinen Begleitern kam nicht mal ein "Die Szene war wirklich...." über die Lippen. Wir sind raus, haben mit den Schultern gezuckt, uns ein "war ganz nett" zugeraunt und sind unserer Wege gegangen.
    Aufgrund von räumlicher Nähe zwischen dem Kino und meiner Wohnung war ich bereits 20 Minuten nach dem Abspann im Bett und habe geschlafen.

  • Admiratio

    Das finde ich nicht! Nur weil sie Gutes tun und Schlimmeres verhindern, heißt das nicht, dass sie sich nicht von einer höheren Instanz, die demokratisch legitimiert ist, kontrollieren lassen sollten.
    Zumal sich diese Gruppe ja offensichtlich überhaupt nicht unter Kontrolle hat! Der Verweis des Ministers auf den Aufenthaltsort von z.B. Hulk ist völlig richtig - Hulk stellt ein großes Sicherheitsrisiko für jedermann dar - dass niemand genau sagen kann, wo er gerade ist, ist unverantwortlich.

    Das Bestreben nach Kontrolle und Regulierung finde ich daher völlig nachvollziehbar.

  • Toni H.

    Aber im Grunde sind die Jungs wieder, wie schon bei AoU, mit sich selbst beschäftigt. Ein bisschen mehr Zusammenhalt könnte man da schon erwarten.

  • Toni H.

    Ja genau das dachte ich auch sofort.... Ohne sie wäre alles schlimmer. Außer vielleicht der Kampf zwischen Hulk und Hulkbuster

  • Harald M.

    Genau! Ich sehe da auch einen Gleichstand :-)

  • Harald M.

    Noch ein Nachtrag: Die Argumentation der Regierung, dass eine Kontrolle der Avengers notwendig sei, da es bei den vergangenen Kämpfen hohe Kollateralschäden gab ist sehr dünn. Was wäre passiert, wenn die Helden nicht da gewesen wären? Dann wären doch noch viel mehr Menschen gestorben oder die ganze Erde versklavt oder gar vernichtet worden. Wenn die Armee z.B. die angreifenden Außerirdischen aus dem ersten Teil mit allem angegriffen hätte, was zur Verfügung steht - hätte es dann weniger Schäden gegeben? Also wenn man darüber nachdenkt, dann ist das schwach!

  • Harald M.

    Das schon - natürlich hat Zemo die Intrigen in Gang gebracht. Aber die Umsetzung war schwach und wirkte ein wenig unmotiviert. Zemo, Black Panther, Bucky - Rache hier und Rache da. Es gibt auch noch andere Motivationen von Konflikten. Außerdem haben sie die Helden teilweise schlimmer benommen als 5jährige Kinder. Wieso kann ein Tony Stark nicht differenzieren, ob jemand seine Eltern unter fremder Kontrolle umgebracht hat oder nicht? Okay, wenn es gerade passiert wäre und die Umstände nicht klar gewesen wären. Aber nachdem es die ganze Zeit um den unter Kontrolle stehenden Bucky ging und der Mord schon Jahre her ist - nicht so ganz nachvollziehbar?!

  • Harald M.

    Dieser Bewertung stimme ich zu 100% zu! Außer dass ich den Spider-Man nicht so toll fand - aber das ist eben Geschmacksache :-)

  • niman7

    Und was hat Böhmer am Bosporus zu suchen?

  • HalJordan

    Natürlich waren die Erwartungen hoch und das lag nicht nur an der hervorragenden Dark Knight-Trilogie. Immerhin handelte es sich um das erste Kino-Aufeinandertreffen der wohl beiden größten Comic-Figuren überhaupt. Wie ich an anderer Stelle schon schrieb, sind viele Leute sicherlich mit einer falschen Erwartung ins Kino gegangen. Der Film ähnelt eher den "Watchmen", als z. B. "The Dark Knight". Nichtsdestotrotz spaltete BvS die Kritiker und Zuschauer, wie schon lange kein Film mehr zuvor. Und das kann sicherlich nicht im Sinne von Warner sein.

  • BobRoss

    Oh dann gfrei ich mich noch mehr drauf :D

  • HalJordan

    Also "Thor 2" ist in meinen Augen der schwächste Film im gesamten MCU. Selbst "Der unglaubliche Hulk" hat in meinen Augen besser abgeliefert. Ich spreche nicht nur von Darcy und ihrem Praktikanten, auch Dr. Selvig verkam mit seinen unlustigen Nacktauftritten zur Witzfigur. Die Leichtfüßigkeit vom ersten Teil war völlig verflogen, der Bösewicht völlig blass und die Motive der Figuren unterschieden sich stark vom Vorgänger. Der Autoren- und Regiewechsel hat dem Film alles andere, als gut getan. Während Teil 1 für meine Begriffe 4 Sterne verdient gehabt hätte, würde ich dem Nachfolger gerade einmal 2 Sterne geben und das ist eigentlich noch zu viel.

    Fremdgeschämt habe ich mich bei BvS nicht. Klar, von Jesse Eisenberg als Lex Luthor war ich alles andere als begeistert. Das lag allerdings nicht an Eisenberg, sondern daran wie dieser Lex ausgelegt wurde. Hatte meine Erwartungen schon heruntergeschraubt, da ich nicht von einer Michael Rosenbaum-ähnlichen Darstellung des Charakters ausging. Dennoch war das eine herbe Enttäuschung und wurde der interessanten Figur nicht im Ansatz gerecht.

  • BobRoss

    Metakritiken lesen ist die einzige zuverlässige Quelle. Und da ist er auf Rotten Tomatoes auf 94%. Das heißt diese Einzelmeinung des Tageszeitungskritikers ist Statistisch gesehen ein Ausreißer und somit für dich vermutlich nicht zutreffend :)

  • BobRoss

    Sobald Luft nach oben ist sinds 4,5 statt 5 Sterne. 5 Sterne bedeutet einen Film der über Generationen hinweg, die Popkultur nachhaltig beinflusst, X Preise abräumt, etc... Was darutner liegt kann immer noch super sein aber wie gesagt, Luft nach oben. Seh den Film btw erst heut Abend also kann ich nicht sagen ob 4,5 gerechtfertigt sind oder nicht.

  • HalJordan

    Das ist leider zu befürchten.

  • Admiratio

    Naja, ich gehe ja nicht mit der Einstellung in den Film, ihn mir gleich verderben zu lassen. Es sind einfach Dinge, die mich beim Ansehen gestört haben, wodurch ich den Film dann weniger gut fand.

    Ich empfand es auch als angenehm, dass man nicht von Action-Set zu Action-Set gesprungen ist, aber ich fand die Dialoge dazwischen einfach nicht so interessant, dass ich sie gebraucht hätte. Die Fronten waren irgendwann klar und man hat sich dann immer wieder im Kreis gedreht.

    Und dass der Plot-Mittelpunkt der Zusammenhalt der Avengers war, war mir zu dünn. So sehr liebe ich diese Gruppe nicht, als dass das einen ganzen Film für mich tragen könnte. Wozu es übrigens den Nebenplot ganz am Ende noch brauchte, erschließt sich mir nicht. Der ganze Brühl-Handlungsstrang hat nicht so recht in den Film gepasst...

  • Admiratio

    Ich hab den Film gestern gesehen und fand ihn nicht so gut:
    1. Die angesprochenen Actionszenen waren oftmals so verwackelt und unübersichtlich, dass sie mir keinen Spaß gemacht haben. Die große Flughafenszene war natürlich überragend, aber der Rest nicht optimal inszeniert.
    2. Es gab unglaublich viele lange Dialogszenen zwischen 2 oder 3 Personen, die sich immer wieder um dasselbe Thema gedreht haben - das fand ich sehr ermüdend, denn es ist sowieso niemand von seinem Standpunkt gewichen.
    3. Das moralische "Dilemma" existiert aus meiner Sicht nicht. Es kann keine private Weltpolizei geben, die unter niemandes Kontrolle steht. In einer Szene bringt es der Außenminister auf den Punkt, wo er Cap fragt, wo sich denn Hulk und Thor gerade aufhalten - was er nicht beantworten kann. Darauf der Außenminister: "Wenn ich Atomsprengköpfe einfach irgendwo verlieren würde, hätte ich große Probleme, mich dafür zu verantworten."
    Iron Man hat völlig Recht mit seinem Vorhaben!
    4. Das größte Problem war aus meiner Sicht die Fallhöhe des Films. Wer weiß, wie lange die Verträge der Darsteller noch gehen, der weiß auch, wer am Ende des Films noch alles steht.
    Viel schlimmer fand ich aber, dass der Plot selbst bei seinem am schlimmsten anzunehmenden Ende für mich relativ belanglos war. Es geht die ganze Zeit um den inneren Zusammenhalt der Avengers und der Ansatz von Brühls Figur war interessant. Aber was konnte denn schlimmes passieren? Die Avengers werden gesprengt. Wenn man in diesem Universum nicht total verankert ist und Marvel-Luft atmet, ist das jetzt nicht unbedingt etwas, was einem den Schlaf raubt...

    Die Twists gegen Ende, wo es dann darum ging, wer auf wessen Seite steht, fand ich ähnlich an den Haaren herbeigezogen, wie auch bei BvS.

    Insgesamt möchte ich den Film wirklich nicht schlecht reden. Es ist gutes Popcorn-Kino und hat viele Highlights (Flughafen, Iron Man, Spiderman, Ant-Man, Black Panther usw.) - aber es ist für mich auch kein so großer Wurf, wie es überall zu lesen ist.
    3/5

  • Fain5

    Doch. Ist er.

  • AverseryLectecter

    Sehr schöne strukturierte, begründete Kritik von dir.
    Wie wäre es, wenn du uns verrätst, wieso das angeblich der schlechteste Marvelfilm seit Langem ist?
    Die Meinung kann ich nämlich nicht im Geringsten nachvollziehen.

  • Peter S.

    Civil War als den besten Marvel zu bezeichnen, fällt mir schwer, aber er zählt definitiv zu den besten. Großartig, die WEITERENTWICKLUNG der Chars zu sehen und zu spüren. Im Kleinen eine Natascha, die wahre Empathie zeigt, wenn sie Steve, den sie in Cap 2 noch für seine Offenherzigkeit verarschte, nach der Beerdigung nicht allein lassen will.
    Im Großen ein Tony, der seit seinem Outing als Iron Man die Schattenseiten seines Heldenstatus mit sich schleppt, wirklich bedrohlich (für ihn) seit New York, wo er in diesem Wurmloch eine Angststörung entwickelte, was wiederum in Ultron, aber auch Beziehungsstress mit Pepper mündete. Ihn nun an dem Punkt zu sehen, wo er seine bissig-sardonische Maske endgültig ablegt, weil er sich nicht nur vergegenwärtigt, wer seine Mutter umbrachte, sondern auch, dass der so grundehrliche Steve ihm diese Wahrheit verschwieg - das ist echtes Drama.

    Dass der Film auch seine witzigen Momente hat, die allerdings nie die Grundstimmung zerstören (exemplarisch Bucky und Sam im kleinen VW Käfer), kann man mit Fug und Recht als UPS der Marvelfilme bezeichnen.

    Eine kleine Kritik zum Ende: Ganz so unbefriedigend im Sinne eines offenen Endes ist der Film nicht. Er bereitet die kommenden Avengers Infinity War I und II trefflich vor.
    Da Steve Tony in seinem sehr versöhnlichen Brief anbot, er müsse nur zum Telefon greifen, wenn er Hilfe brauche, darf man vermuten, dass im Gefolge von THOR: RAGNARÖK - hier sollen die Ereignisse des IW ja vorbereitet werden - ein bedrohliches Szenario eintreten wird, das ein erneutes Assemble der Avengers erforderlich macht.
    Und ich für meinen Teil hoffe, dass das alte Team (aus Avengers und Age of Ultron) plus Verstärkung in Form von T'Challa (den ich sehr cool fand), Doctor Strange und meinethalben auch dem neuen Spidey wieder zusammenfindet.
    Nie hätte ich gedacht, dass mich mit meinen 40 Jahren ein Filmuniversum - denn nein, mit den Comics hab ich nichts am Hut - so begeistern und in seinen Bann ziehen kann. Fühle mich fast wieder wie damals als 14-Jähriger.
    Allein dafür: Well done, Marvel

  • Sentenza93

    Eine Frage: Hat man für William Hurt wieder Thomas Fritsch als deutsche Stimme genommen? Wolfgang Condrus im Trailer hat mir irgendwie nicht wirklich gefallen. Ich höre Condrus generell sehr gerne, sogar einer meiner Favoriten, aber ich finde auf Hurt passt der einfach nicht.

  • ticorh

    Also Film war, wie erwartet, gut....
    Was mir aber nicht sonderlich gefallen hat ist tatsächlich die Kamera, die wie oben in der Kritik beschrieben, in den Kämpfen sehr nah am Mann ist.
    Wuchtig, ja. Übersichtlich leider überhaupt nicht. Die ansonsten immer tollen Choreographien kommen dadurch leider nicht zur Geltung. Die unruhig wackelige Kamera verschärft da diesen hektischen Eindruck noch.
    Sonst alles bestens.

  • Banana Joe 81

    Mich nerven in erster Linie die Querverweise. Was interssiert mich was DC falsch gemacht hat, wenn es um einen Marvel Film geht.
    Klar, FS will damit nur erreichen, dass drüber diskutiert wird und wir geben Ihnen mit den Diskussionen auch noch recht.
    Ich wünsche mir halt nur eine unabhänige Kritik und jetzt nicht in jeder Kritik was zu BvS oder Civil War zu lesen. Jeder Film sollte für sich stehen.

  • Klaas S?nke S.

    Über eine Bewertung für einen Film kann man immer streiten. Bringt nur niemand weiter. Klar lästert Filmstarts hier ggf etwas unnötig, aber ihr heizt diese Diskussion hier ja auch immer weiter an.
    Ich kann mich im groben der Kritik von Filmstarts vür B vs S anschließen, ich sehe nicht, dass der Film zu schlecht bewertet wurde. Der Film hat im groben zwar unterhalten, aber gerade im nachhinein fand ich echt super nervig wie hier mit neuen Charakteren im Kinofilmformat umgegangen wurde. Das war schon hochgradig lächerlich.
    Und nein, ich bin weder von Marvel ein besonderer Film, noch hasse ich Batman.

  • Banana Joe 81

    War gestern in BvS. Muss sagen, dass der Film mir echt richtig gut gefallen hat. Die Kritik von Filmstarts kann ich kaum nachvollziehen. Martha hin, Martha her - es erklärt aber warum Batman aus seinen von Rachegelüsten verdorbenen Gedanken aufwacht.Der Film war mit Sicherheit besser als viele Marvel Filme. Also liebes Filmstarts Kritiker, lasst doch bitte die unnötigen Querverweise, die nerven nur.
    Civil War ist völlig unabhänig und sollte auch unabhänig bewertet werden.

  • Sentenza93

    Nicht falsch verstehen. Es gab auch bei "Thor 2" Momente bei denen ich ebenfalls "beschämt" war, speziell wegen Darcy und ihrem bekloppten Praktikanten. Aber, zum Glück, waren die beiden nicht zu lange im Fokus.
    Willst Du mir wirklich erzählen, Du hast Dich bei BvS nicht fremdgeschämt? Sei es Eisenberg als Luthor, so manche Motivationen und Aktionen der Charaktere und absolut abgedroschene, bedeutungsschwangere Dialoge?! Gerade weil, das alles so auf düster getrimmt wurde, fand ich BvS mehr zum fremdschämen.

  • niman7

    Das war eine regelrechte Hexenjagt und sie wird wahrscheinlich noch lange nicht enden.

  • HalJordan

    Zum Glück sind Geschmäcker verschieden. Ich weiß bis heute nicht, wieso "Thor 2" bei FS drei Sterne bekommen hat. Kann mich noch gut an den Kinobesuch erinnern. Der Film ist an so vielen Stellen einfach nur zum Fremdschämen. Infantiler Humor bis zum Abwinken und eine Aneinanderreihung von Actionszenen. Weshalb da BvS dagegen die reinste Lachnummer sein soll, erschließt sich mir nicht im Geringsten.

  • HalJordan

    Nichts zu danken ;-) Ich sehe das genauso, wie du. Nicht nur würde ich dem Film eine höhere Bewertung geben, auch inhaltlich gehe ich mit Herrn Stabens Kritikpunkte alles andere als konform. Wie ich schon mehrfach schrieb, ist der Film auch für mich kein Meisterwerk, aber auch alles andere als ein Totalausfall.

    Unabhängig von der FS-Kritik kam bei mir der Gerechtigkeitssinn durch. Kein Film hat so auffällig vor Kinostart solche verbalen Prügel beziehen müssen, wie eben BvS. Und auch noch lange nach Start des Films.

  • niman7

    Kennen Sie die Redensart "man soll schlafende Hunde nicht wecken"? Genau das hat er gemacht! Er hat Erdogan vollkommen unnötig und sinnlos provoziert. Jetzt muss er eben mit den Konsequenzen leben. Aber kommen wir zum eigentlichen Thema zurück: Ich weiß, ich formuliere meine Sätze meist wirr und nicht gerade sachlich. Es ist vollkommen in Ordnung, wenn ihr einen Film nicht mögt. "American Hustle" habt ihr als ein Meisterwerk gesehen. Ich dagegen empfand ihn als zu verstrickt und habe ihn mit 2 Sterne weniger als ihr bewertet. Also: es gab auch einmal einen Fall, der andersherum war. Und sehr viele Nutzer konnten nicht verstehen, wieso ihr ihn so gut findet. Hierbei ging es mir jedoch insbesondere darum, dass ihr euren, mit Salz getränkten Finger, immer wieder auf die blutende Wunde grinsend gedrückt habt! Und das eben bei den eigenen Seiten-Nutzern

  • pil

    Versenkt!!! So siehts aus!!

  • Sentenza93

    Die waren aber wenigstens noch anschaubar (Thor 2) bis gut (Age of Ultron).
    Dagegen war BvS die reinste Lachnummer. Und dabei halte ich "Thor 2" für den schwächsten Streifen im MCU.

  • King 35

    Ob DC-Nerd oder sonsiger Nerd spielt keine Rolle. Dieses sich persönlich angegriffen fühlen, finde ich lächerlich. Punkt. Ich finde die Kritik zu Cap 3 klasse. Die Anspielungen zum BvS Film passten richtig gut. ne Prise Ironie und Spott schadet doch nicht. BvS das müssen selbst Hardcore Fans zugeben, ich weis, Du bist keiner, hat schlicht und ergreifend auf ganzer Linie versagt. Da helfen auch keine Pseudo Götter Botschaften oder die in der Tat gute Optik. Der Film unterhält einfach nicht. Ich war im Kino und bin entsetzt wieder raus gekommen ob dem was ich da gerade fast 3 Stunden erleben musste. Cap 3 wird da ne ganz andere Hausnummer. Marvel kann es. DC will da mal hin.

  • FAm Dusk Till Dawn

    " In diesem Sinne macht Brühl seine Sache also durchaus gut, selbst wenn wir uns aus einem rein patriotischen Blickwinkel doch einen auffälligeren Auftritt von „unserem“ Mann im MCU gewünscht hätten. "

    Das gibt Abzug!

  • niman7

    Mir hat zum Beispiel das gesamte Aussehen des Filmes sehr gut gefallen. Sowie die vielen (wichtigen) Themen, die angesprochen wurde. Der "Götter-Kult" (Die Statue) und die Verehrung Rund um Superman wurde exzellent und sehr interessant dargestellt. Es tauchen Fragen auf wie zum Beispiel ob die Menschheit Superman überhaupt braucht, wie man mit ihm umgehen soll, sollte er sich der Demokratie unterstellen wie jeder anderer auch, was Superman überhaupt alles anrichten kann, warum er überhaupt der Menschheit helfen sollte. Mich stören die Zerstörungsorgien auch nicht wirklich. Wieso nicht? Weil das nun mal der Mann aus Stahl ist und all das kann! Es wäre eher viel mehr falsch, diese Kraft NICHT in dieser Form zu zeigen. Die Musik war mit das epischste was ich seit langem nicht mehr im Kino gehört habe. Es war schlichtweg elektrisierend und das von Anfang bis Ende. Afflecks Version des dunklen Ritters war exzellent dargestellt. Ich behaupte nicht, dass der Film eine Offenbarung ist und das beste ist, was es bisher gab! Ich behaupte lediglich, dass er besser ist, als hier Seitens Filmstarts dargestellt wird. Naja lies dir doch meine Kritik zum Film durch. Auch wenn ich sie um 1 Nachts geschrieben habe-

  • niman7

    Danke für die Unterstützung.

  • HalJordan

    Genauso sieht es aus. Endlich (noch) einer, der das Ganze objektiver sieht, als mancher "User". Gut zu wissen, dass die vernünftigen User hier noch existieren!

  • HalJordan

    Herr Peteresen es geht nicht um die Kritik per se. Es geht darum, dass hier bei FS sowohl im Vorfeld, als auch im Nachgang gegen den Film gebasht wurde. Selbst bei Ghostbusters 3 war die Kritik seitens FS im Vorfeld viel geringer, obwohl es zur Genüge Angriffsmöglichkeiten gäbe. Ich habe kein Problem mit einer negativen Kritik an BvS. Die gab es auch auf anderen Seiten. Schade und extrem enttäuschend finde ich die Tatsache, dass selbst Wochen (!!!) nach der Veröffentlichung keine Gelegenheit ausgelassen wird, um gegen diesen Film zu stänkern.

    Man kann zu diesem "Aprilscherz" stehen, wie man möchte, aber dieser war nicht gerade dienlich. Gerade WEIL FS die ganzen Reaktionen auf den Film kannte, hätte man nicht noch weiter Öl ins Feuer gießen sollen. Es gibt hier User mit denen man vernünftig diskutieren und sich über Filme austauschen kann, aber das was hier in letzter Zeit im Superhelden-Bereich los war, ist mit Abstand das niveauloseste was ich hier zu lesen bekam. Und zu allem Überfluss schürt FS diese "Diskussionen" auch noch. Weiteres Beispiel neben dem "Aprilscherz" gefällig? Dieses Special: http://www.filmstarts.de/filme...

    Ich denke mittlerweile sollte JEDER hier wissen, wie ihr zu BvS steht. Es wird Zeit das Thema zu den Akten zu legen und endlich weiterzumachen. Ihr könnt es eigentlich besser!

  • HalJordan

    Du hast ja so was von recht, insbesondere mit deinem letzten Satz!

  • Fain5

    Eine interessante These. Dann wollten all die anderen Kritikseiten, die dem FIlm niedrige Bewertungen gegeben haben auch nur provozieren?

  • Fain5

    Doch. Sie haben genauso gemeldet, was der Film eingespielt hat. Aber ein Film in dieser Größenordnung bekommt nunmal mehr mediale Aufmerksamkeit. Bei Star Wars hat man auch durchgehend gemeldet, was der Film eingespielt hat und wie die Zuschauerzahlen waren. Soll das aufhören nur weil es bei BvS schlechter ausfiel? DC will ganz oben mitspielen also müssen sie auch das Medienecho aushalten.

  • ARROW

    Als hätte ich es selbst nicht gewusst und trotzdem schaut es beschießen aus, hätten die es nur ein wenig anders gemacht dann hätten wir ja noch treffen können aber so.

  • Sentenza93

    Zu niedrig? Eher noch zu hoch. Und ich hatte nach dem Vorgänger schon so gut wie keine Erwartungen, wurde aber trotzdem enttäuscht.

    Kann zwar auch passieren, dass ich vllt. auch aus "Civil War" enttäuscht raus komme, aber da vertraue ich Marvel mal mehr als Warner/DC.

    Die Kritik war zwar an einigen Stellen wirklich nicht "professionell" geschrieben, den Punkt gebe ich Dir, aber sie stimmt leider trotzdem.

    Zwei Sachen noch (bevor es von irgendwem kommt):
    1. Ja, ich kenne die Comics. Aber das macht a) den Film auch nicht besser und b) wenn Anspielungen auf eine/die Vorlage laut einiger Leute schon einen guten Film ausmachen, dann aber "Hallelujah". Dann müsste "Terminator Genisys" z.B. auch als guter Film gelten. :-)
    2. Ja, der Film hatte Passables. Ben Affleck und Jeremy Irons.

    Ich habe es irgendwo schon mal geschrieben: Ich frage mich, was seit 2012/2013 bei Warner/DC passiert ist. Was ist aus den Zeiten eines "V wie Vendetta", eines "Watchmen" oder Nolan's "The Dark Knight - Trilogie" geworden?! Haben die vor dem DCEU einen kompletten Personalwechsel bei Warner vollzogen. Neuer CEO oder sowas?!

    Freut mich wirklich für Dich, wenn Du "Batman v Superman" etwas abgewinnen konntest, die Frage bleibt für mich aber wirklich: WIE?

  • ARROW

    Geh mir nicht auf die Nerven, außerdem schaut es doch lächerlich und beschießen aus.

  • Max H.

    Ich muss hier niman7 beistehen, auch als jemand, der BvS nicht wirklich gut fand. Das ganze Theater um den Film hätte filmstarts weitaus eleganter lösen können und gerade die Fülle an Sticheleien in nahezu jeder Woche verstärken einfach den negativen Gesamteindruck. Das ist schlechter Stil. Kein direkter Angriff auf die Seite, aber etwas auf das man mal von einer anderen Perspektive aus betrachten sollte, mit etwas mehr Diplomatie und Professionalität.

  • Fain5

    Für die Jugend ist dieser Film auch nicht gemacht ;) FSK ab 18 und so...

  • niman7

    Es gab vor kurzem sogar eine Doku ob solche Filme sinnvoll für die Jugend sind :D

  • Fain5

    Auf jeden Fall! Dagegen ist Crank eine Seifenoper :D

  • niman7

    Tue ich nicht.

  • niman7

    Falls du mich mit "DC-Nerd" meinst, liegst du falsch. Weder gehöre ich dem "Lager" an, noch mag ich überhaupt Superheldenfilme. Es geht bzw. ging viel mehr um die zu unrecht schlecht geschriebene, sowie zu niedrig bewertete Kritik. Und vor allen Dingen um eben die immer wieder aufkommenden Sticheleien gegen die Nutzer die den Film wirklich mochten.

  • Silvio B.

    Dann verstehst du den Herrn Petersen völlig falsch ;)

  • Silvio B.

    Einfach mal die Kritik auf lesen.
    Die selbe Aussage, nur ohne das "Lustigmachen" über Andere.

  • King 35

    Klasse geschrieben. Vor allem die Einleitung ist ja fast Satire pur. War klar das einige DC-Nerds da anfangen zu weinen und es persönlich nehmen. Scheint irgendwie in Mode zu kommen, auf alles und jeden was einem nicht in den Kram passt weinerlich zu reagieren. Ich freu mich jedenfalls nach dem BvS-Desaster auf endlich einen weiteren Super Superhelden Kracher. Liest sich richtig gut und die Vorfreude steigt!

  • King 35

    Hat er ja auch Diese Geweine geht mir schon auf den S...Christoph Petersen kann ich in allem zustimmen. Toll wie ruhig und abgeklärt er auf nerdige Kommentare reagiert! Das mache ich nicht. Ich sag wies ist.

  • niman7

    Mich nervt das irgendwie einfach sehr :D Hardcore? Sieht irgendwie interessant aus :D War er wirklich so gut?

  • Silvio B.

    Oh ja, bei weitem nicht.
    Ich bin mir sicher, dass mir CW auch gefällt. (Dazu brauche ich keinen Petersen und Co., die sollen sich mal einfach auf die Nachrichten konzentrieren). Ich mag einfach Comicverfilmungen. Egal, ob Marvel, DC, WB, Disney oder Willi aus dem Räuchereck den Film gedreht haben. Jeder hat halt seine Stärken und Schwächen.

  • niman7

    Und dieses "Lustigmachen" war nicht das erste Mal!

  • Silvio B.

    Ich gebe dir vollkommen Recht! Ich kann dieses Herumhacken auf BvS nicht mehr hören und sehen.
    Nichts dagegen, dass die beiden Filme verglichen werden, da sie thematisch nun mal ähnlich sind, aber zu schreiben, dass es CW nicht gerecht wird, ihn mit so einem "Schund" (ja, das lese ich tatsächlich zwischen den Zeilen) zu vergleichen, ist einfach nur indirektes Lustigmachen über die Fans.

  • niman7

    Es war eben extrem auffällig. Täglich kam ein Negativbericht über den Film hier raus. Ich renne hier nicht fuchsteufelswild durch den Raum und schreie "ohh Gott da mag jemand den Film nicht. Wie kann das nur sein". Es war nur recht offensichtlich. Wie Beispielweise in dem Bericht über Snyders Meinung zum Thema "Martha". Ihr müsstet da noch natürlich erwähnen, wie "schlecht" der Film an Kinokassen läuft. Obwohl das eine mit dem anderen nichts zu tun hatte. Wenn man die große Zahl an Kommentaren unter der Kritik und jedem Bericht sieht bzw. liest, verstärkt das ja nur meine Meinung. Sogar nur 2 Sterne! Wir (ich) haben es kapiert. Euch hat der Film ganz und gar nicht gefallen, ihr habt eine schlecht geschriebene Kritik dazu verfasst und gut ist. Dabei sollte man es jetzt (bitte) endgültig belassen,

  • Fain5

    Wobei 2,5 Sterne absolut in Ordnung wären. Der Film wurde von Snyder einfach in den Sand gesetzt. Fertig.

  • niman7

    Die Kritik zu Cap3 beginnt ja schon mit den Worten, dass Synder den Film in den Sand gesetzt hat und die Russo Brüder eben nicht. Hinzu kommt der Satz zu der viel diskutierten Szene um "Martha". So als würden Sie diese Zeilen immer mit einem Schmunzeln schreiben. Als wäre BVS ein absolut, lächerlicher Rotz dagegen. Als würden Sie sagen wollen "seht ihr BVS Fans so geht das!". Und dann eben mittendrin wieder der Seitenhieb mit Martha. Ich sage nur nach all der Diskussion hätte das nicht notwendig sein müssen. Natürlich ist das "Gekauft" Argument völlig banal. Ich habe zum Beispiel unter der Kritik geschrieben, dass der Film alleine schon aus technischer, musikalischer und schauspielerischer Sicht die schlechte Bewertung von 2,5 Sternen nicht verdient hat.

  • niman7

    Der kindischer Geist ist nahezu unersetzlich und man sollte ihn stets mit sich tragen. Aber! Nach all der Diskussion Rund um den Film und der Kritik Ihres verehrten Kollegen, hätte man sich das sparen können. Insbesondere das durchgestrichene Wort. Schließlich war Ihr Sarkasmus recht groß und Sie haben dann doch noch Ihr Versprechen gebrochen. Erst der Artikel zum 01. April (sowie die viiiiiielen negativen Berichte zum Film) und nun das! Meiner Meinung nach, macht sich die Redaktion tatsächlich lustig über die Nutzer, welche wirklich Gefallen am Film fanden.
    Ihr solltet bedenken, dass ihr uns braucht, und nicht wir euch.
    Gruß
    niman7

  • niman7

    Herr Petersen wieso machen Sie sich erneut lustig über die Nutzer, die Gefallen an BVS fanden? Erst schreiben Sie kein einziges Wort mehr über den dunklen Ritter, ect. zu schreiben, um anschließend im hinteren Teil des Textes doch wieder einen kindischen Seitenhieb abzufeuern?

  • Modell-101

    ;-)

  • Modell-101

    Siehe Fain5's Kommentar etwas tiefer.

  • ARROW

    Genau so beim America, warum die Flügel beim Helm, und das alte kostüm beim wol hat genau so komisch ausgeschaut, und von hawkeye genau das selbe.

  • Fain5

    Du hast einen neuen Lieblingsuser oder? Da werde ich fast eifersüchtig :D

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