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    "Star Trek 4" oder komplett neuer Reboot? Neuer "Star Trek"-Regisseur stiftet Verwirrung
    Von Annemarie Havran — 10.01.2020 um 12:40
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    Wie geht es mit „Star Trek“ im Kino weiter? Mit Noah Hawley ist nun zwar ein Regisseur für den nächsten Film an Bord, doch das bedeutet nicht, dass wir auch Chris Pine als Captain Kirk und Zachary Quinto als Spock wiedersehen werden.

    Paramount Pictures

    Auf J.J. Abrams‘ „Star Trek“-Reboot im Kino, in dem Chris Pine die Rolle des legendären Captain James Tiberius Kirk übernahm, folgten die Fortsetzungen „Star Trek Into Darkness“ und „Star Trek Beyond“, beide mit der Crew um Pines Captain Kirk. Nun wurde nach längerem Hin und Her Noah Hawley („Fargo“) als Regisseur und Drehbuchautor für einen weiteren „Star Trek“-Film eingesetzt – doch es ist völlig unklar, ob es sich dabei nun um „Star Trek 4“ oder einen komplett eigenständigen Film handelt.

    Nachdem es zunächst hieß, die Crew aus dem 2009er Reboot werde auch für den neuen Film zurückkehren und ihn damit zum vierten Teil der aktuellen Kinofilmreihe machen, ist das inzwischen längst nicht mehr so klar. Zunächst äußerte Scotty-Darsteller Simon Pegg seine Skepsis, ob er und seine Kollegen in dem neuen Film von Hawley dabei sein würden, nun deutet sogar Hawley selbst an, dass sein Film gar keine Fortsetzung werden soll.

    "'Star Trek 4' ist eine Fehlbezeichnung"

    Noah Hawley wird als Gast in einer Folge des Hollywood-Reporter-Podcasts TV’s Top 5 zu hören sein, die im April 2020 ausgestrahlt werden soll, und einige Informationen aus diesem Interview veröffentlichte The Hollywood Reporter nun schon vorab.

    Hawley ließ sich nicht gänzlich in die Karten blicken, machte jedoch klar, dass es eine „Fehlbezeichnung“ sei, seinen „Star Trek“-Film „Star Trek 4“ zu nennen: „Als lebenslanger Fan werde ich das Franchise nach meinen ganz eigenen Vorstellungen gestalten.“

    Sind Chris Pine, Zachary Quinto, Simon Pegg und Co. also raus?

    Das hört sich tatsächlich eher so an, als würde Noah Hawley ein völlig eigenständiges „Star Trek“-Abenteuer konzipieren, vielleicht sogar einen weiteren Reboot mit einer Neubesetzung der alten Figuren.

    Neue Darsteller werde es auf jeden Fall geben, das gab Hawley bereits preis: „Ja, ich denke, es wird [einen neuen Cast] geben. Ja.“ Das wiederum müsse aber nicht bedeuten, dass zusätzlich zu den neuen Darstellern nicht eben auch Stars aus dem bis dato jüngsten Teil, „Star Trek Beyond“, zurückkehren würden – auf die Frage nach Rückkehrern wollte Hawley nicht eindeutig antworten: „Es ist noch sehr früh. Ich weiß es nicht. Aber neue Figuren bedeuten oft auch einen neuen Cast.“

    Neuer "Star Trek", neue Figuren

    Dass er nicht nur von einem neuen Cast, sondern eben auch von neuen Figuren spricht, liest sich wiederum so, als würde Hawley in seinem Film den Fokus womöglich gar nicht auf die üblichen Verdächtigen wie Kirk, Spock und Co., legen, sondern womöglich neue, vielleicht sogar neu erfundene Figuren in den Fokus rücken.

    Sein „Star Trek“ könnte also entweder eine Geschichte im bereits existieren „Star Trek“-Filmuniversum mit Chris Pine als Captain Kirk erzählen, in der aber eben die Figuren der vorherigen drei Filme gar nicht oder nur am Rande auftreten, oder er erzählt tatsächlich eine Geschichte, die gar nichts mit dem von J.J. Abrams gestarteten Reboot zu tun hat.

    Wollte Chris Pine nicht sowieso aussteigen?

    Dass beispielsweise Chris Pine nicht zurückkehrt, würde auch damit zusammenpassen, dass er im Sommer 2018 verkündet hatte, nach gescheiterten Gehaltsverhandlungen aus der Filmreihe aussteigen zu wollen. Bislang gab es nämlich auch keine anderweitigen Informationen dazu, dass sich Pine und Paramount nun doch für „Star Trek 4“ geeinigt hätten – was also womöglich auch gar nicht geschehen ist.

    Schade! Quentin Tarantino macht wohl doch keinen "Star Trek"-Film

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    Kommentare
    • Jannick Mohn
      Die Charaktere der ursprünglichen Crew sollten erhalten werden, ob mit den bekannten Schauspieler oder mit Neuen, so dass der kommende Star Trek Film dann eventuell in einem weiteren Paralleluniversum spielt. Was aus meiner Sicht nicht passieren darf ist, dass andere Charaktere die Hauptrollen übernehmen und Spock, Kirk &Co dann nur am Rande auftreten. Das würde ich mir dann nicht ansehen.
    • Steffen Oppermann
      Ich war J.J. Abrams unendlich dankbar dafür, dass er die Crew um Captain Kirk mit den alten Charakteren wieder ins Kino gebracht hat. Mit der Next Generation war für mich das Interesse an Star Trek zunächst vorbei. Das änderte sich erst wieder mit Star Trek (2009), als die alten Witzeleien, Sticheleien, Beziehungen und Sprüche zurück auf die Enterprise gebeamt wurden. Ab da an hat Star Trek wieder Spaß gemacht. Action und Optik der letzten 3 Filme haben mir auch gut gefallen...Egal wie es jetzt weiter geht: Hauptsache die alte Crew ist wieder an Board, es finden sich dafür passende Darsteller und an den Charakteren wird festgehalten. Wenn das unter der neuen Regie ähnlich umgesetzt wird, wie mit J.J. Abrams,dann bin ich vollauf zufrieden.
    • fabi
      Ich bin auch ein Lebenslanger Star Trek Fan :-DBin Einunddreißig und liebe Star Trek ! Endlich kommt bald ein neuer Film raus Leute, was aber auch bedeutet, dass ich noch strenger bei der Kritik sein werde als bei den Star Wars filmen.Den Regisseur kenne ich noch nicht so gut, aber ich fand Fargo eigtl ganz nett gemacht und wenn er sich schon als Fan outet, bin ich guter Dinge, dass es ein guter Film wird... ABER erst mal sehn ;-)
    • Mr. no oNe
      Hm?, und was genau? ^^.
    • WhiteNightFalcon
      Die ich allerdings teile.
    • Sidekick
      Macht nix wenn es keine Fortsetzung wird, ist eh tot. Picard wird ja auch nicht TNG fortführen sondern mehr Bezug auf die aktuelle US-Gesellschaft nehmen und wie wir alle wissen werden Filme in erdachten Universen besser wenn unsere Probleme dort belehrend dargestellt werden.
    • BLSwagger
      ... sprach er und wechselte das Tab um sich aus Langeweile einen Porno an zu sehen
    • The_Lavender_Town_Killer 2.0
      Mit anderen Worten, die haben immer noch keine konkreten Ideen und Hawley wird demnächst aufgrund kreativer Differenzen das sinkende Schiff verlassen.
    • Mr. no oNe
      Mit Star Wars bin ich auch vorerst durch. Ich hatte einfach das Gefühl, dass die Charaktere Ihren endgültigen Weg noch nicht abgeschlossen haben. Alles wurde krampfhaft versucht in EINEM Film ende zu erzählen. Ich persönlich mag die Charaktere, nur leider insgesamt gesehen enttäuschend (EP7 mag ich aber). Dann lieber die alten Teile. Und EP8 naja :D, da werfe ich lieber mal den Mantel des Schweigens drüber. Ist halt meine persönliche Meinung.
    • UngebetenerGast
      Soweit ich gehört habe ist Hawley doch aus der JJ Abrams Riege und das ganze ist ein Pitch von Bad Robot für nen neuen Film den keiner finanzieren will. Und jetzt spielt man offenbar öffentlich alle Szenarien durch bis hoffentlich jemand Geld rüber schiebt. Diesmal also die Reboot- und sogar die Neue Crew-Karte.Die müssen bei Bad Robot sehr verzweifelt sein.
    • Rolf Peters
      Als lebenslanger Fan ...Wie oft hab ich DIESEN Schmarrn schon gehört ... Und dann kam nur Scheisse bei rum wie dieses unnötige und völlig mißlungene Reboot von Vadda Abra(ha)ms.Oder auch dieser Discovery betitelte Lensflareorgasmus von Kurtzman mit denOrkgonen, die genauso so nuschelig klingen wie T.Schweiger.Ne ne ne Freund Hawley, bevor du große Töne spukst - liefer erstmal ; DANN darfstdu eventuell behaupten ein lebenslanger Star Trek Fan zu sein !Disclaimer : Der vorige Text gibt lediglich meine private Meinung wider underhebt keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit !
    • Klaus S aus S
      Schwer ist nur gute Charaktere zu schreiben das stimmt. Das Star Trek Franchise darf aber auf Dauer nicht den Fehler machen und immer die selben Figuren im Kino zeigen sonst fliegt man im Kreis wie bei Star Wars 🤪 Im TV hat es immer funktioniert bei ST also warum nicht auch im Kino, die Föderation hat doch so viele schöne Schiffe und die Kelvin Timeline sah optisch ja klasse aus
    • Rockatansky
      Fänd ich auch gut. Warum nicht an Star Trek Nemesis anknüpfen. Halt 10-15 Jahre später mit einer Enterprise F, G, H etc.
    • WhiteNightFalcon
      Das wird schwer. Ein Beispiel, wo ich die Figuren zb sofort mochte, waren die Revegers in Guardians 2. Wenige, aber tolle Szenen.Allein als Sly am Ende sagte: Los klauen wir irgendwelchen Scheiß. und du siehst seine Crew, wie eine herrlich schräge, überschminkte Michelle Yeoh, war ich sofort Feuer und Flamme für nen eigenen Film.
    • WhiteNightFalcon
      Das ist konsequent. Hab ich ja mit Star Wars so gemacht.
    • WhiteNightFalcon
      Nicht unbedingt auf der Brücke, aber an Bord. Voyager hat das aber schonmal durchgespielt, die hatten mit 7of9 irgendwann ne Borg im Team. Die ist auch in der Serie Star Trek Picard wieder dabei. Ner Spezies, der du auch nicht trauen kannst, sind die Ferengi.
    • Larry Lapinsky
      Ich bin raus - endgültig!
    • isom
      Ja das würde gehen , ich persönlich hätte mir mal ein weniger humanoides Alien als Crewmitglied gewünscht , wär doch cool , wenn sowas ähnliches wie der Predator auf der Brücke dienen würde, oder gab's schon schon so etwas , auf dem Gebiet bin ich nicht soo versiert.
    • WhiteNightFalcon
      Du brauchst nicht mal zwangsläufig ne neue Crew. Wie bei Star Wars gibts ja auch bei Star Trek ein gigantisches Universum. Jeder Trekkie weiß zb, was die Schlacht bei Wolf 359 war. Die wäre zb filmisch ein tolles Thema.
    • Don Rumata
      Ja, muss doch kein Reboot erneut mit Kirk etc. werden. Das kann irgendwann zwischen 2200 und 2400 spielen, theoretisch auch später. Ein Reboot wäre das Dümmste, was sie machen können.
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