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Maddin
315 Kritiken
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4,0
Veröffentlicht am 9. Juli 2026
Snow White & The Huntsman ist eine düstere Neuinterpretation des bekannten Märchens der Gebrüder Grimm. Regisseur Rupert Sanders verzichtet auf die klassische märchenhafte Leichtigkeit und präsentiert stattdessen ein bildgewaltiges Fantasy-Abenteuer mit epischen Schlachten, beeindruckenden Landschaften und einer deutlich erwachseneren Atmosphäre.
Im Mittelpunkt steht Schneewittchen, gespielt von Kristen Stewart. Nachdem ihre böse Stiefmutter Ravenna den Thron an sich gerissen hat, wächst Schneewittchen als Gefangene im Schloss auf. Als ihr schließlich die Flucht gelingt, setzt Ravenna den Jäger Eric auf sie an. Dieser, überzeugend dargestellt von Chris Hemsworth, erkennt jedoch schon bald, dass Schneewittchen die einzige Hoffnung ist, das Königreich von der grausamen Herrscherin zu befreien.
Die größte Stärke des Films ist zweifellos Charlize Theron als Königin Ravenna. Mit ihrer eindrucksvollen Ausstrahlung verleiht sie der Figur eine faszinierende Mischung aus Eleganz, Grausamkeit und Verletzlichkeit. Jede ihrer Szenen besitzt eine enorme Präsenz und macht Ravenna zu einer der erinnerungswürdigsten Märchen-Schurkinnen der letzten Jahre.
Auch visuell überzeugt der Film auf ganzer Linie. Die düsteren Wälder, majestätischen Burgen und fantasievollen Kreaturen erschaffen eine eindrucksvolle Märchenwelt. Besonders der Kontrast zwischen den finsteren Landschaften und dem geheimnisvollen Zauberwald sorgt für viele beeindruckende Bilder. Die Spezialeffekte und das aufwendige Produktionsdesign tragen wesentlich zur Atmosphäre bei.
Die Actionsequenzen sind spannend inszeniert und bieten abwechslungsreiche Kämpfe sowie groß angelegte Schlachtszenen. Gleichzeitig nimmt sich der Film Zeit für ruhigere Momente, in denen die Figuren weiterentwickelt werden. Zwar bleibt die Charakterzeichnung von Schneewittchen stellenweise etwas zurückhaltend, doch insgesamt gelingt der Geschichte eine gelungene Mischung aus Fantasy, Abenteuer und Drama.
Der Film erzählt das bekannte Märchen nicht einfach nach, sondern entwickelt daraus eine eigenständige Geschichte über Mut, Hoffnung und den Kampf gegen Tyrannei. Dadurch spricht er nicht nur Märchenfans, sondern auch Liebhaber epischer Fantasyfilme an.
Fazit: Snow White & The Huntsman ist eine visuell beeindruckende und atmosphärisch dichte Neuinterpretation eines Märchenklassikers. Dank einer herausragenden Charlize Theron, starken Actionszenen und einer faszinierenden Fantasywelt bietet der Film spannende Unterhaltung, auch wenn die Handlung gelegentlich etwas vorhersehbar bleibt.
Charlize Theron ist der Hammer, wie sie die superfiese und komplett wahnsinnige Hexe spielt - großartig! Mit ihrer überragenden Performance stellt sie natürlich auch alle anderen in den Schatten, wenngleich Chris Hemsworth lässig wie eh und je wirkt und auch Kristen Stewart sich endlich aus ihrem fürchterlichen Twilight-Image herausmanövriert. Auch sonst gefällt mit der finstere Look des Films und auch die Action überzeugt. FAZIT: Sehr viel besser als sein Ruf und wirklich sehenswert!
Eine sehr gute und neue Verfilmung von Schneewittchen. Eine sehr gute etwas andere Story in Hollywoodstyle und sehr unterhaltsam gemacht. Kann ich somit empfehlen.
Dieser unterhaltsame Mix aus so vielen verschiedenen Töpfen lässt den einen beim Wiedererkennen die Herkunft der Ereignisse genießerisch goutieren, den anderen mit Interesse der spannenden Handlung folgen. Die Basis sind zunächst einmal die Gebrüder Grimm und das in mehrfacher Hinsicht. Wegen der Zwerge ist etwas vom Schneewittchen drin aber auch etwas vom Schneeweisschen. Unverkennbar lugt auch Tolkien durchs Geäst des Geschehens. Von den bekanntesten unter den Hobbits sei nur Ray Winstone, Eddie Marsan und Bob Hoskins erwähnt. Und was den Film noch zusätzlich so attraktiv macht, ist die Animation. Hier lehnt er sich an die Wasserschlange mit menschlichem Antlitz aus Camerons Abyss an. Es ist die Variante mit fließendem Gold und dem ‘Spieglein, Spieglein-Effekt‘. Die Figuren aus schwarzen Schnipseln, die sich je nach Lage nebulös auflösen oder wie ein Schwarm von Staren Formationsflug üben, ist mal was anderes. Neben Facetten von Mystery und Vampirismus sind es aber auch die drei Hauptfiguren, die den Film darstellerisch besonders beeindruckend tragen. Der Jäger Eric (Chris Hemsworth) macht den Ritter ohne Furcht und Tadel. Es ist aber vor allem der Antagonismus der beiden ‘Königinnen‘, der das Geschäft belebt. Gegen die böse alte Queen Ravenna (Charlize Theron) kämpft die junge Snow White (Kristen Stewart) mit ihrer Jugend an. Bei diesem Duell siegt natürlich typisch Märchen das Gute. Als alte unterlegene Queen Ravenna vergeht ihre blühende Schönheit am Ende, was bei Charlize beeindruckende Verwandlungen hervorruft. Sie kann ja auch sooo hässlich werden (vgl. ‘Monsters‘). Und das Ende ist das Tüpfelchen auf dem i: kein finaler Kuss sondern ‘…und wenn sie nicht gestorben sind…‘ Nichts Neues, aber trotzdem fühlt man sich gut unterhalten.
Liebe Community, Handlungsstrang und Filmkulisse haben meine Erwartungen im Grundsatz erfüllt. Allerdings stellte ich mir nach Schauen des Films mehrfach die Frage, weshalb 'Huntsman' nicht den Namen 'HansWurst' bekommen hat?
Die Drehbuchschreiber sollten definitiv mehr Sorgfalt bei der Namensgebung der Rollen an den Tag legen.
Eine Schneewittchen Adaption die mir sehr gut gefallen hat. Ich danke ja Peter Jackson für seine Herr der Ringe Trilogie, den das war maßgeblich für das Fantasygerne wieder düstere und erwachsenere Filme zu produzieren die doch mehr auf ein älteres Publikum abzielen. Und genau so ist auch Snow White and the Huntsman und schon allein Charlize Theron als böse Königin Ravenna geht weit weg von dem wie man Schneewittchen und die 7 Zwerge kennt. Erinnert man sich an den Zeichentrickfilm von Walt Disney und einige andere Verfilmungen von damals. Ausnahme ist die Schneewittchen Verfilmung von 1999. Die war ähnlich klasse. Und ich muss auch sagen das mir Kirsten Stewart als Snow White auch ganz gut gefallen hat und von den Schnitzern die sie sich angeblich immer erlaubt, habe ich persönlich kaum Ausfälle dieser Art wahrgenommen, und auch Chris Hemsworth macht wieder eine gute Figur Ok sehr viel anders als die Rolle von Thor ist sein Huntsman ja nicht, nur der Hammer wird gegen eine Axt getauscht ein anderes Setting und eine Aufmachung aber im Kern variiert er seine Rolle des Asgard Charakteres. Alles in allem hat mir sowohl die Inszenierung (Setting, allgemeine Herangehnsweise "düster & ernst") das Schauspiel, die Effekte und die Monster gefallen. Als Gegenentwurf zu dem Höllenwarg gibt es eine sehr märchenhafte Szene mit einem Einhorn. Man hält sich im Kern und in vielen Punkten an die literarische Vorlage hält, hat man sich auch ein wenig interpretaionsspielraum geleistet und einen 8ten Zwerg eingefügt der aber aus dem Leben scheidet emotional traurig für den Zuschauer aber nötig für das historische 7 Zwerge Prinzip. Alles in allem hat diese Verfilmung alles richtig gemacht und ich weiß gar nicht wie so sie bei mir solange im Regal stand und auf eine Sichtung warten musste.
Märchen und Fantasy kommen zwar im Grunde aus der selben Ecke, wurden aber noch nie so vereint wie hier: denn obwohl es eine Märchenverfilmung ist wird nahezu alles was schön, kuschelig und kindergerecht ist rausgenommen und die Geschichte statt dessen in eine finstere, ungemütliche Fantasy-Umgebung verfrachtet die des öfteren durchaus mal an den Herrn der Ringe erinnert. Ebenso spart der Film nicht an Horror und Gruseleinlagen und lebt insbesondere von seiner Stimmung: die triste, bleischwere und oftmal geradezu farblose Szenerie erzeugen einen Film mit regelrechter Bedrückung und Trostlosigkeit. In diesem Umfeld wird dann das altbekannte Märchen durchgezogen, deren größtes Plus aber auch ihr größtes Minus ist. Kirsten Stewart ist eine tolle Darstellerin, aber in diesem Film nervt sie mich total, einfach nur weil sie nichts besseres zu tun hat als glasig dazuhocken und in die Landschaft zu schauen, bevor sie in der zweiten Hälfte dann zur Kampfamazone mutiert. Thor Darsteller Chris Hemsworth tauscht hingegen einfach den Hammer gegen ein Schwert und darf sich in zahlreichen heftigen Kampfszenen bewähren, kriegt aber ansonsten Darstellerisch wenig zu tun. Und für kleine Kinder taugt der Film wohl gar nicht, eben wegen beständiger Horror und Gruselelemente. Trotzdem dürfte der Erfolg sicehr sein, und sei es nur durch die „Twilight“ und „Thor“ Fans, außerdem ist der Film eine Lehrstunde in Atmosphäre. Mitreißendes oder bewegendes Kino dass auch noch Spaß macht sieht allerdings anders aus …
Fazit: Atmosphärisch dichtes Fantasyepos dass die altbekannte Geschichte total neu auslegt und damit nicht immer richtig liegt, aber sehr wohl eine bestimme Faszination innehat!
Gute Neuinterpretation des Märchens.Darsteller sind weitestgehend gut. Fantasywelt gut gelungen. Mir fehlt hier allerdings der WOW-Effekt. Der Film ist solide aber man vermisst echte Highlights
Rupert Sanders ist mit Snow White and the Huntsman eine absolut geniale Märchenverfilmung gelungen, wollte erst keine Kritik schreiben aber bei der schlechten bewertung muss ich das einfach tun. Wenn ich nur sehe wieviele schlechte Filme eine bessere Bewertung haben als Snow White, dann läuft hier irgendwas falsch.Das aller erste was mich bei dem Film so gefreut hat ist endlich mal ne richtig düstere Atmosphere ,es muss nicht immer alles Kindergerecht gedreht werden um unbedingt die gesamte Publikumsmasse zu erreichen,es darf ruhig auch ma bisschen düsterer sein,dank an Sanders .
Anfangs wurden für die Rolle von Snow White Riley Keough, Felicity Jones, Bella Heathcote und Alicia Vikander gecastet. mann entschied sich jedoch für Kristen Stewart ,was finde ich eine gute entscheidung war,zudem die anderen Damen die in frage kamen , für mich entweder zu Taff oder zu lieblich für die Rolle wären,Kristen finde ich ist da irgendwo dazwischen ,auf alle Fälle finde ich das sie ihren Job sehr gut gemacht hat ,Charlize Theron als Ravenna haha was soll man dazu schreiben ,kurz und schmerzlos ,eine Wucht, .Chris Hemsworth als Huntsman auch ne grandiose Leistung.
Soundtrack genial,Kostüme Perfekt,Effecte bombastisch was will man mehr ,
Snow White and The Huntsman ist ein richtig gut umgesetzter ,düsterer Streifen,kann man nur empfehlen
Jedoch glaube ich denn letzten Angriff auf die Burg hätte man besser hinbekommen können, das ist aber auch mein einziger Kritikpunkt .
Kristen Stewart ist die Titelheldin die Gütige und die Schönste in ganzen land, leider nicht sie wirkt Emotionslos und Charlize Theron schaut einfach besser aus als sie, ja Charlize Theron hat sich in der Rolle mühe gegeben einfach genial wie sie die Rolle gespielt hat. Drehbuch hatte einige schwächen aber ansonst wahr es okay obwohl ich mir schon das schlimmste erwartet habe. Eine düstere Film von Schneewittchen ist ein kleiner lieber Fantasy-Film aber mit einigen Schwächen.