Avengers 2: Age Of Ultron
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Sebastian Schlicht7
Sebastian Schlicht7

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3,0
Veröffentlicht am 27. Januar 2026
Das kurzlebige und chaotische Zeitalter des Ultron...

Der erste „Avengers“-Film war ein weltweites Phänomen, das bis heute seinen Platz in der Popkultur hat. Und auch die beiden anderen „Avengers“-Teile („Infinity War“ und „Endgame“) genießen immer noch viel Anerkennung. Doch „Age of Ultron“? Am Ende der zweiten MCU-Phase, im Jahre 2015, waren die Filme der Helden eher durchwachsen. „Guardians of the Galaxy“ und der zweite „Captain America“ konnten die Fans begeistern, der Rest… nicht so sehr. Doch Joss Whedon sollte wieder für ein filmisches Comic-Spektakel sorgen. Doch mit „Age of Ultron“ gelang ihm das nur bedingt. Ich für meinen Teil mochte den Film damals sehr gern, auch wenn er seine Schwächen hatte. Heute, mehr als zehn Jahre später, betrachte ich generell alle Marvel-Filme in einem anderen Licht. So ist die bunte Truppe rund um Iron Man & Co überraschend konservativ, was politische Einstellungen anbelangt. Die Bewahrer des Status Quo, zu dem Thema gibt es ein tolles Video auf Youtube von Pop Culture Detective. Aber auch auf filmischer Ebene sind einige MCU-Filme eher schwächer gealtert. Und mit „Age of Ultron“ ist sehr klar, das sich Marvel damals (wieder) verrannt hatte in seinen Ambitionen. Kevin Feige (Chef von Marvel) wollte offenbar zu viel mit diesem Film und genau so fühlt er sich auch an. Und dennoch gibt es tolle Momente…

Stark und Banner wollen mithilfe einiger Pläne von Hydra eine künstliche Intelligenz erschaffen, um die Erde zu schützen. Doch das Experiment läuft (natürlich) schief und Ultron wird geboren…

Und das ist die extrem verkürzte Fassung. „Age of Ultron“ bombardiert seine Zuschauer mit so vielen Figuren und Handlungssträngen, dass es manchmal schwer ist dem Plot zu folgen. So gibt es neben Ultron noch eine etwas aufgesetzte Love Story zwischen Black Widow und Hulk, mehr Screentime für Hawkeye, die Backstory zu den Maximoff-Zwillingen, welche eigentlich Mutanten aus der „X-Men“-Reihe sind, aber Marvel hatte damals noch nicht die Rechte dafür… Und inmitten dieser ganzen Ideen soll die Grundlage für „Civil War“ gelegt werden, aber auch ein stringenter und packender Superheldenfilm. Infolge dessen sind viele der Handlungen jedoch überaus platt, was besonders gut klar in der Figur von Ultron wird: Der große Bösewicht des Films, dessen Name sogar im Titel auftaucht, ist quasi eine unterdrückte, dunkle Seite von Tony Starks Iron Man. Doch statt dieser bösen KI etwas Tiefe zu geben, ist sein Plan einfach: Um die Menschheit zu retten, muss man sie vernichten bzw. weiterentwickeln lassen, wie es im Film heißt. Doch diese Idee ist alles andere als neu und vor allem sehr unspektakulär inszeniert. Das hat Marvel später mit Thanos glücklicherweise hinbekommen, der ja einen ähnlichen Plan verfolgt. Ultron hingegen ist eher enttäuschend und nur ein Übergangs-Baddy, der bedeutungsschwangere Phrasen raushaut („Ich hing an Fäden, doch jetzt bin ich frei“).

Des Weiteren werden Dinge, wie Thors Vision, einfach in den Film gequetscht, ohne irgendwas wirklich zu erklären. Einige der Figuren müssen dann krampfhaft die Handlung erklären, damit die Zuschauer*innen nicht komplett verloren sind, besonders die, die die Comics nicht kennen. Was mich obendrein auch immer gestört hat: Der Film kann sich nie wirklich entscheiden, was er sein will. Es gibt hochdramatische Szenen, dann wieder überaus alberne Momente und irgendwie harmonieren die Stimmungen hier nicht so richtig. So fällt es mir eben schwer die Romanze zwischen Widow und Hulk abzukaufen oder auch die Tatsache, dass Iron Man aka Tony Stark mal kurz zum Antagonisten wird, damit wir zu Ultron kommen. Tatsächlich ist für mich „Civil War“ der wahre nächste Avengers-Film, denn dort werden tatsächlich echte Konflikte verhandelt. In „Ultron“ hingegen werden Städte zerstört und unschuldige Menschen sterben, aber hey… ist ja alles doch irgendwie auch lustig, wenn die Held*innen sich gegenseitig aufziehen, oder?

Doch es gibt auch die Lichtblicke: Es ist schön mehr über einige Avengers zu erfahren, wie Widow oder Hawkeye. Gerade die beiden sind das Herz der Gruppe in diesem Film. Auch die Interaktionen der Avengers untereinander sind nach wie vor toll und unterhaltsam. Allein die Partyszene ist einer der besten Momente im Film. Man merkt auch, dass das Team immer noch nicht perfekt zusammen arbeiten kann, aber genau das gefällt mir. Immerhin braucht es ja die Reibung für spätere Filme.

Die Action ist kreativ und macht Spaß, außer die Szene mit dem Hulk-Buster, wo der Film kurz zu einem „Transformers“-Abklatsch wird...

Optisch ist „Age of Ultron“ zudem auch schicker und besser als sein Vorgänger. Man verzichtete glücklicherweise auf den überbelichteten Serien-Look und schuf einige starke Bilder, besonders im Finale. Die Effekte haben sich bis heute auch zum größten Teil sehr gut gehalten und auch der Score von Brian Tyler und Danny Elfman mag ich. Ihre neue Einbindung des Avengers-Themas ist sehr pompös. Trotzdem schade, dass Silvestri nicht wieder an die Musik ran durfte, aber imerhin gab es ein wenig musikalische Kontinuität mit Tyler, der zuvor schon „Iron Man 3“ und „Thor 2“ vertont hatte.

Und der Cast macht seine Sache ordentlich mit Spaß und trotzdem genug Ernsthaftigkeit. Der heimliche Star bleibt Jeremy Renner als Hawkeye, der in diesem Film ein bisschen mehr zum emotionalen und witzigen Sidekick wird.

Fazit: „Age of Ultron“ ist ein chaotischer, aber in Teilen doch unterhaltsamer Film. Es fehlt der Fokus und ein wirklich spannender Bösewicht, aber die Action ist toll und am Ende sind es die Avengers und ihre Streitereien, die das Herz dieses Films ausmachen. Die wirklich echte Avengers-Fortsetzung sollte jedoch ein Jahr später kommen...
Maddin
Maddin

232 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 13. August 2025
„Avengers: Age of Ultron“ bringt das Superheldenteam um Iron Man, Captain America, Thor, Hulk, Black Widow und Hawkeye zum zweiten Mal gemeinsam auf die Leinwand – und legt in Sachen Action und Umfang noch eine Schippe drauf.

Die Handlung setzt an, als Tony Stark und Bruce Banner ein Friedensprojekt entwickeln: die künstliche Intelligenz Ultron. Doch das Vorhaben gerät außer Kontrolle, und Ultron (charismatisch gesprochen von James Spader) sieht den einzigen Weg zum Weltfrieden in der Auslöschung der Menschheit. Während die Avengers versuchen, seine Pläne zu stoppen, werden neue Figuren eingeführt: die Zwillinge Wanda und Pietro Maximoff sowie der synthetische Vision.

Regisseur Joss Whedon liefert erneut rasante Action, pointierte Dialoge und zahlreiche Charaktermomente. Besonders hervorzuheben ist die Weiterentwicklung einzelner Figuren, etwa Hawkeyes Familienleben oder die innere Zerrissenheit von Bruce Banner. Auch die stilleren Szenen geben dem Film Herz.

Allerdings ist die Story stellenweise überladen: Viele Handlungsfäden, Andeutungen auf kommende MCU-Ereignisse und das enorme Figurenaufgebot lassen den Film manchmal etwas hektisch wirken. Ultron ist als Schurke interessant, hätte aber noch bedrohlicher inszeniert werden können.

Fazit:
„Avengers: Age of Ultron“ ist ein wuchtiger, unterhaltsamer und emotionaler Superhelden-Blockbuster, der die Weichen für zukünftige Marvel-Geschichten stellt. Trotz leichter Überfrachtung ein würdiger und sehenswerter zweiter Auftritt der Avengers.
Felipe
Felipe

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4,5
Veröffentlicht am 4. Dezember 2024
Super Film meiner Meinung nach leider unterschätzt. Es ist dass letzte Mal, dass alle 6 originalen Avengers gemeinsam Seite an Seite kämpfen. Es ist auch das letzte Mal, dass wir den unglaublichen Hulk sehen. Toller Film!
challengesbya.d.2k
challengesbya.d.2k

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5,0
Veröffentlicht am 23. April 2023
Age of Ultron ist eine stabile Fortsetzung zum Vorgänger und auch viel besser. Wirklich sehr gelungen.
Balticderu
Balticderu

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4,5
Veröffentlicht am 5. Februar 2022
Besser als Teil 1, da weniger Story ohne Action und somit natürlich vob Anfang bis zum Ende ein richtig guter Film.
PaRaDoX _08
PaRaDoX _08

9 Follower 54 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 16. Oktober 2020
Ich finde einfach gut das Ultron auch in einem Film auftaucht weil er ja der Feind von Iron Man ist.
Jan F
Jan F

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4,5
Veröffentlicht am 6. März 2019
Die Fortsetzung zum ersten Avengers Film ist zwar nicht so genial wie der erste, aber trotzdem ziemlich gut. Besonders die Charakter Entwicklung von Balck Widow, Hulk und sogar Hawkeye bringen den Film voran. Die Action Szenen sind genial und mit Ultron hat dieser Film eine guten und Interessanten Antagonisten. Neue Charaktere wie Scarlet Witch und vor allem Vision wurden perfekt hineingeführt und komplettieren die Avengers zunehmend. Allerdings gelang die Einführung Quicksilvers nicht sonderlich gut, wie dem in den X-Men Filmen und das Zeitalter Ultrons endet recht abrupt. Ultron Auftritt scheint trotz der guten Performance und seines bösen Charms ein wenig unerfüllt. Trotzdem erfüllt der Film meine Erwartungen und stellt sich als sehr gut raus
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

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2,5
Veröffentlicht am 3. August 2017
Definitiv einer der am meisten erwarteten Filme des Jahres, definitiv ein großer und fetter Megablockbuster – und anscheinend ein Film bei dem ich mit meiner Meinung insgesamt ziemlich alleine da stehe. Ich mochte den Film nicht besonders,bzw sehe eine endlose Liste an Dingen die diesmal nicht funktioniert haben. Ich stoße mich am Megafiesling Ultron der zwar toll aussieht, aber irgendwie nicht richtig definiert ist wenn er einerseits mit bedrohlichem Overacting auftritt, aber gleichzeitig geradezu schelmische Sprüche klopfen darf. Die Figuren sind altbekannt und bewährt, aber irgendwie tritt keiner der Avengers diesmal richtig vor und setzt Schwerpunkte sondern sie ergeben eine breite Masse an Helden ohne Akzente. Die Handlung schleppt sich über weite Strecken und beschränkt sich auf tiefgehende Dialoge in denen die Helden über ihr sein reden, aber sich kaum eine nennenswerte Handlung entspinnt. Die Action ist zwar gewohnt bombastisch und episch, aber auch manchmal nur Selbstzweck (etwa an der Stelle als Iron Man den Hulk stoppen muß wo eine zehn Minuten lange Klopperei passiert ohne daß sich die Story weiter entwickelt). Letztlich stellt der Film wohl die meisten relativ zufrieden, mich hat er arg enttäuscht. Trotzdem habe ich keine Zweifel daß die weiteren Marvelfilme sich gut weiter entwickeln werden und dieser ist, selbst wenn er im Vergleich mit anderen Marvel Werken deutlich etwas schwächer ausfällt, immer noch besser als vieles andere.

Fazit: Für mich leider eine herbe Enttäuschung aus etlichen Gründen, behält trotzdem ausreichend Potential für zukünftige Marvel-Werke
Ybr
Ybr

13 Follower 93 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 28. April 2019
Ich mag die Action-Szenen in diesem Film. Der anfängliche Kampf ist für mich irgenwie besonders mit Action geladen.
Sonst gibt es mehrere Szenen, wo alles in Bewegung ist, wirklich mit viel Action. Ich mag das viel besser, als wenn ein Film eine Action-Szene hat. Die ist dann ganz lang, aber eben nur eine einzige Szene :) Oder eben gibt es manchmal mehrere Szenen mit viel CGI, aber die sind irgendwie kaum als Action wahrzunehmen :)
Marius W.
Marius W.

5 Follower 33 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 11. Mai 2017
Avengers Age of Ultron: Da sind sie wieder, Iron Man und Co. geben sich zum zweiten mal gemeinsam die Klinke bzw. den Hammer in die Hand. Nun die Frage: Topt die Fortsetzung den hervorragenden ersten Teil? Leider Nein. Hollywood scheint sich aktuell auf die Fahne geschrieben zu haben...viel hilft viel....und damit ist der visuelle Overkill gemeint....schon in der ersten 5 Minuten fliegen einem die Effekte nur so um die Ohren das sich die Pupille einmal um 180 Grad und wieder zurück dreht...das ist unglaublich gut gemacht und um mit meinem Vaddi zu sprechen: Ich frag mich jedes mal wie die das machen?...stimmt das fragt man sich...aber für meinen Geschmack bei zu vielen Filmen in letzter Zeit....natürlich sind auch wieder Szenen dabei die einen schmunzeln lassen (Iron Man & Hulk) und der Film ist auch wahrlich keine Katastrophe ala Transformers...der Witz kommt natürlich auch nicht zu kurz und einige Lacher sind bestens platziert...Tempo wird dann in den 140min durch sehr ruhige und gekonnt in Szene gesetze Passage genommen die sich dann endlich mal mit den Charakteren befassen...Charaktere...das ist der zweite Knackpunkt....spickt man einen Blockbuster mit zu vielen Protagonisten (wie z.B. im letzten X-Men) so können diese sich einzeln auch nur schwerlich innerhalb der Spielzeit entfalten und verlieren an Bedeutung innerhalb der Story...nun noch zum Schurken Ultron dessen Namen ja der Titel trägt. Die Monologe der von Tony Stark erschaffenen künstlichen Intelligenz haben schon philosphische Züge und sind seitens der Drehbuchautoren gekonnt geschrieben worden, aber A: wirken sie bei einem mechanischen Schurken irgendwie aufgesetzt und fremd und das für mich notwendieg Minenspiel welches Worte nun einmal auch noch unterstützend begleitet ist kaum vorhanden und B: bedarf es dann einer Synchronstimme die einem Mark und Bein gefrieren lässt...in der deutschen Version ist dies leider nur höchst selten der Fall und so richtig furchteinflößend ist der Blechkollege dann dementsprechend auch nicht....Tortz der Kritikpunkte ist der Film unterhaltsam und für einen netten Popcorn-Kino Abend bestens geeignet...in der Reihe der Marvelverfilmungen reiht er sich aber nur im guten Mittelfeld ein....hoffen wir das die "Vision" für Teil 3 etwas anders ausfällt...jedem der aus dem Marvel Universum mal wieder etwas herausragendes sehen möchte,kann ich nur die Serie Daredevil auf Netflix empfehlen...da passt alles...die Zeichnung der Charaktere, die Spannung und natürlich die Actionsequenzen.....Viel Spaß
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