“Homecoming” ist hier ein mehrdeutiger Titel, er bezieht sich nicht nur auf den “Homecoming-Ball” an Peter Parkers Schule, sondern bringt uns endlich, endlich auch Spider-Man endlich hinein ins MCU! Das ewige Hickhack mit SONY konnte offenbar geklärt werden und Spider-Man darf sich offiziell den Avengers anschließen... Aber noch nicht, sein Mentor Tony Stark hält ihn noch nicht für bereit und so muss er sich dann hier erstmal anderen Problemen stellen. Zum Glück wird uns aber die hundertste Origin-Story erspart und wir werden gleich mitten in die Geschichte geworfen
“Spider-Man: Homecoming” beschert uns mit Tom Holland endlich den perfekten und ideal besetzten Peter Parker, der mit seiner herrlichen ansteckenden jugendlichen Naivität einfach nur begeistert und für unheimlichen unterhaltsame 2 Stunden sorgt. Wo Andrew Garfield zu verklemmt und Tobey Maguire schlichtweg zu alt für die Rolle war, bringt Tom Holland endlich einen Peter Parker, dem man den High-School-Schüler absolut abnimmt. Und sein erster Solo-Film bringt dann auch die perfekte Mischung aus Action, Charakter-Story (incl. einer zart angedeuteten Romanze) und Humor, die ich an den MARVEL-Filmen so liebe. Prominente Gastauftritte von Robert Downey jr., Gwyneth Paltrow, Jon Favreau und Chris Evans in ihren ikonischen MCU-Rollen bringen sofort das schöne MARVEL-Feeling, aber auch die anderen Rollen sind prominent besetzt, allen voran Michael Keaton! Der heimliche Star ist aber ganz klar Jacob Batalon als Ned, den “Mann im Stuhl”, der sich mehr als einmal als spaßiger Szenendieb erweist.
FAZIT: “Spider-Man: Homecoming” bringt endlich Spider-Man ins MCU “nach Hause” und beschert uns einen aufregenden, spannenden und sehr spaßigen Solo-Film, der sicher zu den besten der eh schon starken MCU-Phase 3 gehört. Klare Empfehlung von mir.