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    Horror-Hype erreicht auch Deutschland: Der härteste Film des Jahres steigt an die Spitze der Charts
    09.12.2022 um 17:30
    Björn Becher
    Björn Becher
    -Mitglied der Chefredaktion
    Fan von Hochspannungskino, Thriller dabei lieber als Horror und eine besonders große Liebe für Klassiker von Hitchcock und das Kino der 70er & 80er - vor allem aus Europa.

    Dass die Kinovorführung die beste Möglichkeit ist, um „Terrifier 2“ garantiert ungekürzt zu sehen, hat Horror-Fans zum Kinogang animiert. Der als härtester und blutigster Film des Jahres angepriesene Schocker landet so sogar an der Charts-Spitze.

    Wie der Filmverleih meldete und weitere Quellen bestätigten, gingen zum Start am gestrigen Donnerstag 11.300 Menschen in „Terrifier 2“ – so viele traten für keinen anderen Film an diesem Tag den Gang ins Kino an. Deutlich dahinter sind die Zahlen für die allerdings schon länger laufenden „Einfach mal was Schönes“ (8.000) und der Marvel-Hit „Black Panther: Wakanda Forever“ (7.300). Auch der wie „Terrifier 2“ frisch gestartete „Räuber Hotzenplotz“ bleibt mit rund 7.500 verkauften Tickets noch hinter dem Horror-Schocker.

    Über das gesamte Wochenende wird das natürlich ganz anders aussehen. Gerade den Kinderfilm „Räuber Hotzenplotz“ schaut das Gros des Zielpublikums samt erwachsener Begleitung erst am Wochenende tagsüber und nicht unbedingt am Donnerstag zum Start. Über das Startwochenende wird die gelungene Otfried-Preußler-Verfilmung von Michael Krummenacher so auch locker die Spitzenposition der Kinocharts übernehmen. Und auch andere Filme werden noch am Horror-Schocker „Terrifier 2“ vorbeiziehen. Doch trotzdem ist dessen Ergebnis bemerkenswert.

    Mit Mini-Budget zum Kino-Hit

    „Terrifier 2“ wurde gerade einmal für 250.000 Dollar produziert und legte bereits an den US-Kinokassen eine für solch einen Indie-Film beeindruckende Erfolgsgeschichte hin. In den ersten fünf Wochen konnten der Horrorfilm an den US-Kinokassen immer weiter zulegen, spielte dort insgesamt mehr als 10 Millionen Dollar, also mehr als 40fache seines Budgets, ein. Diese Einspielergebnisse und der Hype über Zuschauer*innen, die angeblich in Ohnmacht fielen oder kotzen mussten, dürfte dafür verantwortlich sein, dass „Terrifier 2“ nun überhaupt erst in Deutschland im Kino läuft.

    » Die FILMSTARTS-Kritik zu "Terrifier 2"

    Dass ihn nun dort viele Horror-Fans sehen wollen, liegt zudem daran, dass die kommende reguläre FSK-18-Heimkinoveröffentlichung um drei Minuten geschnitten sein wird. Es soll zwar 2023 auch eine Uncut-Fassung im Mediabook nachgelegt werden, doch die erste Veröffentlichung wird nur eine gekürzte Version sein. Auch der Verleih machte so vorher darauf aufmerksam: Wer „Terrifier 2“ garantiert ungekürzt schauen will, sollte dafür unbedingt ins Kino gehen.

    Alternativ kann man sich „Terrifier 2“ zwar auch ungeschnitten bereits aus Großbritannien importieren – allerdings mit einem saftigen Preisaufschlag und ohne deutschen Ton:

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    Der Preis und die fehlende deutsche Synchronisation machen die Entscheidung pro Kinobesuch sehr einfach (und der ist ohnehin fast immer die bessere Alternative, wenn die Möglichkeit besteht). Es dürften also auch am gesamten Wochenende noch einige Horror-Fans mehr ins Kino pilgern, um dem von David Howard Thornton gespielten Terror-Clown Art dabei zuzuschauen, wie er pünktlich zu Halloween wieder von Mordlust überkommen wird und sich Opfer sucht...

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