Mein Konto
    Heute im TV: Samuel L. Jackson drehte diesen Sci-Fi-Blockbuster einfach mal während er für ein Tarantino-Meisterwerk vor der Kamera stand
    Daniel Fabian
    Daniel Fabian
    -Redakteur
    Fasziniert und berührt werden, aber auch ein stückweit über sich selbst erfahren – darin besteht für Daniel die Magie des Kinos.

    Unter der Woche der eine Film, am Wochenende der andere: So drehte Samuel L. Jackson in den 90ern gleich zwei Großprojekte parallel – einen der bis heute besten Tarantino-Filme überhaupt und einen gigantischen Sci-Fi-Kracher, der heute im TV läuft.

    Samuel L. Jackson zählt nicht nur seit Beginn an zur Stammbesetzung des Marvel Cinematic Universe, sondern war auch schon lange davor einer der meistbeschäftigten Schauspieler in Hollywood – der bereits für hunderte Filme und Serien vor der Kamera stand. Da kann es schon mal vorkommen, dass hier und da gleichzeitig an mehreren Projekten gearbeitet wird.

    So etwa Mitte der 90er: Nach dem unserer Meinung nach besten Tarantino-Film („Pulp Fiction“) kehrte er 1997 auch für dessen zweitbesten Film („Jackie Brown“) vor die Kamera zurück. Das hielt ihn allerdings nicht davon ab, parallel auch noch für eine weitere Regielegende vor der Kamera zu stehen: „Rain Man“- und „Good Morning, Vietnam“-Macher Barry Levinson.

    Bevor er am Wochenende für Tarantino zu Ordell Robbie wurde, drehte er als Teil eines Megastar-Ensembles, zu dem auch Dustin Hoffman und Sharon Stone gehörten, unter der Woche „Sphere - Die Macht aus dem All“ – ein 80-Millionen-Dollar-Mammutprojekt, das letztlich allerdings einen Gegenpol zum Tarantino-Film darstellt: Während die Produktionskosten nämlich fast das Siebenfache betrugen, spielte das riesige Sci-Fi-Abenteuer am Ende sogar weniger als „Jackie Brown“ ein (73,4 vs. 74,7 Millionen Dollar) – und wurde auch nicht gerade umjubelt, sondern eher gemischt aufgenommen.

    Ob der Film ein Vierteljahrhundert später vielleicht besser wegkommt? Heute Abend könnt ihr euch selbst davon überzeugen: „Sphere - Die Macht aus dem All“ gibt es am 10. Dezember 2023 ab 20.15 Uhr auf Tele 5 zu sehen. Alternativ könnt ihr den Film mittlerweile fast nur noch für teures Geld auf DVD* erwerben, sowie für einen schmalen Taler als Video-on-Demand:

    "Sphere": Voll okay – aber kein zweiter "Abyss"

    Basierend auf einem Roman von Autor Michael Crichton („Jurassic Park“, „Twister“) erzählt „Sphere“ die Geschichte eines Forschungsteams, das ein außerirdisches Flugobjekt untersuchen soll. Das Raumschiff ist vor 300 Jahren mitten im Pazifik abgestürzt und soll nun genauestens analysiert werden. Dr. Norman Goodman (Dustin Hoffman), Dr. Beth Halperin (Sharon Stone) und Dr. Harry Adams (Samuel L. Jackson) nehmen die Untersuchungen auf, die schon bald dunkle Geheimnisse ans Licht bringen – schließlich scheint den Absturz irgendetwas überlebt zu haben...

    Das Sci-Fi-Comeback des Jahres? Eines der legendärsten Weltraum-Abenteuer, wie ihr es noch nie gesehen habt: "Raumpatrouille Orion" in 4K!

    Nein, „Sphere“ ist kein großer Wurf – und wohl nicht zuletzt in Anbetracht der schlicht herausragenden Besetzung sowohl vor als auch hinter der Kamera eine kleine Enttäuschung. Die Atmosphäre geht so etwa auf Kosten der glatten Inszenierung flöten, sodass die Horror-Elemente der Vorlage letztlich zu kurz kommen. Dennoch ist „Sphere“ kein Totalausfall, nur eben auch weit nicht so packend, wie er hätte sein können.

    In Anbetracht der übermächtigen Konkurrenz zieht er so am Ende den Kürzeren. Oder wie es in der FILMSTARTS-Kritik heißt, in der es lediglich 2 von 5 Sternen gab: „‚Sphere‘ ist trotz aller Kritik durchaus guckbar, bleibt aber meilenweit hinter James Camerons thematisch ähnlich gelagertem Referenzwerk ‚Abyss‘ (1989) zurück.“

    Vor "Avatar": Dieses Sci-Fi-Meisterwerk hätte James Cameron beinahe das Leben gekostet!

    *Bei den Links zum Angebot von Amazon handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links erhalten wir eine Provision.

    facebook Tweet
    Ähnliche Nachrichten
    Das könnte dich auch interessieren
    Back to Top