"Spider-Man" Tom Holland als 007? Amazons James-Bond-Wunschliste hat auch noch Stars aus "Saltburn" und "King's Man"
Björn Becher
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Seit mehr als 20 Jahren schreibt Björn Becher über Filme und Serien. Hier bei FILMSTARTS.de kümmert er sich um "Star Wars" - aber auch um alles, was gerade im Kino auf der großen Leinwand läuft.

Ein Regisseur für „James Bond 26“ ist mit „Dune“-Macher Denis Villeneuve gefunden. Während die Suche nach einem Verantwortlichen für das Drehbuch läuft, machen auch die nächsten Casting-Gerüchte die Runde. Wir ordnen ein

Sony Pictures

Es war klar, dass es nicht lange dauert, bis nach der überraschenden Verpflichtung von „Dune“-Regisseur Denis Villeneuve für „James Bond 26“ wieder über den Hauptdarsteller diskutiert wird. Schließlich ist es die Frage aller Fragen für zahlreiche Filmfans: Wer spielt den nächsten 007?

Als sehr wahrscheinlich gilt, dass es so schnell dazu noch gar keine Entscheidung geben wird. Denn wie wir bereits in einem Artikel ausführlich dargelegt haben, wird sich Denis Villeneuve erst einmal auf „Dune 3“ konzentrieren. Wahrscheinlich wird er erst im kommenden Jahr Zeit haben, ein mögliches Bond-Casting zu überwachen.

Doch trotzdem sind die nun kursierenden Namen interessant – denn sie stammen vom renommierten Branchenmagazin Variety und geben unter anderem eine Richtung vor.

Ein junger James Bond gesucht

Variety berichtet von einer angeblichen Wunschliste bei Amazon. Das Ziel sei einen britischen (oder australischen) Schauspieler zu besetzen, der idealerweise noch unter 30 Jahre alt sei.

Jacob Elordi („Saltburn“), Tom Holland („Spider-Man“) und Harris Dickinson („The King's Man: The Beginning“) stehen angeblich ganz oben. Lange gehandelte Namen wie Aaron Taylor-Johnson oder Henry Cavill haben derweil keine Chance, weil sie zu alt sind.

Ist mit Vorsicht zu genießen, aber stehen angeblich mit Tom Holland auf der 007-Wunschliste: Jacob Elordi und Harris Dickinson. Amazon / Constantin Film
Ist mit Vorsicht zu genießen, aber stehen angeblich mit Tom Holland auf der 007-Wunschliste: Jacob Elordi und Harris Dickinson.

Wir haben selbst bereits in einem Artikel darauf hingewiesen, dass alle Casting-Gerüchte aktuell mit größter Vorsicht zu betrachten sind. Daher empfehlen wir euch, ein dickes Fragezeichen hinter diese konkreten Namen zu machen. Der Hollywood-Insider Jeff Sneider behauptet sogar via X, dass es diese Liste nicht gebe.

Trotzdem halten wir es für sehr gut möglich, dass an ihr etwas dran ist. Auch wenn Villeneuve sich aktuell nicht mit der Darstellersuche beschäftigt, dürfte sein Pitch ein bestimmtes Profil für den nächsten 007 beinhaltet haben. Daher ist es wahrscheinlich, dass ausgehend davon schon mal eine Liste mit möglichen Kandidaten vorbereitet wird. Diese Liste dürfte am Ende dann wahrscheinlich aber deutlich länger und auch deutlich inspirierter als diese drei auf der Hand liegenden Namen sein.

"James Bond 26"-Fokus liegt erst einmal auf dem Drehbuch!

Auch Variety bestätigt, dass nun erst einmal jemand fürs Drehbuch gesucht wird. Dazu kann man vermelden, dass es Jonathan Nolan nicht (!) wird. Der Bruder von Christopher Nolan und „Fallout“-Macher war selbst unter den finalen fünf Kandidaten für den 007-Regie-Job. Er habe dabei einen Pitch abgeliefert, der für Begeisterung gesorgt hat. Gegen ihn sprach aber, dass er bisher ausschließlich TV-Episoden inszenierte – und keinen Kinofilm. Kursierende Gerüchte, dass er stattdessen für Villeneuve schreiben könnte, seien aber falsch.

Variety bestätigt übrigens zudem, was wir in unserer ausführlichen Überlegung zum Zeitplan festgestellt haben. Amazon fasse einen Start von „James Bond 26“ im Jahr 2028 ins Auge. Ein früherer Kinostart sei laut den Quellen ausgeschlossen.

Nur ein "James Bond"-Film von Denis Villeneuve?

Daneben vermeldet übrigens der Brancheninsider Matthew Belloni, dass die Übereinkunft mit Denis Villeneuve nur einen einzigen „James Bond“-Film beinhaltet. Es sei auch explizit darauf verzichtet worden, dass Villeneuve als Produzent dann weitere Teile begleitet. Es gehe wirklich erst mal nur um diesen Film. Natürlich könne sich dies später noch ändern.

Zudem kann Belloni berichten, dass Villeneuve nicht den sogenannten „Final Cut“ hat. Wenn es am Ende also Unstimmigkeiten über die genaue Schnittfassung gibt, werden die Produzent*innen David Heyman und Amy Pascal entscheiden, welche Version in die Kinos kommt. Bei Bond-Filmen hatten Regisseure bislang noch nie den Final Cut. Hier sei es aber wahrscheinlich nicht so dramatisch, weil Heyman und Pascal gerade einen starken Regisseur gesucht haben und offen für dessen Ideen und Vorstellungen sind.

Hier findet ihr noch unseren ausführlichen Artikel zum kommenden Zeitplan für „James Bond 26“ und seid damit bestens informiert, wie es jetzt mit dem nächsten 007-Film weitergeht:

Wann kommt der neue "James Bond"-Film in die Kinos? Das ist der Zeitplan mit "Dune"-Regisseur Denis Villeneuve

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