"Der Film wird der Hammer": Neustart einer der größten Zombie-Reihen soll die Fans endlich glücklich machen
Stefan Geisler
Stefan Geisler
-Redakteur
"Tanz der Teufel 2" und ein manisch-lachender Bruce Campbell haben Stefans Horror-Herz gestohlen. Seitdem kann er nicht mehr ohne: "Der Babadook", "Halloween" und "The Lords of Salem" - Horrorfilme gehören für Stefan einfach zu einem guten Filmabend.

Schon bald will Zach Cregger uns mit seinem Film „Weapons“ erneut das Fürchten lehren. Doch schon jetzt macht er sich Gedanken zum kommenden „Resident Evil“-Reboot. Hier sollen die Fans endlich das bekommen, was sie sich schon immer gewünscht haben.

Capcom

Zach Cregger gehört aktuell zu den spannendsten Genre-Regisseuren unserer Zeit, der mit „Barbarian“ einen beeindruckend-kompromisslosen Schocker abgeliefert hat, der selbst hartgesottenen Horror-Aficionados unter die Haut ging. Ob sein neuer Film „Weapons“ die Qualität halten kann? Das könnt ihr am 7. August selbst herausfinden, denn dann startet der Schocker in den deutschen Kinos.

Und auch sein nächstes Projekt hat bereits jetzt das Interesse vieler Fans geweckt, denn Zach Cregger wird beim kommenden „Resident Evil“-Reboot für Sony Regie führen. Natürlich weiß der Regisseur um die Bedeutung des Franchise – und dass die vorangegangenen Teile wenig mit ihren Gaming-Vorbildern gemein hatten und daher nicht bei allen Liebhaber*innen der Spiele gut ankamen – doch das soll nun anders werden.

In einem Interview hat der Filmemacher nun verraten, warum sich Fans auf seine Adaption der legendären Zombie-Saga freuen dürfen.

"Ich bin davon besessen": Darum ist Zach Cregger der richtige Regisseur für "Resident Evil"

In einem Gespräch mit ComicBook stellte Cregger unmissverständlich klar, warum er der richtige Mann für den Posten sei: „Weil ich die Spiele liebe. Ich habe alle Spiele gespielt. Ich habe ‚Resident Evil 4‘ hundertmal durchgezockt. Ich bin regelrecht davon besessen. Und deshalb möchte ich einfach eine Geschichte erzählen, die das Erlebnis würdigt, das man beim Spielen der Games hat.“

Zudem gab er zu, die bisherigen „Resident Evil“-Adaptionen gar nicht gesehen zu haben: „Das ist einfach nicht mein Ding. Aber die Spiele sind mein Ding. Das ist einfach ein Spielplatz, den ich liebe. Ich denke, der Film wird der Hammer!“

Weniger Action – mehr Atmosphäre!

Dabei scheint der Regisseur weniger auf Action setzen zu wollen als seine schussfreudigen Vorgänger. Seine Faszination für die Reihe entspringt nicht den Baller-Einlagen der Games, sondern der durch Ressourcenknappheit hervorgerufenen besonderen Atmosphäre der Furcht und Verzweiflung: „Es gibt einen Moment in jedem ‚Resident Evil‘-Spiel, in dem man sich am Eingang eines dunklen Ganges wiederfindet. Man hat nur noch einen Schuss in der Waffe. Man weiß, dass etwas Schreckliches in dieser Dunkelheit auf einen wartet, dieser schreckliche Moment, in dem man sich selbst überwinden muss. Das ist etwas, das jedes ‚Resident Evil‘-Spiel perfektioniert hat und mich und Millionen anderer Spieler seit Jahrzehnten immer wieder zu dieser Serie zurückkehren lässt.

Zumindest der Autor dieser Zeilen ist bei solchen Worten hoffnungsvoll gestimmt, dass das „Resident Evil“-Reboot den Fans endlich das geben könnte, was sie schon lange fordern – denn anscheinend hat Zach Cregger tatsächlich verstanden, was die Faszination der Reihe ausmacht.

In den USA soll der „Resident Evil“-Neustart am 18. September 2026 in die Kinos kommen. Einen deutschen Starttermin gibt es bislang noch nicht. Wenn ihr euch bis dahin die Wartezeit mit dem besten Horrorfilm aller Zeiten vertreiben wollt, klickt einfach hier:

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