Sixx zeigt „Vier gegen die Bank“ am heutigen 27. Juli 2025 um 22.20 Uhr. Eine Wiederholung folgt noch in derselben Nacht um 2.00 Uhr. Sollten euch diese Termine nicht passen, ist der FSK-12-Titel als Blu-ray, DVD und kostenpflichtiges Video-on-Demand zu haben:
Wie gut ist Wolfgang Petersens Krimi-Klamauk?
Nachdem er mit „Das Boot“ den eurer Meinung nach besten deutschen Film aller Zeiten und mit „Die unendliche Geschichte“ einen hierzulande produzierten globalen Fantasy-Hit verantwortet hatte, ging der in Emden geborene Wolfgang Petersen nach Hollywood. Dort drehte er unter anderem mit „In The Line Of Fire“, „Air Force One“, „Der Sturm“ und „Troja“ eine imposante Reihe aufwändiger Blockbuster mit Superstar-Besetzungen von Clint Eastwood und Harrison Ford bis George Clooney oder Brad Pitt.
Petersens Katastrophen-Spektakel „Poseidon“ war 2006 kein Vollflop, spielte aber längst nicht so viel Geld ein, wie er und das Studio es sich erhofft hatten. Daraufhin zog sich der Regisseur vom Filmemachen zurück – zumindest in den USA. Denn exakt zehn Jahre später drehte er seinen letzten Streifen in Deutschland: „Vier gegen die Bank“ – das moderne und deutlich aufwändigere Remake eines von ihm vier Dekaden zuvor realisierten TV-Films gleichen Titels.
Für die Hauptrollen konnten mit Matthias Schweighöfer („Army Of The Dead“), Til Schweiger („Knockin’ On Heaven’s Door“), Bully Herbig („Der Schuh des Manitu“) und „Tatort“-Publikumsliebling Jan Josef Liefers vier der größten hiesigen Stars verpflichtet werden. Laut unserer nur laue 2 von 5 möglichen Sternen vergebenden FILMSTARTS-Kritik sind sie es, die die „dahinplätschernde Krimi-Komödie ohne durchdachten Plot“, der es zudem an schlagfertigen Dialogen und satirischen Spitzen fehlt, gerade noch über die Ziellinie schleppen.
Von seinen 13 Millionen Euro Produktionskosten konnte der Schwank an den Kinokassen letztlich nur zwei Drittel wieder einspielen. Das ist sowohl finanziell als auch künstlerisch ein etwas trauriger Abschluss einer großen Karriere. Denn Petersen verstarb 2022 in Los Angeles, ohne noch ein weiteres Werk inszeniert zu haben.
Unbedingt gesehen haben muss man „Vier gegen die Bank“, den FILMSTARTS-Chefredakteur Christoph Petersen in seiner Kritik als „Hollywood light“ bezeichnet, wahrlich nicht. Aber vielleicht habt ihr ja Lust – aufgrund der Stars oder aus Solidarität zu einem der kommerziell erfolgreichsten und schon allein aufgrund von „Das Boot“ auch wichtigsten deutschen Filmemacher – doch mal reinzuschalten? Eure Entscheidung …
"Vier gegen die Bank": Das ist die Story
Früher war Schauspieler Peter (Jan Josef Liefers) mal ein echter TV-Star, jetzt ist er zu alt, um den jugendlichen Liebhaber zu spielen und bekommt kaum noch Rollen. Box-Profi Chris (Til Schweiger) hingegen hat zunehmend Probleme mit seinen Augen und plant deshalb, ein Trainingszentrum zu eröffnen. Werbemann Max (Matthias Schweighöfer) hat es derweil satt, bei Beförderungen immer übergangen zu werden – weshalb er kündigt und eine eigene Agentur aufmachen will, in der er der Chef ist.
Bei seinen Zukunftsplänen hat das Trio die Rechnung jedoch ohne den zynischen Bankdirektor Schumacher (Thomas Heinze) gemacht: Um seinen ungeliebten Angestellten Tobias (Michael Bully Herbig) feuern zu können, opfert der nämlich das gesamte Sparvermögen der drei Herren. Das wollen diese sich nicht einfach gefallen lassen und planen deshalb, sich ihr Geld mit der Hilfe von Insider Tobias per Einbruch zurückzuholen …
Nach seinem Netflix-Welthit „Brick“ hat Matthias Schweighöfer bereits den nächsten Film abgedreht. Im Rahmen des folgenden Artikels könnt ihr mehr über „Das Leben der Wünsche“ erfahren und euch zudem den Trailer anschauen:
Nach "Brick" kommt direkt der nächste Film mit Matthias Schweighöfer und Ruby O. Fee: Trailer zu "Das Leben der Wünsche"*Bei dem Link zum Angebot von Amazon handelt es sich um einen sogenannten Affiliate-Link. Bei einem Kauf über diesen Link erhalten wir eine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.