Das 5-Sterne-Meisterwerk „This Is Spinal Tap“ war in den 1980ern das, was „A Hard Day‘s Night“ in den 1960ern und Eric Idles „The Rutles - All You Need Is Cash“ in den 1970ern waren – eine ebenso liebevolle wie beißend lustige Parodie auf das Musikgeschäft und die sich in ihm bewegenden Personen. Wobei „This Is Spinal Tap“ nach Meinung des Verfassers dieser Zeilen die mit Abstand witzigste, weil abgefahrenste und irgendwie doch beinahe glaubwürdigste dieser Mockumentarys ist.
Im Laufe der vergangenen 40 Jahre hat der Kult um den Film und seine dummdreisten Protagonisten nur mehr und mehr zugenommen. Und das so sehr, dass die eigentlich fiktive, titelgebende Gruppe tatsächlich damals ein Album mit ihren Songs einspielte und selbiges aufgrund stetig steigender Nachfrage noch zwei weitere Male tat – 1992 und 2009 mit jeweils erstaunlich hohen Charts-Platzierungen.
Da war es nur logisch, dass nun endlich das von Fans seit Dekaden geforderte Sequel kommt. Und das Beste daran? Alle drei Hauptdarsteller sowie Regisseur und Co-Star Rob Reiner („Stand By Me“) sind wieder mit von der Partie.
„This Is Spinal Tap 2“ startet am 12. September 2025 in den nordamerikanischen Kinos. Wann und auf welchem Weg wir den Film hierzulande sehen können, wurde bisher noch nicht bekannt gegeben.
Neben den die Band verkörpernden Michael McKean („Better Call Saul“), Harry Shearer (spricht seit 31 Staffeln den Ned Flanders in der Originalfassung von „Die Simpsons“) und Christopher Guest („Die Braut des Prinzen“) kehren auch folgende Stars aus dem Originalfilm zurück: Rob Reiner, Fran Drescher („Die Nanny“) und Paul Shaffer („Blues Brothers 2000“).
Als Gäste sind einige sehr bekannte reale Musiker*innen dabei, die sich selbst spielen. Unter anderem handelt es sich um die bereits im Trailer zu sehenden Elton John, Paul McCartney und Questlove. Ebenfalls am Start sein sollen die Country-Superstars Garth Brooks und Trisha Yearwood, Metallica-Drummer Lars Ulrich und Chad Smith von den Red Hot Chili Peppers.
"This Is Spinal Tap 2": Das ist die Story
40 Jahre sind vergangen, seit Dokumentarfilmer Martin Di Bergi (Rob Reiner) seine Rockumentary über die britische Hardrock-Band Spinal Tap und ihre von mittelschweren bis monumentalen Katastrophen begleitete US-Tournee drehte. Seitdem ist einiges passiert. Das Grundlegendste ist wohl der Umstand, dass sich David St. Hubbins (Michael McKean), Derek Smalls (Harry Shearer) und Nigel Tufnel (Christopher Guest) zerstritten und seit Ewigkeiten nicht mehr miteinander gesprochen haben.
Als ihr alter Manager Ian Faith (Tony Hendra) stirbt, erben seine Hinterbliebenen dann jedoch einen Vertrag, der die Band verpflichtet, noch ein letztes Konzert zu spielen. Die Reunion soll erneut von Di Bergi begleitet werden. Und das, obwohl die Band nicht gerade begeistert davon war, wie er sie bei ihrer ersten Zusammenarbeit dargestellt hatte.
Um nicht verklagt zu werden, müssen sich der mittlerweile mit einer Mariachi-Kapelle auftretende St. Hubbins, der sich für einen Teleshopping-Kanal zum Affen machende Smalls und der als Käseverkäufer arbeitende Tufnel wieder zusammenraufen. Außerdem brauchen sie einen neuen Drummer. Doch wer sollte so verrückt sein, den Job anzunehmen, nachdem die letzten elf Schlagzeuger der Band allesamt bei abgefahrenen Unfällen ihr Leben ließen?
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Einige abweichende Szenen-Ausschnitte enthält übrigens der ebenfalls englischsprachige Original-Teaser, auch wenn er etwas kürzer als der reguläre Trailer ist.