In der zweiteiligen Netflix-Dokumentation „aka Charlie Sheen“ spricht Charlie Sheen über seine Erfolge und natürlich über all seine Skandale, die sein Leben über Jahrzehnte geprägt haben. Neben Sheen selbst kommen hierzu selbstverständlich auch zahlreiche Weggefährten zu Wort, darunter seine Ex-Frauen Denise Richards und Brooke Mueller, Hollywood-Freunde wie Sean Penn, Familienmitglieder sowie sein ehemaliger Drogendealer.
So verwundert es natürlich nicht, dass auch Jon Cryer in der Dokumentation dabei ist – immerhin war er von 2003 bis 2011 acht Jahre lang sein Serienbruder in der Hit-Sitcom „Two And A Half Men“. Wie Sheen dem People-Magazin nun allerdings erzählte, hat sich die Beziehung zu seinem Ex-Co-Star nach seinem Rauswurf aus der Comedyserie ziemlich abgekühlt.
Deshalb hat er Jon Cryer nicht selbst angerufen
Der US-Schauspieler hat tatsächlich alle seine ehemaligen Begleiterinnen und Begleiter persönlich angerufen, um sie zur Teilnahme an der Doku zu bewegen. Doch ausgerechnet Jon Cryer, mit dem er so lange Seite an Seite vor der Kamera stand, rief er nicht selbst an. Stattdessen schob er diese Aufgabe Regisseur Renzo Renzi zu, wie er gegenüber People erzählte: „Der einzige Grund, warum ich ihn nicht angerufen habe, war, dass ich nicht seine richtige Nummer hatte. Also hat der Regisseur ihn kontaktiert“.
Als Sheen die ehrlichen und mitfühlenden Worte von Jon Cryer in der Doku hörte, schickte er ihm eine Nachricht, wie er in dem Interview verriet: „Ich sagte: ‚Hey, danke für deine Beiträge‘ und ‚Es tut mir leid, dass wir keinen persönlichen Kontakt hatten.‘“ Außerdem äußerte er gegenüber seinem ehemaligen Co-Star den Wunsch, sich bald wiederzusehen. Doch eine Antwort blieb bis heute aus – etwas, das laut Sheen gar nicht zu seinem ehemaligen Serienbruder passe. Er vermute daher, dass er möglicherweise immer noch die falsche Nummer benutze.
Übrigens: Jon Cryer enthüllte in der Netflix-Dokumentation, dass er damals lediglich ein Drittel von dem bekam, was Sheen verdiente. Mehr dazu erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:
"Sie hatten so viel Angst vor ihm, dass sie ihm Geld hinterhergeworfen haben": Charlie Sheens Co-Star kritisiert ungerechte Bezahlung