Ein Mensch kommt von einem Ausflug ins Weltall zurück und ist irgendwie nicht mehr derselbe. Solche oder doch sehr ähnliche Szenarien gab es bereits viele Male im Laufe der Film- und TV-Geschichte – vom kultigen 1950er-Kinowerk „Schock“ bis zur Miniserie „Constellation“ von Apple. Wie der Trailer andeutet, hat nun auch Langfilm-Regiedebütantin Jess Varley für ihren „The Astronaut“ dieses Thema aufgegriffen. Hoffen wir, dass die Amerikanerin genügend originelle Einfälle in ihrem Drehbuch platziert hat, um ihr Werk von all seinen Vorgängern abzuheben.
Nach seiner Weltpremiere im Rahmen des renommierten South By Southwest Festivals (SXSW) im texanischen Austin startet der Film am 17. Oktober 2025 regulär in ausgewählten Kinos in den USA und Kanada. Über einen wie auch immer gearteten deutschen Erscheinungstermin von „The Astronaut“ gibt es aktuell noch keine Informationen.
Die Hauptrolle verkörpert Kate Mara, die viele von euch sicher aus Filmen wie „Der Marsianer“, „Shooter“ und „127 Hours“ oder durch ihre bemerkenswerte Performance in der erfolgreichen Netflix-Serie „House Of Cards“ kennen werden. An ihrer Seite spielen Laurence Fishburne („Matrix“), Gabriel Luna („The Last Of Us“), Ivana Miličević („Vanilla Sky“), Reza Diako („The Chosen“) und Soul-Sängerin Macy Gray.
"The Astronaut": Das ist die Story
Die NASA-Pilotin Captain Sam Walker (Kate Mara) legt bei ihrer Rückkehr von einer Raummission auf die Erde eine Bruchlandung im Atlantischen Ozean hin. Nachdem sie mit einigen Verletzungen von einer Rettungscrew geborgen wurde, lässt ihr Vorgesetzter, General Harris (Laurence Fishburne), sie zur Rekonvaleszenz, aber auch zur für Astronaut*innen nach einem solchen Einsatz vorgeschriebenen Quarantäne, allein in einem abgeschieden in den Bergen gelegenen Luxus-Bungalow unterbringen.
Die Einsamkeit und ihre nur bruchstückhaften Erinnerungen an die letzten Wochen spielen der Ehefrau und Mutter ganz schön mit. So glaubt sie zunächst, Halluzinationen zu haben, bis sie bemerkt, dass sie tatsächlich plötzlich über telekinetische Kräfte verfügt. Noch deutlich beunruhigender sind jedoch die hämmernde Migräne, unter der sie leidet, und die Beweise, die sie dafür findet, dass sie in dem kilometerweit von der Zivilisation abgeschotteten Gebäude offenbar doch nicht allein ist…
Noch ein paar Stufen martialischer geht es in dem folgenden Streaming-Tipp von FILMSTARTS-Redakteurin und Science-Fiction-Expertin Annemarie Havran zu:
Heute Abend streamen: Düstere Science-Fiction mit grandiosen Bildern