Es ist schon auffällig: George Washington (1732–1799), der erste Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, kommt zwar durchaus in einigen Filmen und TV-Serien wie etwa Roland Emmerichs „Der Patriot“ beziehungsweise „Outlander“, „Sleepy Hollow“ und „Turn“ als Nebenfigur vor, ein großes Biopic fürs Kino gab es bisher allerdings nicht.
Dieser Umstand ändert sich nun mit „Young Washington“ – einem Werk, das zumindest die jungen Jahre des Revolutionärs, Soldaten und Politikers vor seinem Aufstieg zum Staatsoberhaupt auf die Leinwand bringen soll. Ko-Drehbuchautor, Regisseur und Produzent des als „episches, historisches Kriegsdrama“ beschriebenen Streifens ist Jon Erwin. Bisher ist der Amerikaner primär für seine christlichen Erbauungsfilme und -serien wie „I Can Only Imagine“, „I Still Believe“ oder „Das Haus David“ bekannt.
Ob und wie der Film eine christliche Message präsentieren wird, ist bisher unbekannt. Ebenso übrigens auch, ob Washington als Sklavenhalter gezeigt wird oder ob diese Seite der wahren Geschichte einfach ignoriert wird. Im oben eingebundenen Trailer ist von beiden Aspekten jedenfalls nichts zu sehen.
„Young Washington“ startet in den USA am 3. Juli 2026 landesweit in den Kinos – also am Vortag des 250. Jubiläums der Unabhängigkeit von Großbritannien und der Gründung des Staates. Wann und auf welchem Weg „Young Washington“ nach Deutschland kommt, ist bisher noch unklar.
Das sind Story und Cast von "Young Washington"
1755 in Virginia: Zwei Dekaden bevor er die Kolonien vereinte und sie in die Unabhängigkeit führte, war der junge George Washington (William Franklyn-Miller) ein tapferer, aber herzlich unerfahrener Offizier. Im Auftrag des Beamten und stellvertretenden Gouverneurs Robert Dinwiddie (Ben Kingsley) diente er in der britischen Armee in der weiten Wildnis des Ohio Valley.
Obwohl er dort hauptsächlich mit Kämpfen gegen verschiedene Stämme von Ureinwohnern betraut war, löst der naive und noch hauptsächlich mit sich selbst beschäftigte 22-jährige Soldat dabei versehentlich den Siebenjährigen Krieg aus. Dieser Konflikt zwischen französischen und britischen Kolonialtruppen wird später die Möglichkeit zur Amerikanischen Revolution eröffnen…
Neben dem bisher kaum größer aufgefallenen Australier William Franklyn-Miller und Oscargewinner Ben Kingsley („Gandhi“) steht noch eine Reihe weiterer bekannter Schauspieler*innen auf der Castlist. Angeführt wird diese von „Der Herr der Ringe“-Gollum Andy Serkis, „Frasier“-Star Kelsey Grammer und Mary-Louise Parker („Weeds“), die Washingtons Mutter verkörpert.
Ebenfalls noch mit dabei sind Joel Smallbone („Unbezahlbar“), Mia Rodgers („The Sex Lives Of College Girls“) und Jonno Davies, der Anfang 2025 als Popstar Robbie Williams im Biopic „Better Man“ zu erleben war.
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Deutlich früher kommt ein spannend anmutender Film mit einem anderen Academy-Award-Star in unsere Kinos. Im folgenden Artikel stellen wir euch „Der Mann, der immer kleiner wurde“ und den dazugehörigen Trailer vor:
Oscargewinner im Remake eines Sci-Fi-Klassikers: Deutscher Trailer zu "Der Mann, der immer kleiner wurde"