Dank "Barbie"-Erfolg? Milliarden-Dollar-Franchise kommt jetzt wirklich ins Kino – erster Teaser enthüllt Starttermin!
Björn Becher
Björn Becher
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Seit mehr als 20 Jahren schreibt Björn Becher über Filme und Serien. Hier bei FILMSTARTS.de kümmert er sich um "Star Wars" - aber auch um alles, was gerade im Kino auf der großen Leinwand läuft.

Seit Mitte der 1970er-Jahre hat eine kleine, stumme Katze einen Siegeszug durch die Welt unternommen. Jetzt gipfelt dieser in einem großen Kinofilm, dessen Kinostart nun mit einem Mini-Teaser angekündigt wurde.

Warner Bros.

Es passiert wirklich: Ein „Hello Kitty“-Kinofilm kommt! Seit rund zehn Jahren gibt es die Pläne dafür, doch trotz großer Investitionen ging es schleppend voran. Wir können davon ausgehen, dass auch der riesige Erfolg von „Barbie“ jetzt endgültig deutlich gemacht hat, dass Marken ihre Erfolgsgeschichte aus dem Handel im Kino fortschreiben können. „Barbie“-Studio Warner wird „Hello Kitty“ so gemeinsam mit dem japanischen Rechteinhabern Sanrio auf den Weg bringen.

In einem Mini-Teaser grüßt Kitty bereits vom Warner-Gelände. Dazu hat das Logo des Hollywood-Konzerns ihre ikonische Schleife bekommen. Vor allem wissen wir aber durch diese Ankündigung, dass der Kinostart eines „Hello Kitty“-Animationsfilms am 21. Juli 2028 erfolgen wird. Es ist damit die erste konkrete Startankündigung für den Blockbuster-Sommer 2028.

Inszeniert wird der „Hello Kitty“-Film von Leo Matsuda, der bislang vor allem als Story-Künstler an Disney-Animationsfilmen wie „Zoomania“, „Baymax“ und „Ralph reichts“ beteiligt war. Das Drehbuch stammt derweil von „Wicked“- und „Cruella“-Autorin Dana Fox.

"Hello Kitty": Start eines großen Kino-Franchise?

Laut dem Branchenmagazin Variety hat Warner auch die Rechte, zahlreiche weitere Figuren aus dem Fundus von „Hello Kitty“-Erfinder Sanrio zu nutzen. Darunter ist der an ein Eigelb erinnernde Gudetama, die Häsin My Melody und die Zwillingssterne Kiki und Lala. Ob das Studio hier schon Pläne für weitere Filme vorbereitet und so gleich ein ganzes Kino-Franchise plant oder sie alle nur als Nebenfiguren im Film mit der Katze auftreten sollen, ist nicht bekannt.

Erfunden wurde die mittlerweile als globales Popkultur-Phänomen bekannte Kitty übrigens im Jahr 1974 in Japan. Laut der offiziellen Beschreibung heißt die Katze Kitty White und stammt aus London. Ihr Debüt feierte sie als Aufdruck auf einer Geldbörse für Münzen. Bald war sie auf immer mehr Produkten zu finden, doch so richtig zum Boom kam es erst in den 1990er-Jahren.

Ikonische Figur: Hello Kitty! Sanrio
Ikonische Figur: Hello Kitty!

Nachdem sich in Japan Popstars mit „Hello Kitty“-Merchandise zeigten, wurden Produkte dort zum Verkaufsrenner. Im Westen trugen schließlich Stars wie Mariah Carey und später Lady Gaga dazu bei, die Katze mit der roten Schleife am linken Ohr zu einem Mode- und Popkultur-Symbol zu machen – und seit einigen Jahren erfreut sich die stumme Katze auch bei der Gen Z allergrößter Beliebtheit. Aktuell soll es „Hello Kitty“-Produkte in 130 Ländern geben. Jedes Jahr werden Milliarden-Summen mit der niedlichen Katze verdient.

Die große Frage für den Kinofilm: Spricht Kitty?

Neben ihrer roten Schleife hat Kitty noch ein weiteres unverkennbares Markenzeichen: Sie hat keinen Mund. Das hat dazu geführt, dass sie auch in den Animationsserien rund um die Figur kein einziges Wort spricht. Die große Frage bleibt jetzt, ob man dies bei der ersten Hollywood-Adaption wirklich beibehält.

Details dazu wie zur möglichen Story für den Film werden aktuell noch unter Verschluss gehalten. Eine Antwort gibt es dann spätestens im Sommer 2028 in den Kinos.

Auch „Barbie“-Hersteller Mattel plant übrigens an den Kinoerfolg des eigenen Titels anzuknüpfen. Mehr zu einem weiteren Projekt, das auf einer populären Marke basiert, gibt es im folgenden Artikel:

Nach "Barbie" der nächste Megahit? Der neue Puppen-Film von Mattel ist zurück in der Spur!

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