Wer selbst keine zündende Idee für einen Film hat, der oder die lässt sich meist von etablierten Werken inspirieren und versucht, aus dem Geborgten dann etwas halbwegs Originelles zusammenzuschrauben. Diese Vorgehensweise ist alles andere als selten und kann in manchen Fällen sogar zu durchaus unterhaltsamen Arbeiten führen.
Den wenigen bisher zu „Fear Cabin“ erschienenen Kritiken zufolge bedient sich das Erstlingswerk von Regie-Novize Brian Krainson offenbar recht dreist bei Elementen des Horrorklassikers „Evil Dead“ (in Deutschland jahrzehntelang als „Tanz der Teufel“ bekannt) sowie moderner Genre-Hits wie „Cabin Fever“ oder „Cabin In The Woods“. Allerdings fallen die von uns gefundenen Rezensionen fast durchgehend verheerend negativ aus. Aber vielleicht wollt ihr euch lieber selbst davon überzeugen, ob „Fear Cabin“ wirklich so miserabel ist.
Seine Weltpremiere erlebte der amerikanische Low-Budget-Film im September 2024 im Rahmen des Dead Northern Horror Festivals in der Stadt York im Nordosten Englands. In den USA und Kanada debütierte der Film diesen August als Video-on-Demand.
Hierzulande erscheint „Fear Cabin“ nun am 5. Dezember 2025 ebenfalls als Video-on-Demand und steht auch schon zur Vorbestellung bereit:
Der Cast des Films besteht größtenteils aus Laienschauspieler*innen, Verwandten des Regisseurs sowie Leuten, die sich mit Mini-Parts oder Stunts bei größeren Produktionen durchschlagen. Der einzige etwas prominentere Name auf der Besetzungsliste ist der von Jeremy London. Einige von euch werden ihn vielleicht noch aus Kevin Smiths Kultstreifen „Mallrats“ oder aus dem 1990er-Serienhit „Party Of Five“ an der Seite von „Scream“-Star Neve Campbell kennen. Allerdings hat London hier nur einen recht kurzen Auftritt, bei dem er anscheinend für ein wenig Komik sorgen soll.
Darum geht es in "Fear Cabin"
Eine Gruppe von sechs jungen Leuten fährt mit einem SUV aufs Land zu einer Hütte. In dem von ihnen gemieteten, sehr einsam gelegenen Holzgebäude wollen die Freund*innen am letzten Sommerwochenende ein wenig Party machen.
Bei ihrer Ankunft mitten im Nirgendwo stellt der sich vor allem den Mädchen gegenüber ziemlich unheimlich benehmende Besitzer Mr. Collins (Jeremy London) die Regeln auf: 1. Die Gäste müssen hinter sich aufräumen und 2. sollen sie sich unbedingt von den Gräbern kurz vor dem angrenzenden Waldstück fernhalten.
Natürlich dauert es nicht lange, bis seltsame Dinge geschehen. Die Smartphones des Sextetts haben allesamt plötzlich keinen Empfang mehr und ihr Auto springt nicht an, sodass sie festsitzen. Was die Clique nicht weiß: In ihrer Unterkunft wurde vor vielen Jahren eine Hexe hingerichtet, deren Geist hier noch immer sein Unwesen treibt…
Wenn ihr „Fear Cabin“ und andere wichtige Neustarts aller Genres – egal ob auf großer Leinwand, im Streaming oder fürs Heimkino – auf keinen Fall verpassen wollt, abonniert doch einfach unseren kostenlosen Newsletter, der jeden Donnerstag erscheint.
Apropos „Evil Dead“: Die Dreharbeiten zu „Evil Dead: Burn“ sind abgeschlossen. Im folgenden Artikel fasst FILMSTARTS-Redakteur Julius Vietzen alles zusammen, was wir bisher über den neuesten Ableger zu Sam Raimis Kult-Klassiker wissen:
Eine der besten und brutalsten Horror-Reihen geht bald weiter – und der erste Teaser ist schon mal richtig heftig!*Bei dem Link zum Angebot von Amazon handelt es sich um einen sogenannten Affiliate-Link. Bei einem Kauf über diesen Link erhalten wir eine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.