Habt ihr oben den Trailer zu „Hot Spring Shark Attack“ gesehen? Wahnsinn, oder? Das alles ist so absurd, abgedreht und verrückt, dass man die Arbeit von Regisseur Inoue Morihito einfach in voller Gänze schauen möchte – besonders, wenn man ein Faible für trashige Tierhorror-Reißer mit starkem Comedy-Element hat.
Während der Streifen in Japan und einigen anderen asiatischen Ländern bereits im Sommer 2024 in den Kinos anlief, startete er erst ein ganzes Jahr später in den USA. Dort wurde „Hot Spring Shark Attack“ etwas arg platt als „Der japanische ‚Sharknado‘“ beworben, was dem Werk laut jeder Menge Kritiken und Berichten wohl nicht einmal ansatzweise gerecht wird. Denn offenbar ist der Film zwar ähnlich billig gemacht, aber deutlich cleverer und vor allem witziger.
In Deutschland feierte „Hot Spring Shark Attack“ seine Premiere im Mai 2025 im Rahmen der alljährlich in Frankfurt steigenden Nippon Connection. Wann und auf welchem Weg wir den Film hierzulande flächendeckend genießen können, wurde bisher leider noch nicht mitgeteilt.
Damit ihr das Projekt ein wenig besser einschätzen könnt, sei an dieser Stelle noch erwähnt, dass Regisseur und Drehbuchautor Inoue laut eigener Aussage nicht nur von Steven Spielbergs „Der weiße Hai“ und dem B-Movie-Kultklassiker „Deep Blue Sea“ beeinflusst wurde. Er nennt auch ganz explizit den japanischen Monster-Reißer „Shin Godzilla“ aus dem Jahre 2016 als eine seiner wichtigsten Inspirationen.
Darum geht's in "Hot Spring Shark Attack"
Rund um den Badeort Atsumi werden von einem riesigen Hai übel zugerichtete Leichen entdeckt. Bürgermeister Managan (Fujimura Takuya aus dem großartigen „One Cut Of The Dead“) versucht mit allen Mitteln, von den Todesfällen abzulenken, um den Touristenansturm nicht zu gefährden. Doch es gibt immer mehr solcher Fälle.
Die Meeresbiologin Dr. Kose (Nakanishi Yuu) wird als Expertin hinzugezogen, um die Behörden zu unterstützen. Sie findet heraus, dass der Hai aus dem Ende der Kreidezeit (also vor etwa 66 Millionen Jahren) stammen muss und sich durch die kochend heißen Thermalquellen bewegen kann. Während die Stadt umgehend unter Quarantäne gestellt wird, entwickelt sich die Kreatur weiter und schwimmt nicht mehr nur durchs Wasser, sondern auch durch Sand und sogar Beton. Zudem ist er in der Lage, seine Opfer mittels Stromschlägen zu lähmen, bevor er sie verschlingt.
Nachdem Polizeichef Tsuka (Kaneko Kiyobumi) vom Hai gebissen wurde und sich mit einem uralten Virus infiziert hat, der ihn violett leuchten lässt, schmieden der Bürgermeister, Dr. Kose und ein lokaler Kraftprotz namens „Macho“ (Sumiya Shiina) einen Plan: Sie wollen einen Impfstoff aus einer Haifischflosse gewinnen, um Tsuka zu retten und das Monster ein für alle Mal vernichten zu können.
Wenn ihr „Hot Spring Shark Attack“ und andere wichtige Neustarts aller Genres – egal ob auf großer Leinwand, im Streaming oder fürs Heimkino – auf keinen Fall verpassen wollt, abonniert doch einfach unseren kostenlosen Newsletter, der jeden Donnerstag erscheint.
Ebenfalls ziemlich irre ist „Shark Side Of The Moon“. Im folgenden Artikel könnt ihr mehr über den Streifen erfahren und euch den Trailer anschauen:
"Sharknado" trifft "Iron Sky": Durchgeknallte Sci-Fi- & Horror-Action im Trailer zu "Shark Side Of The Moon"