Herausragende Kritiken, ein weltweites Einspielergebnis von annähernd 600 Millionen Dollar und ein bis heute nachhallendes Echo in Form inniger Fanliebe beim jungen wie beim alten Publikum: 2010 feierten die Walt Disney Animation Studios mit dem animierten Musical-Abenteuer „Rapunzel - Neu verföhnt“ einen stattlichen Erfolg. Daher wird seit Jahren heftig über ein Realfilm-Remake dieses Hits spekuliert.
Zuletzt machte das Projekt allerdings ein haarsträubendes Auf und Ab durch: Ende 2024 wurde konkret mit der Arbeit an einer „Rapunzel“-Neuverfilmung begonnen, im Frühling 2025 legte Disney die Pläne jedoch wieder auf Eis – mutmaßlich aufgrund der überschaubaren Kinoeinnahmen von „Schneewittchen“. Nachdem das „Lilo & Stitch“-Remake aber durch die Decke ging, erfolgte ein erneuter Kurswechsel (wir berichteten). Nun brodelt die Gerüchteküche über: Um die „Rapunzel“-Titelrolle sollen etablierte Stars und eine Disney-Nachwuchshoffnung buhlen!
"Junior ESC", "Stranger Things" & mehr: Disney sucht seine reale Rapunzel
Die Real-Neuverfilmungen berühmter Disney-Animationsklassiker lassen sich nicht ohne weiteres über einen Kamm scheren. Während etwa „Die Schöne und das Biest“ mit Emma Watson einen bestens etablierten Hollywood-Star in der weiblichen Hauptrolle aufweist, waren Lilo-Darstellerin Maia Kealoha und Nani-Darstellerin Sydney Agudong vor dem „Lilo & Stitch“-Remake kaum bekannt.
Insofern überrascht es wohl kaum, dass die Spekulationen darüber, wer die Titelrolle im „Rapunzel“-Neuaufguss übernehmen könnte, ein breites Spektrum der Prominenz abdecken. Unter anderem wird gemunkelt, dass „Stranger Things“-Darstellerin Sadie Sink für den Part im Gespräch ist. Ihr musikalisches Talent stellte sie beispielsweise in der Rockoper „O’Dessa“ unter Beweis, die in Deutschland exklusiv auf Disney+ abrufbar ist:
Neben Sink soll sich Mckenna Grace („Ghostbusters: Legacy“) in der engeren Auswahl befinden, genauso wie „Wednesday“-Star Emma Myers und Isabel May, die vor allem für das „Yellowstone“-Prequel „1883“ bekannt ist. Zusätzlich zu diesen Namen, die sich laut Nexus Point News im Rennen befinden, soll außerdem ein Jungtalent Chancen auf den begehrten Part haben:
Gerüchteweise darf sich Schauspiel-Neuentdeckung Freya Skye Hoffnungen auf die „Rapunzel“-Hauptrolle machen. Ihre erste Filmrolle absolvierte sie erst dieses Jahr, nämlich im Disney+-Erfolg „Zombies 4 - Dawn Of The Vampires“. Und mit diesem Musical scheint Skye, die 2022 für Großbritannien beim „Junior Eurovision Song Contest“ antrat, bei Disney Eindruck geschunden zu haben: Sie erhielt daraufhin eine wiederkehrende Rolle in der Serie „Die neuen Zauberer vom Waverly Place“.
Wie The DisInsider nun berichtet, reichen die Sympathien, die man innerhalb des Disney-Konzerns für Skye hegt, weit genug, um sie nun zudem als Rapunzel in Betracht zu ziehen. Als Flynn Rider habe Disney derweil laut The DisInsider „Drachenzähmen leicht gemacht“-Mime Mason Thames auf dem Wunschzettel.
Ein Marvel-Star soll ausgestiegen sein
All diese Berichte sind jedoch mit Vorsicht zu genießen. Nicht bloß, weil Gerüchte und handfeste Insider-Informationen schwer zu unterscheiden sind, wenn es um Filme geht, die sich in solch einem frühen Entwicklungsstadium befinden. Sondern auch, weil sich bei Filmen, deren anvisierter Drehstart noch nicht feststeht, stets Dinge ändern können.
So berichten diverse Hollywood-Quellen, darunter der streitbare Entertainmentjournalist Jeff Sneider, dass Scarlett Johansson dem „Rapunzel“-Remake wieder den Rücken gekehrt hat – nur wenige Monate, nachdem ihr (mutmaßliches) Casting Schlagzeilen machte. Johansson sollte die böse Mutter Gothel spielen, habe es sich allerdings aufgrund ihres vollen Terminkalenders wieder anders überlegt. Darüber, ob Johanssons „Rapunzel“-Ausstieg mit folgender Nachricht zusammenhängt, kann derzeit nur spekuliert werden...
Scarlett Johansson stößt zu "The Batman 2": Überraschende Rolle für Marvel-Superstar an der Seite von Robert Pattinson*Bei diesem Link zu Disney+ handelt es sich um einen Affiliate-Link. Mit dem Abschluss eines Abos über diesen Link unterstützt ihr FILMSTARTS. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.