In aktuellen Interviews spricht Timothée Chalamet mit einer Menge Selbstbewusstsein über seinen fortwährenden Erfolg in der Filmindustrie. Nach preisträchtigen Performances in Filmen wie „Dune“ und „Like A Complete Unknown“ will der Schauspieler jetzt aber auch endlich mit dem Darsteller-Oscar gekürt werden. Im mitreißenden neuen Trailer zu „Marty Supreme“ verkündet Chalamets Figur: „Es ist nur 'ne Frage der Zeit, bis mein Gesicht sie von 'ner Packung Cornflakes anstrahlt!“ – und genau so sicher scheint sich der Schauspieler diesmal auch über seine Chancen im Oscar-Rennen zu sein.
So sprach der junge Superstar kürzlich in der Fernsehsendung Good Morning America in kryptischen Sätzen davon, dass er bereits genau wisse, welche großen Erfolge sein Sportdrama „Marty Supreme“ demnächst feiern werde. Chalamet ließ sich im Interview zwar nicht zu näheren Details verleiten, doch im Internet vermuteten viele, er wolle damit andeuten, dass er sich seines Oscars bereits sicher sei.
In einem anderen Interview mit Margaret Gardiner sprach Chalamet außerdem davon, dass er nun schon seit Jahren großartige Leistungen abliefere und sich auch nicht davor scheue, dies selbst anzuerkennen. „Das ist absoluter Top-Level-Scheiß“, sagte er über seine Performance in „Marty Supreme“, die er als seine bis dato beste bezeichnete. Mit solchen Aussagen wirkt es fast so, als sei die Siegertyp-Figur, die Chalamet im Film verkörpert, ein bisschen auf ihn abgefärbt.
Erfolg und Ruhm um jeden Preis: Das ist "Marty Supreme"
In „Marty Supreme“ spielt Timothée Chalamet den ebenso erfolgshungrigen wie mittellosen Schuhverkäufer Marty Mauser, der davon träumt, die Tischtennis-Weltmeisterschaft zu gewinnen und sich zu den größten Sportlern der Welt zählen zu dürfen. An Talent fehlt es ihm für sein Vorhaben nicht, dafür allerdings an der nötigen Summe für die Teilname am Wettbewerb. Um sich diese zu beschaffen, gerät er in ein adrenalingeladenes Abenteuer rund um den gesamten Globus, welches ihn von heruntergekommenen Ping-Pong-Hallen bis hin zum kriminellen Untergrund führt – und schließlich auch in namhafte Turniere vor großem Publikum.
Wir begegnen in „Marty Supreme“ einer Figur, die angetrieben von ihrem Ziel zu siegen bis ans Äußerste geht. Dabei durchstößt das Sportdrama immer wieder auch die Grenzen zum Thriller, da Marty Mauser sich sein Geld im Notfall auch durch gefährliche illegale Aktionen besorgt. Schon in der Vorschau sehen wir, wie rasante Tischtennispartien nahtlos explosiven Verfolgungsjagden entgegen geschnitten werden, so als würde der leidenschaftliche Sportler beides in der selben Intensität erleben.
Die Figur des Marty Mausers ist zwar fiktiv, doch basiert sie lose auf der realen Ping-Pong-Legende Marty Reisman. Dieser war – wie Chalamet im Film – ein von sich selbst überzeugter Showman, der sich durch krumme Wettgeschäfte gelegentlich auch Feinde machte. Natürlich handelt es sich bei der Filmfigur aber um eine stark dramatisierte Version der echten Person, schließlich gerät sie im Laufe der Geschichte an deutlich üblere Leute als Reisman es zu Lebzeiten je tat – wodurch Mauser womöglich nicht nur um eine Niederlage bangen muss, sondern auch um sein Leben.
Dass hierbei der Sportfilm so fließend mit einer Kriminal-Geschichte verwoben wird, begeisterte auch unseren Autoren Björn Becher, der „Marty Supreme“ in seiner FILMSTARTS-Kritik mit den vollen 5 (!) Sternen auszeichnete. Getragen werde dieses Meisterwerk „von einer Inszenierung, die Tischtennis so spannend macht wie einen Thriller“. Und auch Chalamets Eigenlob ist wohl nicht übertrieben, denn dieser spiele hier „auf einem völlig neuen Level“.
Ob diese Leistung tatsächlich auch mit einem Goldjungen belohnt wird, wird sich dann im März 2026 zeigen, wenn die Oscar-Verleihungen stattfinden. Im Monat zuvor können wir uns aber schon einmal selbst ein Bild machen: „Marty Supreme“ startet am 26. Februar 2026 in den deutschen Kinos.
Übrigens: Timothée Chalamet hat sich schon lange vor Drehbeginn von „Marty Supreme“ auf seine Rolle vorbereitet. Viele Jahre absolvierte der Schauspieler nämlich parallel zu seinen anderen Projekten ein aufwendiges Training, welches er bis vor kurzem noch vor der Welt geheim hielt. Dazu mehr im folgendem Artikel:
Alles für den Oscar? Timothée Chalamet trainierte jahrelang heimlich für seine Rolle in "Marty Supreme"