„Assassin Club“ läuft am heutigen 8. Januar 2026 um 22.40 Uhr auf ProSieben. Eine Wiederholung folgt in der Nacht vom 9. auf den 10. Januar um 1.15 Uhr. Alternativ könnt ihr den FSK-16-Titel aktuell gratis bei Joyn+* und ohne Aufpreis im Rahmen eures Flatrate-Abos bei Paramount+* schauen. Zudem ist er als kostenpflichtiges Video-on-Demand zu haben:
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Von einem der "Transporter"-Macher
Camille Delamarre hat reichlich Erfahrung im Action-Genre – ist er doch eine der wichtigeren Personen hinter den Kulissen der bei Fans des Sujets bis heute enorm populären „Transporter“-Reihe. Zunächst arbeitete der Franzose als Chef-Cutter – wobei „Transporter 3“ sein erstes großes Kino-Projekt war. Delamarres Arbeit gefiel dem Franchise-Mastermind Luc Besson („Léon - Der Profi“, „Das fünfte Element“) offenbar so gut, dass er den Mann danach für zahlreiche weitere von ihm produzierte Kracher wie „22 Bullets“, „Colombiana“ und sogar den Blockbuster „96 Hours - Taken 2“ in gleicher Position engagierte.
2014 schrieb und finanzierte Besson dann auch Delamarres Regiedebüt in Form von „Brick Mansions“ mit unter anderem „Fast & Furious“-Superstar Paul Walker und Hip-Hop-Legende RZA in den Hauptrollen. Ein Jahr später folgte der Franchise-Reboot „The Transporter Refueled“ – erneut mit Delamarre auf dem Regiestuhl. Der Film – der einzige ohne Jason Statham in der Titelrolle – spielte locker mehr als das Dreifache seines Budgets ein. Trotzdem war es das dann erst einmal mit Delamarre als Kino-Regisseur und er drehte in den Folgejahren stattdessen Episoden für TV-Serien wie „Into The Night“ oder „Balthazar“.
2023 erhielt der Regisseur den Auftrag, „Assassin Club“ zu inszenieren. Mit „The Gentlemen“-Star Henry Golding, Noomi Rapace aus der „Millennium“-Trilogie, Daniela Melchior aus „Fast & Furious 10“ sowie „The Guardians Of The Galaxy 3“, Jimmy Jean-Louis („The Gray Man“) und Hollywood-Veteran Sam Neill („Jurassic World 3“, „Thor 4“) stand ihm dabei ein illustrer Cast zur Verfügung.
Das Ergebnis ist eine Melange aus modernen Action-Thrillern in Richtung „John Wick“ und dem 1960er-Brit-Klassiker „Die Mörder GmbH“ mit unter anderem Oliver Reed, Diana Rigg und Curd Jürgens.
Leider kommt „Assassin Club“ aber an keines dieser Vorbilder heran. Trotz der prominenten Besetzung sowie des im Genre versierten Mannes hinter der Kamera (und auch einmal mehr am Schneidetisch) bleibt das Ganze doch ziemlich zahm und fade. Was vor allem daran liegt, dass uns mit Ausnahme der Figuren von Golding und Rapace alle anderen Mitbewerber um die „Killerkrone“ schnell egal sind und deshalb kaum echte Spannung aufkommen mag.
"Assassin Club": Das ist die Story
Morgan Gaines (Henry Golding) ist Berufskiller, ein sehr erfolgreicher, weil extrem effizienter und diskreter dazu. Doch vor kurzem hat er die von all dem ahnungslose Sophie (Daniela Melchior) getroffen. Mit ihr plant Morgan, ein ganz normales Leben zu führen, ohne weiterhin Leute umzubringen. Doch kaum beginnt er, sich an seinen friedlichen Alltag zu gewöhnen, da ruft ihn sein alter Kontaktmann Caldwell (Sam Neill) noch einmal zu sich und erteilt ihm einen letzten Auftrag.
Morgan soll sechs auf mehrere Kontinente verteilte Leute (u.a. Noomi Rapace und Jimmy Jean-Louis) liquidieren und dafür pro Nase eine Million Dollar einstreichen. Allerdings sind seine Zielpersonen ebenfalls Killer*innen, denen der gleiche Deal unterbreitet wurde. Selbst wenn Morgan absagen würde, wäre er also seines Lebens nicht mehr sicher. Deshalb fragt er sich: Wer steckt hinter dieser Aktion? Und was will er/sie damit erreichen?
Ihr mögt Noomi Rapace? Dann schaut doch fix noch in den folgenden Artikel rein, in dem euch FILMSTARTS-Redakteur Pascal Reis einen besonderen Film mit der actionerprobten Schwedin vorstellt:
Neu bei Amazon Prime Video: Ein packender Sci-Fi-Thriller – hier schlüpft ein "Alien"-Star in 7 (!) Rollen!*Bei diesen Links handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links oder beim Abschluss eines Abos erhalten wir eine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.