Stimmt die Elf-Theorie am Ende von "Stranger Things" oder nicht? Macher bezieht eindeutig Stellung
Markus Trutt
Markus Trutt
-Redakteur
Vom Spurenverwischen mit Dexter bis zu Weltraum-Abenteuern mit Picard. Markus hat ein Herz für Serien aller Art – und schüttet es gern in Artikeln aus.

Achtung, Spoiler zum Ende von „Stranger Things“! Stirbt Elf alias Eleven nun oder nicht? Das wird im Finale von Staffel 5 auf Netflix offen gelassen. Die Meinungen der Fans gehen auseinander, doch einer der Macher hat sich nun ganz klar festgelegt.

Netflix

Nach der emotionalen letzten Folge von „Stranger Things“ treibt viele Fans vor allem eine Frage um: Hat sich Eleven alias Elf (Millie Bobby Brown) tatsächlich geopfert, um den Experimenten mit ihrer DNA ein für alle Mal ein Ende zu bereiten? Oder hat sie, wie es Mikes (Finn Wolfhard) Theorie besagt, ihren Tod nur vorgetäuscht und ein neues Leben im Exil begonnen?

Zumindest Elevens Freunde sind sich bei ihrer letzten „Dungeons & Dragons“-Partie einig: „Ich glaube es.“ (bzw. „I believe“ im englischen Original) geben sie Mike und einander nach seiner hoffnungsvollen Geschichte zu verstehen. Zahlreiche Zuschauer und Zuschauerinnen schließen sich im Netz dieser Meinung an und kommentieren Posts zur Serie immer wieder mit einem überzeugten „I believe“.

Doch gibt es eigentlich eine offizielle Auflösung für die Diskussion um Elevens (mutmaßlichen) Tod? Hier wollen sich die für die Serie hauptverantwortlichen Düffer-Brüder nach dem bewusst in der Schwebe gelassenen Ende natürlich nicht festlegen. So wichen sie auch der Frage aus, ob sie ganz persönlich Anhänger von Mikes Theorie wären, um keine Tendenz vorzugeben und das Publikum zu einem eigenen Urteil kommen zu lassen.

Ganz anders sieht es hingegen bei dem dritten essentiellen kreativen Kopf hinter der Serie aus. Shawn Levy, der das Zustandekommen der Serie damals ganz entscheidend mit vorangetrieben, sie von Anfang an mitproduziert und in jeder Staffel zwei Folgen inszeniert hat, bezog zu der Frage jetzt ganz klar Stellung:

„Vor zehn Jahren habe ich ein Drehbuch gelesen, das mit einem D&D-Spiel in einem Keller begann“, schrieb der „Deadpool & Wolverine“-Macher dazu auf Instagram. „Ich wusste nicht, ob es sich jemand anschauen würde – ich wusste nur, dass es zu gut war, um nicht dabei zu helfen, es Wirklichkeit werden zu lassen. Ein Jahrzehnt später haben meine Brüder es auf brillante Weise genau an demselben Ort zu Ende gebracht. Und falls ihr euch fragt: Ihr könnt sicher sein, dass ich es glaube. Das habe ich immer.“

Damit ist die Theorie zwar nicht final bestätigt, doch ordnet sich zumindest einer DER Macher hinter dem Serien-Phänomen eindeutig einem Lager zu und gibt somit definitiv Anlass, es ihm gleichzutun.

Ob sich eines Tages auch die Duffers doch noch zu einer konkreteren Antwort hinreißen lassen, bleibt indes abzuwarten. Für sie ist die Geschichte um Eleven und Co. aber erst einmal abgehakt. Stattdessen planen sie bereits ein Spin-off, das uns allerdings in ein neues Jahrzehnt und eine neue Stadt mit neuen Figuren und neuer Mythologie entführen soll. Wie es trotzdem mit der Hauptserie verbunden sein soll, teaserten sie kürzlich in einem Interview an:

"Es wird offene Fragen beantworten": "Stranger Things"-Macher geben Ausblick auf das Spin-off des Netflix-Hits

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