Von „Schindlers Liste“ bis „Star Wars“, von „Krull“ bis „Batman Begins“, von „Darkman“ bis „Gangs Of New York“: Liam Neeson stand im Laufe seiner Karriere für die unterschiedlichsten Filme vor der Kamera und brannte sich mit reihenweise denkwürdigen Schauspielleistungen ins kollektive Gedächtnis. Heute indes pflegt der gebürtige Nordire hartnäckig sein Image als Waffe auf zwei Beinen. Seit seinem durchschlagenden Erfolg mit „96 Hours“ wurde der mittlerweile über 70-Jährige zuletzt nämlich höchst regelmäßig als Mann fürs Grobe gebucht, der den bösen Jungs so richtig Dampf macht.
Dass er seine meist weit jüngeren Widersacher reihenweise niedermacht, verzeiht man nicht nur mit Hilfe der berüchtigten Suspension Of Disbelief. Auch Neesons Charisma hilft dabei, ihm den ultimativen Badass immer wieder aufs Neue abzukaufen. Dass das Ganze nur bedingt realistisch ist, nimmt man dabei gerne in Kauf – und bietet doch reichlich Angriffsfläche, die der Publikumsliebling in seinem jüngsten Kino-Abenteuer für einen großen Spaß nutzt. Um sich und seine zuletzt ein wenig eintönig geratene Vita aufs Korn zu nehmen, einen legendären Slapstick-Klassiker neu aufleben zu lassen und uns so einen der witzigsten Filme der jüngeren Vergangenheit zu bescheren:
Ja, „Die nackte Kanone“ macht der gleichnamigen Comedy-Reihe mit Leslie Nielsen alle Ehre – und ist für den Verfasser dieses Artikels nicht nur der lustigste Film seit vielen Jahren, sondern auch eines der großen Highlights des Kinojahres 2025. Und genau dieses gibt es jetzt nicht nur auf DVD, Blu-ray und 4K-Blu-ray* sowie als VOD, sondern ab heute auch erstmals im Streaming-Abo. Bei Paramount+:
Wenn ihr etwas für die legendären Slapstick-Klassiker von Zucker/Abrahams/Zucker wie „Top Secret!“, „Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug“ sowie natürlich „Die nackte Kanone“ übrig habt, solltet ihr dieses Stück Comedy-Gold auf keinen Fall verpassen …
… wobei diese Empfehlung am Ende mit der einen oder anderen Randnotiz einhergeht.
"Die nackte Kanone" jetzt bei Paramount+ streamen
Eines ist klar: Die Geschichte von Lieutenant Frank Drebin Jr. (Liam Neeson), der auf die Suche nach dem gestohlenen „P.L.O.T. Device“ geht und dabei unter anderem auf die Unterstützung der geheimnisvollen Beth Davenport (Pamela Anderson) zählen kann, bietet ein atemloses Gag-Feuerwerk, in dem die Kalauer nur so auf einen einprasseln. Als jemand, der den Film inzwischen dreimal gesehen hat, kann ich bestätigen: „Die nackte Kanone“ macht immer wieder Spaß – und hier und da kann man beim wiederholten Schauen sogar noch Witze entdecken, über die man im Zuge der Zwerchfellattacke bei der vorherigen Sichtung noch hinweggelacht hat!
Eine unbedingte Empfehlung gibt es indes für den englischen Originalton. Denn ja, auch wenn deutsche Synchronsprecher*innen international wohl die Branchen-Speerspitze bilden, ist es hier und da schlichtweg nicht möglich, Wortwitze eins zu eins zu übersetzen – oder sich ebenbürtige und zudem passende Alternativen aus den Fingern zu saugen.
Obwohl Spoof-Filme in den 2000ern ein durchaus erfolgreiches Comeback feierten, gab es nach „Scary Movie“ nur wenige, an die man sich heute noch (gerne) zurückerinnert. „Die nackte Kanone“ allerdings zeigt, dass es auch anders geht – und dass es auch bitter nötig war, im (Heim-)Kino endlich mal wieder so richtig lachen zu können. Gerne mehr davon!
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