"Sie waren wie tollwütige Hunde": Margot Robbie hat mit ihrem neuen Film eine Gruppe von Frauen völlig zum Durchdrehen gebracht
Pascal Reis
Pascal Reis
-Redakteur
Pascal liebt das Kino von „Vertigo“ bis „Daniel, der Zauberer“. Allergisch reagiert er allerdings auf Jump Scares, Popcornraschler und den Irrglauben, „Joker“ wäre gelungen.

Am 12. Februar startet „Wuthering Heights“ in den deutschen Kinos. Nachdem der Trailer Gegenstand hitziger Diskussionen war, hat Hauptdarstellerin Margot Robbie nun dafür gesorgt, dass 20 Frauen aufgrund des Filmes völlig die Fassung verloren.

Gleich mit dem ersten Trailer zu „Wuthering Heights“ brachte der Film das Internet gegen sich auf. Viele Fans hatten sich von einer zeitgemäßen Neuverfilmung erhofft, dass Heathcliff vorlagengetreu von einem Schwarzen Schauspieler verkörpert würde, stattdessen ist die Rolle mit Jacob Elordi besetzt. Zusätzlich sorgten die deutlich sexualisierten Bilder des Films für Unmut. Schnell wurde der Vorwurf laut, Regisseurin Emerald Fennell („Promising Young Woman“) verwandle Emily Brontës Literaturklassiker in eine Art „Fifty Shades Of Grey“.

Der zweite Trailer konnte die Wogen dann erst mal etwas glätten. Dass wir es bei Fennells „Wuthering Heights“ jedoch mit einer Interpretation zu tun bekommen, die stark auf erotische Reize setzt, steht weiterhin außer Frage. Wie genau das beim breiten Publikum ankommen wird, zeigt sich ab dem 12. Februar 2026, wenn der Film in den deutschen Kinos startet. Margot Robbie („The Wolf Of Wall Street“), die in der weiblichen Hauptrolle der Catherine Earnshaw zu sehen sein wird, hat nun allerdings angedeutet, dass man sich auf ausgesprochen hemmungslose Reaktionen einstellen sollte.

"Wuthering Heights" - Sturmhöhe
"Wuthering Heights" - Sturmhöhe
Von Emerald Fennell
Mit Margot Robbie, Jacob Elordi, Hong Chau
Starttermin 12. Februar 2026
User-Wertung
3,2
Filmstarts
4,0
Vorführungen (210)

"Es wurde die verrückteste Nacht aller Zeiten"

Kürzlich war Margot Robbie zu Gast bei Jimmy Kimmel. Dort sinnierte sie nicht nur über ihre bisherige Karriere, sondern kam auch auf „Wuthering Heights“ zu sprechen – und teilte dabei eine durchaus interessante Anekdote. Sie habe den Film vorab einer Gruppe von Freundinnen gezeigt, um einen Junggesellinnenabschied ordentlich anzuheizen. Der Plan ging offenbar auf: „Es war die verrückteste Erfahrung meines Lebens. Zunächst einmal war es der lustigste Mittwochabend, den ich je erlebt habe. Es wurde die verrückteste Nacht aller Zeiten.“

Wie Robbie weiter schildert, seien die anwesenden Frauen vollkommen auf den Film angesprungen und hätten ihre aufwallenden Emotionen kaum noch zügeln können: „Die Vorführung selbst, um das mal in den Kontext zu setzen, war so, als würden 20 Frauen vor Aufregung schäumen. Sie waren wie tollwütige Hunde. Sie hatten schon ein paar Drinks intus, und dann begann der Film... Sie schrien so laut, dass ich dachte: 'Ihr verpasst den größten Teil des Films.' Es war nicht wirklich ein Filmschauen. Es war eher eine Art Frage-Antwort-Situation. Es gab ständig Kommentare und Geschrei und teilweise auch Schluchzen“, so Robbie im Gespräch mit Kimmel.

Dass auch Hauptdarsteller Jacob Elordi bei dem Privatscreening einen bleibenden Eindruck hinterließ, ließ Robbie ebenfalls nicht unerwähnt: „Als Jacob auf der Leinwand erschien, war das wohl auf der Richterskala zu registrieren... Ehrlich gesagt dachte ich: 'Wenn er jetzt hereinkäme, würden sie ihn wohl auffressen.'“

„Wuthering Heights“ zählt übrigens zu den meisterwarteten Filmen des Jahres 2026. Eine komplette Übersicht findet ihr im nachfolgenden Artikel:

Das ist der meisterwartete Film 2026 – Filmfans weltweit küren 250-Millionen-Dollar-Epos zur Nummer 1
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