Um diesen Film mit "Wednesday"-Star Jenna Ortega kämpft gerade halb Hollywood – auch Netflix und Amazon Prime Video im Rennen
Julius Vietzen
Julius Vietzen
-Senior-Redakteur
Julius ist bei FILMSTARTS zwar hauptsächlich für Superhelden, Science-Fiction und Fantasy zuständig, liebt aber auch Filme und Serien aus jedem anderen Genre.

Die Hollywood-Studios Warner, Sony und Universal sowie die Streamingdienste Apple, Amazon und Netflix wollen sich die Rechte an einem neuen Film namens „Die Alive“ sichern – kein Wunder, wenn man sich die vorherigen Filme der Regisseurin anschaut.

SSS Entertainment

Megan Park hat ihre Karriere als Schauspielerin in der Serie „The Secret Life Of The American Teenager“ begonnen, dann in einer Handvoll TV-Weihnachtsfilme mitgespielt und ihre Karriere wäre wohl nicht besonders bemerkenswert verlaufen, wenn sie nicht 2021 den Schritt hinter die Kamera gewagt hätte: Das Schul-Amoklauf-Drama „The Fallout“ alias „The Life After“ (aus dem auch das Titelbild dieses Artikels stammt) erhielt starke Kritiken (90 Prozent bei Rotten Tomatoes, Metascore 84) und wurde beim renommierten SXSW-Filmfestival mit dem Jury- und dem Publikumspreis ausgezeichnet.

Auch ihr zweiter Film „My Old Ass“, in dem Hauptfigur Elliott (Maisy Stella) im Pilz-Drogenrausch ihr älteres Ich (Aubrey Plaza) trifft, war trotz der etwas zotig klingenden Prämisse und des Titels ein ebenso lustiger wie berührender Film, der ebenfalls starke Kritiken bekam (90 Prozent bei Rotten Tomatoes, Metascore 74) und für den Autor dieses Artikels sogar zu den besten Filmen 2024 gehörte.

Nun hat Regisseurin Megan Park ihr nächstes Projekt in Stellung gebracht – und angesichts ihrer vorherigen beiden Filme ist es kein Wunder, dass um „Die Alive“ ein waschechter Hollywood-Bieterkrieg ausgebrochen ist.

Hollywood kämpft um Megan Parks "Die Alive"

Das berichtet das US-Branchenmagazin The Hollywood Reporter. Demnach sollen sich die Studios Warner, Sony und Universal sowie die Streamingdienste Apple, Amazon Prime Video und Netflix gerate gegenseitig überbieten, um sich die Rechte an Parks neuem Film zu sichern. Wer den Zuschlag erhält, scheint sich bisher noch nicht abzuzeichnen, doch es gibt hier auch eine Besonderheit:

Denn „Die Alive“ hat bereits die nötige Finanzierung zusammen, um im Sommer oder Herbst 2026 mit den Dreharbeiten zu beginnen. Es geht hier also nur darum, wer die Vertriebsrechte für den Film bekommt und diesen dann voraussichtlich im Laufe des Jahres 2027 veröffentlichen darf. Umso bedeutsamer ist das große Interesse an dem Film: Park soll Regie führen und hat bereits das Drehbuch geschrieben, das als „wirklich lustig“ gepriesen und als eine Mischung aus Adam Sandlers „Big Daddy“ und „Seite an Seite“ mit Julia Roberts und Susan Sarandon beschrieben wird.

Die Alive
Die Alive
Von Megan Park

Und wenn man sich die bisher bekannten Handlungsdetails zu „Die Alive“ anschaut, ist das auch nicht verwunderlich: Hier geht es nämlich um eine Frau, die feststellen muss, dass ihr wesentlich älterer Lebensgefährte eigentlich verheiratet ist. Und nicht nur das: Er hat mit der anderen Frau auch bereits Kinder. Diese stehen eines Tages vor ihrer Tür und obwohl die beiden Frauen natürlich eigentlich Rivalinnen zu sein scheinen, findet sich die Hauptfigur bald in der Situation wieder, dass sie sich um die aufmüpfigen Kinder kümmern muss...

Wer die Hauptrollen in „Die Alive“ spielen wird, ist noch nicht bekannt, denn es sind noch keinerlei Stars involviert – übrigens eine weitere Besonderheit, weil heutzutage die meisten schwer umkämpften Projekte in Hollywood als Paket mit einem guten Skript (oder einer guten Prämisse), einem angesagten Filmemacher und mindestens einem großen Star daherkommen.

Eine aufsehenerregende Prämisse, eine renommierte Regisseurin und vier bekannte Gesichter gibt es auch in „The Invite“, um den kürzlich ebenfalls ein Bieterkrieg ausgebrochen ist. Die ganze Geschichte gibt es in diesem Artikel:

Bieterkrieg entschieden: Um diese starbesetzte Komödie hat sich halb Hollywood geprügelt

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