Zuletzt ließ Jake Gyllenhaal bei Amazon Prime Video für „Road House“ mehr als erfolgreich die Fäuste fliegen. Aktuell dreht er gerade die Fortsetzung „Road House 2“. Danach will der Schauspieler nicht kürzer treten und ist so jetzt auch an Bord eines Actionfilms bei Netflix. Der Streamingdienst hat „Kill Switch“ erworben – angeblich nach einem Wettstreit mit interessierten Konkurrenten. Beteiligt an dem Projekt ist neben Hauptdarsteller und Produzent Gyllenhaal unter anderem auch „The Batman“-Macher Matt Reeves. Dieser wird aber nur produzieren, nicht selbst Regie führen. Schließlich hat er „The Batman 2“ vor der Brust.
Ein Regisseur für die unter Verschluss gehaltene Story wird noch gesucht. Bekannt ist nur, dass der Film irgendwo zwischen Michael Manns „Collateral“ und Denis Villeneuves „Sicario“ angesiedelt sein soll. Das ist auf jeden Fall eine interessante Mischung zweier absoluter Genre-Highlights.
Das Drehbuch ist ein sogenanntes Spec Script, wurde also ohne Auftrag auf eigene Faust geschrieben und erst dann zum Kauf angeboten – und zwar von Autor Harrison Query. Mit seinen Skripts und Story-Ideen ist Query gerade in aller Munde – und wird von vielen Seiten mit großen Geldbeträgen umworben.
Harrison Query – alle in Hollywood wollen gerade seine Geschichten
Der vor kurzem noch relativ unbekannte Autor hat zuletzt reihenweise seine Action- und Thriller-Drehbücher verkauft. Schon umgesetzt wurde „Heads Of State“, der bei Amazon Prime Video erschienen ist. Bereits abgedreht ist zudem die True-Crime-Mini-Serie „Unspeakable: The Murder Of JonBenét Ramsey“ mit Clive Owen und Melissa McCarthy, die im Laufe des Jahres zu Paramount+ kommen soll.
Amazon erwarb vor einigen Monaten nach einem Bieterwettstreit bereits Querys Kurzgeschichte „Code Black“. Angeblich soll der dabei gezahlte Millionenbetrag die höchste Summe sein, die jemals für die Rechte zur Verfilmung einer Kurzgeschichte hingeblättert wurden. Auch hier soll bei der aktuell noch geplanten Adaption übrigens Jake Gyllenhaal die Hauptrolle spielen.
Auch mit Netflix hat Query schon Bekanntschaft gemacht. An den Streamingdienst verkaufte er – übrigens auch hier nach einem umfangreichen Wettbieten zwischen angeblich sieben Unternehmen – die Idee für eine Serie namens „Trigger Point“. Mit Query als Chefautor, sowie Regisseur Jeremy Saulnier und Hauptdarsteller Joel Edgerton soll diese in Kürze umgesetzt werden.
Daneben kaufte Netflix mit „The Operator“ erst vor wenigen Wochen bereits ein weiteres Spec Script des Autors. Hier ist eine Verfilmung mit Mark Wahlberg in der Hauptrolle eines CIA-Cleaners geplant. Wie ihr wahrscheinlich schon vermutet, gab es auch hier ein Wettbieten zwischen diversen interessierten Unternehmen bevor der Streamingdienst mit dem roten N den Zuschlag bekam.
Wann „Kill Switch“ erscheinen soll, ist noch unbekannt. Ein anderer Film ist dagegen vergangenes Wochenende in den Kinos gestartet und hat für reichlich Gesprächsstoff gesorgt - obwohl ihn in Deutschland quasi niemand gesehen hat:
75 Millionen Dollar teuer, 767 (!) Menschen im Kino – jetzt kennen wir die Zahlen für den Amazon-Film, über den gerade jeder spricht