Im jüngst auf Disney+* erschienenen „Predator: Badlands“ spielt die aus dem „Alien“-Franchise bekannte Weyland Yutani Corporation eine ziemlich prominente Rolle, schließlich ist Androidin und Predator-Weggefährtin Thia (Elle Fanning) ein Produkt ebenjenes dubiosen Konzerns. Damit hat Regisseur Dan Trachtenberg einmal mehr klargemacht, dass die Sci-Fi-Welten von „Alien“ und „Predator“ Teil desselben Universums sind – und so den Weg geebnet, beide in einem möglichen neuen „Alien Vs. Predator“-Crossover erneut zu verbinden.
Konkrete Pläne hierfür gibt es zwar noch nicht, doch der Grundstein wäre zumindest gelegt. Allerdings sind die Elemente aus „Alien“ nicht die einzigen Verweise auf ein anderes Sci-Fi-Franchise in „Predator: Badlands“, obgleich ein anderes Easter Egg weitaus subtiler eingeflochten wurde.
Tatsächlich sind aufmerksame Fans damals schon in den Trailern zum Survival-Abenteuer darauf gestoßen, mittlerweile wurde es von den Beteiligten bestätigt: An der Trophäenwand des Raumschiffs von Predator-Hauptfigur Dek (Dimitrius Schuster-Koloamatangi) bzw. seines Bruders Kwei ist tatsächlich der Schädel eines Harvesters aus „Independence Day“ zu sehen!
Disney und seine verbundenen Unternehmen
Die mysteriösen Wesen drohten in Roland Emmerichs Über-Blockbuster aus dem Jahr 1996 (weltweites Einspiel: 817 Millionen Dollar) sowie 20 Jahre später dann erneut in dessen Fortsetzung „Independence Day: Wiederkehr“ die Erde zu überrollen. Doch offenbar haben sich die Invasoren in ihrer Geschichte nicht nur mit den Menschen, sondern auch mit den Predators bzw. Yautja angelegt. Der Kopf an der Wand macht zumindest deutlich, dass Kwei offenbar auf (mindestens) einen von ihnen getroffen und aus einem Kampf siegreich hervorgegangen ist.
Kommt jetzt "Predator x Independence Day"?
Doch bedeutet das nun etwa, dass wir bald ein „Predator“/„Independence Day“-Crossover bekommen? Bislang kann man das klar verneinen. Ein entsprechendes Projekt befindet sich (zumindest offiziell) nicht in Entwicklung. Vielmehr handelt es sich bei dem Harvester-Schädel in „Predator: Badlands“ tatsächlich nur um ein spaßiges Easter Egg.
Dennoch rückt dieses nun auch „Independence Day“ in den „Alien“- und „Predator“-Kosmos und eröffnet damit zumindest die Möglichkeit, die Sci-Fi-Reihen aufeinanderprallen zu lassen. Und wir erinnern uns: Ein ganz ähnliches kleines Xenomorph-Trophäen-Easter-Egg in „Predator 2“ hat mit „Alien Vs. Predator“ einst ein ganzes Unter-Franchise hervorgebracht. Also wer weiß: Vielleicht blüht uns eines Tages ja dasselbe hinsichtlich einer Verknüpfung mit „Independence Day“. Zumindest rein rechtlich wäre das wohl ein Leichtes, ist doch auch der Alien-Invasions-Actioner Teil des Portfolios der mittlerweile zu Disney gehörenden 20th Century Studios.
Was derweil „Predator: Badlands“-Regisseur Dan Trachtenberg zur Zukunft des „Predator“-Franchises und der Herausforderung, gleich zwei „Predator“-Filme auf einmal zu drehen, zu erzählen hatte, erfahrt ihr im großen FILMSTARTS-Interview, das wir damals zum Kinostart geführt haben:
"Oh Gott, machen wir hier gerade Howard The Duck?!": "Predator: Badlands"-Regisseur Dan Trachtenberg im großen FILMSTARTS-InterviewDies ist eine anlässlich des Disney+-Releases von „Predator: Badlands“ aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits zuvor auf FILMSTARTS erschienenen Artikels.
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