Spätestens seit „Anatomie eines Falls“ und „The Zone Of Interest“ – ihrem Doppelschlag bei den Academy Awards im Jahre 2024 und den einhergehenden Nominierungen für den Oscar und den Golden Globe – ist Sandra Hüller („Toni Erdmann“) aktuell die weltweit berühmteste und auch bei ihren internationalen Kolleg*innen sowie der globalen Kritik anerkannteste Schauspielerin aus Deutschland.
Kein Wunder, dass sich die Suhlerin vor Angeboten aus Hollywood, aber auch dem europäischen Ausland kaum retten kann. Klugerweise nimmt sie längst nicht jedes davon an. Dennoch dürfen wir uns jetzt schon auf Hüllers bereits abgedrehte Auftritte in großen US-Projekten wie Alejandro G. Iñárritus „Digger“ an der Seite von Tom Cruise und auf „Der Astronaut“ neben Ryan Gosling freuen.
Aber auch in deutschsprachigen Produktionen bleibt Hüller zum Glück weiterhin aktiv. Der derzeit wohl interessanteste Titel darunter dürfte „Rose“ sein. Das im 17. Jahrhundert spielende Historien-Drama wurde vom Wiener Markus Schleinzer („Angelo“) geschrieben und in stilisiertem Schwarzweiß inszeniert.
„Rose“, der seine Weltpremiere am 15. Februar 2026 im Programm der Berlinale feierte, startet am 30. April 2026 bundesweit in den deutschen Kinos. Wir haben den Film im Rahmen der Berlinale bereits sehen und für euch rezensieren können. Die hervorragende 4,5 von 5 möglichen Sternen vergebende FILMSTARTS-Kritik findet ihr HIER.
An der Seite von Sandra Hüller erwarten euch in „Rose“ außerdem noch Caro Braun („Arche Preggo“), Godehard Giese aus „Wunderschöner“, Robert Gwisdek („Sterben“), Maria Dragus („Licht“), Sven-Eric Bechtolf („In einem Land, das es nicht mehr gibt“) und Rainer Egger aus „Hannas schlafende Hunde“. Zudem fungiert Marisa Growaldt („Freud“) als Erzählerin der Geschichte.
"Rose": Das ist die Story
Ein abgelegenes Dorf in Deutschland zum Ende des Dreißigjährigen Kriegs (1618–1648): In den Wirren dieser Zeit taucht plötzlich ein sich mysteriös gebender Soldat auf und behauptet, der rechtmäßige Erbe eines seit über zehn Jahren verlassenen und entsprechend heruntergekommenen Gutshofs am Rande der Ortschaft zu sein. Die Anwohner begegnen dem seinen Anspruch unterstützende Dokumente vorlegenden Fremden mit der tiefen Narbe im Gesicht zunächst sehr misstrauisch – ist doch niemand von ihnen ihm je zuvor begegnet.
Mit starkem körperlichen Einsatz beginnt der Mann, den Hof wieder zum Laufen zu bringen. Dafür engagiert er einige Knechte und Mägde, von denen er sich aber möglichst fernzuhalten sucht. Als er bei einem Bärenangriff großen Mut zeigt, steigt sein Ansehen innerhalb der Gemeinde. So gewinnt der Mann an Selbstvertrauen und spricht seinen Nachbarn (Godehard Giese) an, ob er Zugang zum Wasser aus dessen Bach bekommen könnte.
Der Großgrundbesitzer stimmt zu – allerdings nur unter einer Bedingung: Der Neuankömmling müsse im Gegenzug seine älteste Tochter Suzanna (Caro Braun) zur Gattin nehmen. Nur zögernd lässt er sich auf diesen Handel ein. Denn es gibt dabei ein Problem: Der Soldat ist in Wirklichkeit eine Frau namens Rose (Sandra Hüller) und hat das gesamte Dorf gehörig zum Narren gehalten…
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Ihr seid neugierig auf den oben erwähnten „Der Astronaut“ mit Ryan Gosling und Sandra Hüller? Dann könnt ihr euch im folgenden Artikel alle relevanten Infos holen und zudem den neuen Trailer anschauen:
Einer der meisterwarteten Filme 2026: Neuer Trailer zum Sci-Fi-Spektakel "Der Astronaut" mit Ryan Gosling