„‚The Holy Boy‘ ist aus dem Wunsch heraus entstanden, Horror nicht nur als Werkzeug für Spannung zu erforschen, sondern als symbolischen Raum, um eine Geschichte über die Zerbrechlichkeit von Identität und das verzweifelte Bedürfnis nach Zugehörigkeit zu erzählen.“
Mit diesen Worten beschreibt Drehbuchautor und Regisseur Paolo Strippoli seinen Ansatz, den er mit seinem neuesten Werk verfolgte. Und das Ergebnis? Das brachte es immerhin zum renommierten Venedig Filmfestival, wo der Film im Sommer 2025 seine Weltpremiere feierte. Wir von FILMSTARTS konnten den Film dort – in Person unseres Autors Pavao Vlajcic – bereits begutachten, ihr werdet in Kürze nun ebenfalls bedient. Denn „The Holy Boy“ erscheint am 9. April auf DVD und Blu-ray sowie digital.
Anlässlich der demächst ins Haus stehenden Deutschlandpremiere im Heimkino präsentieren wir euch heute exklusiv auf FILMSTARTS den deutschen Trailer zum Film – der in Sachen Stimmung, Inhalt und Optik schon einmal an den einen oder anderen Klassiker (z.B. „The Wicker Man“) sowie auch an moderne Vertreter des Horror-Kinos erinnert. In unserer Kritik werden so nicht umsonst auch Vergleiche zu Genre-Juwelen wie „Midsommar“, „Hereditary“ oder „Weapons“ gezogen.
In unserer Besprechung wird Strippoli nicht nur gelobt, „die 122 Minuten spielerisch und ohne Leerlauf über die Bühne“ zu bringen, sondern obendrein als potenzieller Nachfolger von Lucio Fulci, Mario Bava, Dario Argento und Co. angepriesen – der das italienische Horror-Kino wieder dorthin bringen könnte, wo es einmal war. Mit seinem stark inszenierten „The Holy Boy“ ist jedenfalls schon einmal ein Schritt in die richtige Richtung getan.
Darum geht's in "The Holy Boy"
Der Sportlehrer Sergio Rossetti (Michele Riondino) wird nach Remis versetzt – ein abgelegenes Bergdorf, das den Frieden gepachtet zu haben scheint. Doch dieser erste Eindruck trügt, wie der junge Mann schon bald erkennen muss. Denn hinter der idyllischen Fassade scheint sich ein dunkles Geheimnis zu verbergen.
Offenbar zelebriert die Dorfgemeinde wöchentlich ein Ritual, bei dem sie den Jugendlichen Matteo Corbin (Giulio Feltri) umarmen – und sich die Männer und Frauen so ihres körperlichen wie seelischen Schmerzes entledigen. Sergio beginnt, das zweifelhafte Geschehen zu hinterfragen, um Matteo aus der bedrückenden Abhängigkeit der Bewohnerinnen und Bewohner zu befreien – und geht der Wahrheit hinter dem als Engel verehrten Jungen auf den Grund…
Die hiesige Auswertung übernimmt übrigens die Busch Media Group, die uns im kommenden März auch endlich die deutschsprachige Heimkino-Premiere von Monica Belluccis erstem Film präsentiert. Auch zu dem Erotikfilm durften wir euch kürzlich exklusiv eine Vorschau vorstellen:
Ungekürzt: Erotik-Kult mit Monica Bellucci erscheint nach Jahrzehnten erstmals in Deutschland – exklusiv bei uns gibt's den Trailer*Bei dem Link zum Angebot von Amazon handelt es sich um einen sogenannten Affiliate-Link. Bei einem Kauf über diesen Link erhalten wir eine Provision.