„Cold Road - Eiskalte Rache“ ist eine etwas andere Art von Roadmovie, nämlich ein Thriller. Fans von Steven Spielberg, die sich auch mit dem Frühwerk des „Schindlers Liste“- und „Indiana Jones“-Meisterregisseurs beschäftigt haben, dürfte „Cold Road“ an dessen „Duell“ erinnern. Der TV-Film aus dem Jahre 1971 spielt fast seine komplette Laufzeit auf einem provinziellen, kaum befahrenen Highway, wo der Lenker eines alten Tanklastzuges scheinbar unprovoziert einen harmlosen Mann in seinem Pkw gängelt, ihn von der Straße abdrängen will und schließlich umzubringen versucht.
In „Cold Road“ befinden wir uns im Gegensatz dazu nicht in der sengend heißen Wüste Kaliforniens, sondern im verschneiten Norden der kanadischen Provinz Saskatchewan. Und anstelle eines weißen Familienvaters Mitte 40 ist es eine junge Frau aus den Reihen des örtlichen Ureinwohnerstammes, die hier in Lebensgefahr gerät. Ansonsten gibt es aber offenbar doch einige Parallelen – nicht nur in Bezug auf die Story-Prämisse, sondern auch, was einzelne Szenen bis hin zu Kameraeinstellungen betrifft.
Na, haben diese Beschreibung und vor allem der oben eingebundene Trailer euer Interesse geweckt? Dann könnt ihr den in Kanada und den USA bereits im Januar 2024 angelaufenen Indie-Thriller bald auch in Deutschland schauen.
Hierzulande erscheint „Cold Road - Eiskalte Rache“ am 24. April 2026 auf Blu-ray und DVD. Beide Formate mit FSK-12-Freigabe können bereits vorbestellt werden. Wer nicht so lange warten möchte, kann den Film schon ab dem 9. April 2026 als Video-on-Demand kaufen oder leihen und dann sofort streamen.
Für Drehbuch und Inszenierung des Streifens zeichnet Kelvin Redvers verantwortlich, der nach zahlreichen Kurzfilmen und TV-Specials hier sein abendfüllendes Spielfilmdebüt abliefert. Der Regisseur ist selbst Angehöriger der Deninu Kųę́ First Nation und hat laut eigener Aussage Erfahrungen, die er als autofahrender Ureinwohner in abgelegenen Ecken seines Heimatlandes gemacht hat, für sein Skript verarbeitet.
In der Hauptrolle erwartet euch Roseanne Supernault aus der empfehlenswerten TV-Serie „Blackstone“. Ihren Durchbruch feierte sie als Teenagerin in der Titelrolle des Abenteuerfilms „Maïna - Das Wolfsmädchen“. An Supernaults Seite standen unter anderem noch Samuel Hoeksema („The Last Of Us“), Kim Faires („Ghostbusters: Legacy“), Chad Cosgrave („Lass ihn gehen“) und Taylor Kinequon aus dem gerade auf Disney+ erschienenen Sci-Fi-Epos „In The Blink Of An Eye“ vor der Kamera.
"Cold Road": Das ist die Story
Entfremdet von der indigenen Gemeinde, in der sie aufgewachsen ist, kehrt Tracy (Roseanne Supernault) endlich nach Stony Narrows zurück, um ihre Mutter (Lisa Pantherbone) zu besuchen. Begleitet von ihrem treuen Hund Pretzel, wird der Trip auf dem einsamen Highway im kanadischen Norden für sie jedoch zum Schauplatz unerwarteten Schreckens.
Von Beginn an sieht sich die junge Frau auf der zwölf Stunden dauernden Fahrt vielen Herausforderungen gegenüber: Tankstellen sind rar gesät, der Handyempfang ist extrem lückenhaft und lange Abschnitte der Strecke sind komplett vereist. Doch derlei Tücken sind längst nicht die größte Gefahr auf Tracys Reise. Denn sie hat keine Ahnung, dass ein sadistischer Trucker indigene Frauen auf diesem Streckenabschnitt terrorisiert.
Wie bei einem Jäger ist die Fahrerkabine seines Lkws mit Trophäen geschmückt. Und indem er an jedem Tatort halbvolle Schnapsflaschen platzierte, gelang es dem mysteriösen Serienkiller bisher, die Cops davon zu überzeugen, dass die alarmierende Zunahme der Todesfälle in der Gegend letztlich auf Trunkenheit am Steuer zurückzuführen sei...
Im Juni 2026 kommt übrigens der neue Spielberg-Blockbuster „Disclosure Day - Der Tag der Wahrheit“ in die Kinos. Im folgenden Artikel stellen wir euch den Sci-Fi-Actioner samt Trailer schon mal vor:
UFOs, Kornkreise und viele Rätsel: Neuer Trailer zum Sci-Fi-Blockbuster "Disclosure Day" von Regie-Großmeister Steven Spielberg*Bei dem Link zum Angebot von Amazon handelt es sich um einen sogenannten Affiliate-Link. Bei einem Kauf über diesen Link erhalten wir eine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.