Horror-Kult heute Abend im TV: Eine der wenigen Stephen-King-Verfilmungen, die selbst Stephen King liebt!
Daniel Fabian
Daniel Fabian
-Senior-Redakteur
Horror ist in seiner DNA verankert – ob irre wie „Braindead“ und „Eraserhead“ oder packend wie „Halloween“ und „High Tension“. Hauptsache ungekürzt!

Stephen King kann mit vielen gefeierten Adaptionen seiner Geschichten nur wenig anfangen. Heute Abend läuft jedoch eine im Free-TV, die der Kult-Autor zu seinen absoluten Lieblingen zählt...

Für uns von FILMSTARTS ist „Shining“ der beste Horrorfilm aller Zeiten. Der Autor der Vorlage hingegen widerspricht entschieden: Stephen King zufolge entfernt sich Stanley Kubrick mit seinem Film zu sehr vom Kern seiner Geschichte, verliert das Overlook Hotel als eigentliche Hauptfigur aus den Augen. Soll heißen: Der legendäre Horror-Autor ist äußerst kritisch, was die Verfilmungen seiner Schauergeschichten betrifft. Und zwar nicht einfach nur deshalb, weil sich manche Macher*innen kreative Freiheiten nehmen.

Dass ihn gerade das nämlich nicht unbedingt stört, zeigt Kings Meinung zu einer Adaption, die heute Abend im TV läuft. Denn mit „Cujo“ zeigt Tele 5 am 8. März 2026 (ab 22 Uhr) eine von Stephen Kings liebsten Stephen-King-Verfilmungen! Der Horror-Papst bezeichnete Lewis Teagues Erzählung trotz einiger bewusster Abweichungen von der Original-Story als „grandios“ – und die Performance von Dee Wallace als beste Schauspielleistung, die es jemals in einem King-Film gab!

Ob „Cujo“ nach vier Jahrzehnten noch dieselbe Wirkung hat? Genau davon könnt ihr euch unter anderem auch auf DVD und Blu-ray überzeugen. Der Film ist sowohl in der Kinofassung* (91 Minuten) als auch im Director's Cut (93 Minuten) erhältlich:

Wer beide Versionen auf einen Schlag haben will, kann alternativ zum allerdings kaum noch erhältlichen 4-Disc-Mediabook* greifen. Die Unterschiede zwischen den beiden Schnittfassungen sind übrigens marginal. Im Director's Cut wurden vereinzelte Szenen umgeschnitten und minimale Handlungserweiterungen vorgenommen, sodass dieser am Ende nur etwas mehr als 70 Sekunden länger als die Kinofassung ist.

"Cujo": Einer DER Tierhorror-Klassiker schlechthin

„Cujo“ erzählt die Geschichte des kleinen Tad (Danny Pintauro) und seiner Mutter Donna (Dee Wallace), die mit ihrem Wagen liegenbleiben und schließlich in einer nahegelegenen Werkstatt um Hilfe suchen. Doch als sie dort ankommen, erwartet sie ein Anblick des Grauens: Der Besitzer Joe Camber (Ed Lauter) wurde offensichtlich von seinem Hund, dem titelgebenden Cujo, getötet – und der außer Kontrolle geratene Vierbeiner ist noch ganz in der Nähe…

Cujo
Cujo
Starttermin 19. August 1983 | 1 Std. 35 Min.
Von Lewis Teague
Mit Dee Wallace, Danny Pintauro, Daniel Hugh Kelly
User-Wertung
3,3

„Cujo“ bietet alles, was einen klassischen Tierhorror-Reißer auszeichnet – und ist am Ende doch mehr als simple Genre-Kost von der Stange. Denn neben kompromisslosen Momenten puren Terrors nimmt sich Regisseur Lewis Teague reichlich Zeit für das Drumherum, um seiner Geschichte und ihren Figuren das berühmte Fleisch auf die Knochen zu geben. So zieht er die Spannungsschraube immer weiter an und entwickelt einen immer stärker werdenden Sog der Ausweglosigkeit, dem man sich kaum entziehen kann, hat er einen einmal gepackt.

Die alte DVD hält auf Amazon bei einer Durchschnittswertung von 4,4 Sternen. Das zeigt, dass „Cujo“ nicht nur bei Stephen King, sondern auch beim Publikum enorme Popularität genießt – lediglich das Ende sorgt seit jeher für Diskussionen. Vor allem viele Kenner der sogar noch erbarmungsloseren Buchvorlage hätten sich jedenfalls gewünscht, dass Lewis Teague und seine Autoren die Geschichte ebenso konsequent zu Ende erzählen. Daraus wurde zwar nichts, Teague aber inszenierte kurz darauf mit „Katzenauge“ wenigstens noch eine weitere durchaus sehenswerte King-Adaption…

Die ultimative Rangliste aller Stephen-King-Verfilmungen - von der schlechtesten bis zur besten!

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