„Mimic - Angriff der Killerinsekten“ läuft in der heutigen Nacht vom 16. auf den 17. März 2026 um 0.05 Uhr auf Tele 5. Alternativ könnt ihr den FSK-16-Titel derzeit ohne Aufpreis im Rahmen eures Flatrate-Abos bei Paramount+* streamen. Zudem ist er als kostenpflichtiges Video-on-Demand zu haben:
Falls ihr Amazon-Prime-Kund*in sein solltet, könnt ihr den Schocker unter dem obigen Link übrigens ebenfalls ohne Aufpreis streamen. Dazu müsst ihr euch unter obigem Link lediglich für den siebentägigen Gratistest des Paramount+-Channels* anmelden, auf dem ihr zudem noch jede Menge weitere Genre-Klassiker sehen könnt. Sofern ihr nicht wieder stornieren wollt, werden nach dem Probezeitraum 5,99 Euro pro Monat fällig.
Guillermo del Toros erster US-Film
Der 1997 in die Kinos gekommene „Mimic - Angriff der Killerinsekten“ basiert auf einer Kurzgeschichte von Science-Fiction-Autor Donald A. Wollheim, die dieser 1942 unter dem Pseudonym Martin Pearson veröffentlicht hatte. Der Mexikaner Guillermo del Toro, der 1993 mit seinem atmosphärischen Langfilm „Cronos“ globales Aufsehen erregte, ist bis heute großer Fan des Schriftstellers. In Form des „From Dusk Till Dawn“-Studios Dimension Films und des „Pulp Fiction“-Verleihs Miramax fand er damals Financiers, die ihm die für die Umsetzung seiner Vision nötigen 30 Millionen Dollar gaben. Zudem stellten sie dem relativen Newcomer mit „Sugarland Express“-Autor Matthew Robbins noch einen erfahrenen Kollaborationspartner zur Entwicklung des Drehbuchs an die Seite.
Herausgekommen ist dabei kein solcher Geniestreich wie spätere del-Toro-Werke à la „Pans Labyrinth“ oder „Shape Of Water“, aber doch ein mehr als ansehnlicher, streckenweise ziemlich gruseliger (und ekliger!) Vertreter des Tierhorror-Subgenres. Während die Story nicht wirklich originell ist, begeistert die visuelle und atmosphärische Umsetzung auch noch fast 30 Jahre später. Zudem sind die darstellerischen Leistungen für einen Vertreter dieses Sujets bemerkenswert gut.
Neben Oscargewinnerin Mira Sorvino („Geliebte Aphrodite“) in der Hauptrolle glänzen unter anderem Jeremy Northam („Gosford Park“), Giancarlo Giannini („Darkness“), „Dune“- und Marvel-Star Josh Brolin sowie der für seinen brillanten Auftritt in „Amadeus“ ebenfalls mit einem Academy-Award prämierte F. Murray Abraham vor der Kamera. In kleineren Nebenparts sind zudem unter anderem „The Walking Dead“-Publikumsliebling Norman Reedus und der über die Jahre zu einem Stammschauspieler in del Toros Projekten avancierte Doug Jones („Star Trek: Discovery“) zu sehen.
Wenn euch „Mimic“ Spaß macht, könnt ihr danach gleich mit den Sequels „Mimic 2“ und „Mimic 3“ weitermachen. Wobei gesagt werden muss, dass beide als Direct-to-Video-Veröffentlichungen mit einem deutlich geringeren Budget auskommen mussten und auch ohne die Beteiligung von Guillermo del Toro oder seines Hauptcasts entstanden.
Darum geht es in "Mimic"
New York City befindet sich im Würgegriff einer mysteriösen Seuche, die vor allem Kinder befällt und in den meisten Fällen tödlich endet. Überträger der Krankheit sind ausgerechnet die in der Metropole allgegenwärtigen Kakerlaken. Dr. Peter Mann (Jeremy Northam) vom Gesundheitsamt bittet Insektenforscherin Dr. Susan Tyler (Mira Sorvino) um Hilfe. Die Ausscheidungen einer von ihr gezüchteten Kakerlaken-Spezies merzen die gewöhnlichen Vertreter ihrer Gattung innerhalb von sechs Monaten aus und die Krankheit ist eingedämmt.
Drei Jahre später sind Peter und Susan mittlerweile verheiratet, als plötzlich vermehrt Menschen verschwinden. Die Behörden glauben, es mit einem Serienkiller zu tun zu haben. Doch dann muss Susan feststellen, dass die von ihr als unfruchtbar gezüchteten Superkakerlaken sich doch vermehren und sich dabei rasend schnell weiterentwickeln. Susan und Peter unternehmen eine Expedition in New Yorks Abwasserkanälen und treffen dort auf mannshohe Mutanten, die ihre äußere Form und ihr Verhalten zunehmend ihrem größten Feind anpassen: dem Menschen …
Das aktuelle Werk von Guillermo del Toro soll es bald als Maxi-Version geben. Im folgenden Artikel erfahrt alles Relevante:
3 Stunden oder sogar noch länger? Netflix' Oscar-Hoffnung erhält nachträglich eine Langfassung*Bei diesen Links handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links oder beim Abschluss eines Abos erhalten wir eine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.
Dies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits auf FILMSTARTS erschienenen Artikels.