Biopic über eine der größten Rockbands aller Zeiten kommt – vom "8 Mile"-Studio
Markus Trutt
Markus Trutt
-Redakteur
Filme, Serien, Videospiele. Markus brennt schon seit Kindertagen für so ziemlich alles, was über Bildschirme und Leinwände flimmert.

Seit über 40 Jahren füllt die Rockband Bon Jovi nun schon die Stadien dieser Welt. Jetzt soll ein Film die Anfänge der legendären Gruppe beleuchten. Unterstützung gibt es dabei von Frontmann Jon Bon Jovi höchstpersönlich.

Sony Pictures

Musiker-Biopics sind in Hollywood nach wie vor schwer in Mode. Schon bald steht uns der mit Spannung erwartete Michael-Jackson-Film „Michael“ ins Haus, während Regielegende Ridley Scott an einem Projekt über die Bee Gees arbeitet und Sam Mendes mit seinem vierteiligen „The Beatles“-Mammutprojekt 2028 die Grenzen für derartige Kino-Biopics sprengen will.

Nun gesellt sich eine weitere Produktion über eine absolut prägende Größe der amerikanischen Musikgeschichte hinzu – und zwar beim Studio Universal, wo man bereits mit Filmen wie „8 Mile“ und „Straight Outta Compton“ ein Händchen für mitreißende Star-Porträts bewiesen hat. Jetzt hat sich Universal ein groß angelegtes Biopic über die US-Truppe Bon Jovi geschnappt, um das sich dem Branchenblatt Deadline zufolge mehrere Studios gerissen haben.

Der noch unbetitelte Bon-Jovi-Film soll laut Deadline die frühen Jahre und damit den kometenhaften Aufstieg der bis heute aktiven Band beleuchten, die mit 130 verkauften Tonträgern zu den erfolgreichsten amerikanischen Rockgruppen aller Zeiten gehört. Beginnend mit ihrer Gründung im Jahr 1983 und ihrem ersten Hit „Runaway“ soll sich die Handlung des Films bis zu ihrem 1986 erschienenen dritten Album „Slippery When Wet“ erstrecken, das solche Stadionhymnen wie „Livin’ On A Prayer“ und „You Give Love A Bad Name“ enthielt und den endgültigen großen Durchbruch für die Band markierte.

Biopic mit ganz viel Bon-Jovi-Expertise

Und das Beste bei all dem: Mit der Akquise des Projekts hat sich Universal nicht nur die Unterstützung von Frontmann Jon Bon Jovi persönlich, sondern auch Zugriff auf die gesamte Musikbibliothek seiner Band gesichert. Ob der Leadsänger, der sich in der Vergangenheit auch schon mehrfach als Schauspieler versucht hat (etwa in der Kultserie „Ally McBeal“ und dem Horror-Sequel „John Carpenter’s Vampires: Los Muertos“, aus dem das Artikelbild oben stammt), vielleicht auch für einen Gastauftritt vor der Kamera vorbeischauen wird, ist indes noch nicht bekannt.

Bekannt ist hingegen, dass der aufstrebende Autor Cody Brotter das Drehbuch beisteuern und damit sein Schreibdebüt für die große Leinwand abliefern wird, nachdem er jüngst das Skript zu Doug Limans kommendem Crypto-Thriller „Killing Satoshi“ überarbeitet hat und sein Drehbuch „Drudge“ auf der sogenannten Black List der besten bislang noch nicht verfilmten Drehbücher Hollywoods gelandet ist.

Mit Produzent Gotham Chopra ist zudem noch ein echter Bon-Jovi-Experte an Bord, hat der doch bereits alle vier Folgen der 2024 erschienenen Hulu-Dokumentation „Thank You, Goodnight: The Bon Jovi Story“ inszeniert (bei uns zu finden auf Disney+*). Wer allerdings die Regie beim Biopic übernehmen und die Hauptrollen spielen wird, steht derzeit ebenso wenig fest wie ein Kinostart.

Anders sieht das beim eingangs erwähnten „Michael“ aus, der bereits am 23. April 2026 in die deutschen Lichtspielhäusern kommen wird. Einen Vorgeschmack bietet der nachfolgende Trailer:

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