Sitzenbleiben oder nicht: Hat "Mortal Kombat 2" eine Post-Credit-Szene? Und was bedeutet das für "Mortal Kombat 3"?
Christoph Petersen
Christoph Petersen
-Chefredakteur
Egal ob völlig abgedreht wie bei „Fast & Furious 9“ oder gnadenlos präzise wie bei „The Raid“ – Hauptsache bei der Action kein langweiliges Mittelmaß!

Mit einer Länge von 116 Minuten und zwei Sekunden ist „Mortal Kombat II“ für einen Prügelfilm nicht gerade kurz geraten. Da kann am Ende schon mal die Blase drücken. Wir verraten euch, ob ihr dennoch bis zum Ende des Abspanns sitzen bleiben solltet.

Für mich persönlich gehört der Abspann mit zum Film. Aber natürlich muss jeder selbst entscheiden, ob er direkt aus dem Saal stürmt, sobald die Namen der Beteiligten über die Leinwand rollen. Zumal die Cola-gefüllte Blase da ja manchmal auch noch ein Wörtchen mitzureden hat. Deshalb ist es gut zu wissen, ob nach dem Abspann womöglich noch etwas kommt – denn dann kann man besser entscheiden, ob man sich nicht doch noch für ein paar Minuten zusammenreißt oder zumindest nach einem kurzen WC-Abstecher wieder in den Kinosaal zurückkehrt, um bloß nichts Wichtiges zu verpassen.

Mortal Kombat“ (2021) hatte zwar weder eine Mid- noch eine Post-Credit-Sequenz. Aber gerade, weil am Ende von „Mortal Kombat II“ durchaus einige konkrete Hinweise auf eine mögliche weitere Fortsetzung fallen gelassen werden, hätten wir beim Beginn des Abspanns darauf gewettet, dass da bestimmt noch etwas kommt. Deshalb sind wir in der Pressevorführung des Films bis ganz zum Schluss sitzengeblieben. Aber Pustekuchen! „Mortal Kombat II“ hat wie sein Vorgänger erneut keine Post-Credit-Szene, die zum Beispiel mit dem Auftauchen einer neuen Figur auf einen möglichen dritten Teil hinweisen würde.

Aber das heißt nicht, dass es nicht doch schon Anspielungen darauf geben würde, wo es in einem potenziellen „Mortal Kombat 3“ hingehen könnte ...

So könnte es in "Mortal Kombat 3" weitergehen

Mit dem Sieg über Shao Kahn (Martyn Ford) ist die Katastrophe erst einmal abgewendet. Da es zehn „Mortal Kombat“-Siege in Folge braucht, um ein anderes Reich zu erobern, müsste Outworld jetzt erst mal wieder mit neuen Fightern bei null anfangen, um das Earthrealm irgendwann zu übernehmen. Allerdings war es ein teuer erkaufter Sieg mit vielen gefallenen Kämpfer*innen auf beiden Seiten – und schon während des Films machen sich der Zauberer Shang Tsung (Chin Han) und sein Necromancer-Kumpel Quan Chi (Damon Herriman) daran, den einen oder anderen Toten als sogenannten Revenant (untote Widergänger) aus dem Netherrealm (also quasi aus der Hölle) zurückzuholen.

Das prominenteste Beispiel in „Mortal Kombat 2“ ist natürlich der ehemalige Sub-Zero, der im Sequel als Noob Saibot zurückkehrt. Zudem kündigt Earthrealm-Kämpferin Sonya Blade (Jessica McNamee) nach dem finalen Duell an, dass es nun womöglich an der Zeit wäre, gefallene Kamerad*innen zurückzuholen. Es spricht also viel dafür, dass ein dritter Teil zu einem nicht geringen Teil im Netherrealm spielen könnte – zumal sich die Filme wie zuvor auch schon die Spiele irgendetwas einfallen lassen müssen, um die prominentesten Fighter selbst dann unterzubringen, wenn sie eigentlich schon längst getötet worden sind. Sonst gibt es irgendwann nur noch Figuren aus der dritten Reihe – und das will ja niemand sehen.

Was hat Shinnok damit zu tun?

Ein weiterer Hinweis auf einen längeren Netherrealm-Abstecher ist auch die Rolle von Shinnok, der in „Mortal Kombat II“ gleich mehrfach erwähnt wird. In der Verfilmung „Mortal Kombat 2 – Annihilation“ von 1997 war der Elder God sogar einer der Hauptbösewichte – und offenbar wartet er auch jetzt wieder im Netherrealm, um in „Mortal Kombat 3“ endlich zurückzukehren.

Nach Shang Tsung in „Mortal Kombat“ sowie Shao Kahn in „Mortal Kombat 2“ wäre Shinnok als möglicher Bad Guy in „Mortal Kombat 3“ auf jeden Fall die bislang mächtigste Bedrohung, der sich die Fighter der anderen Reiche stellen müssten …

Wenn ihr wissen wollt, wie uns „Mortal Kombat 2“ gefallen hat, gibt es entweder die FILMSTARTS-Kritik – oder einen ausführlichen Podcast, den ich gemeinsam mit dem ausgewiesenen Prügelspiel-Experten André Peschke von The Pod aufgenommen habe:

FILMSTARTS bietet dir täglich die neuesten Nachrichten über Kino, Serien und Fernsehen. Abonniere FILMSTARTS hier bei Google Discover, um auch unsere Kritiken, Interviews, Streaming- und TV-Tipps sowie die besten und interessantesten Geschichten über deine Lieblingsfilme und -serien nicht zu verpassen.

facebook Tweet
Ähnliche Nachrichten
Das könnte dich auch interessieren