1978 war für James-Bond-Darsteller Roger Moore ein starkes Kinojahr in Deutschland! Nicht nur, dass er mit bundesweiten Wiederaufführungen seiner 007-Missionen „Leben und sterben lassen“ und „Der Mann mit dem goldenen Colt“ jeweils über 1,6 Millionen Menschen in die Lichtspielhäuser lockte: Mit dem Kriegsfilm „Die Wildgänse kommen“ feierte er zudem den sechstgrößten Hit des Kalenderjahres.
Fast vier Millionen Menschen lösten ein Ticket für die Geschichte schießwütiger Söldner, die in eine fiese Falle tappen. Damit reihte sie sich in den Jahrescharts hinter zwei John-Travolta-Knallern („Grease“ und „Nur Samstag Nacht“), zwei Bud-Spencer-Erfolgen („Sie nannten ihn Mücke“ und „Zwei sind nicht zu bremsen“) sowie dem Ur-„Star Wars“ ein.
Bald könnt ihr den explosiven Film in völlig neuer Qualität in eure Filmsammlung stellen: Voraussichtlich am 21. August 2026 erscheint „Die Wildgänse kommen“ erstmals in Deutschland in 4K – Vorbestellungen sind bereits möglich!
Die 4K-Premiere des Kriegsfilmklassikers basiert auf einer komplett neuen, vom originalen Kameranegativ ausgehenden Restauration. Präsentiert wird sie als 2-Disc-Mediabook in limitierter Auflage, die „Die Wildgänse kommen“ auf UHD-Disc und auf Blu-ray umfasst.
Als Extras sind drei Audiokommentare (darunter von Roger Moore, Produzent Euan Lloyd, Second-Unit-Regisseur John Glen und Filmemacher Jonathan Sothcott), eine ausführliche Begleitdokumentation und zahlreiche Interviews angekündigt. Darüber hinaus enthält die Edition ein Booklet mit Hintergrundinformationen.
Darum geht es in "Die Wildgänse kommen"
Ex-Colonel Allen Faulkner (Richard Burton) bekommt vom Londoner Bankier Edward Matherson (Stewart Granger) einen riskanten Auftrag: Er soll zusammen mit 50 Söldnern Julius Limbani (Winston Ntshona), seines Zeichens kürzlich gestürzter Präsident eines afrikanischen Staats, aus den Händen der Rebellen befreien. Die Rettungsaktion ist minutiös ausgetüftelt, die Männer sind schwer bewaffnet und extrem geldgierig, das Einsatzgebiet hart umkämpft.
Als die Truppe, zu der auch Faulkners enger Freund Shawn Fynn (Roger Moore) gehört, am Ziel ankommt, wird ihr klargemacht, dass sie von ihrem Auftraggeber und dessen Hintermännern hintergangen wurde. Statt das Leben eines Diplomaten zu retten, müssen sie verzweifelt ihren eigenen Tod abwenden...
Militär-Action von einem John-Wayne-Regisseur und einem Bond-Macher
Die Regie bei „Die Wildgänse kommen“ übernahm Andrew V. McLaglen, der sich auf Western und Kriegsfilme geradezu spezialisierte, und unter anderem fünf John-Wayne-Vehikel inszenierte. Er drehte auch 96 Folgen des Western-Serienklassikers „Rauchende Colts“ und wirkte als Regieassistent an James Camerons Katastrophen-Liebesfilm „Titanic“ mit.
Den Schnitt des Söldnerspektakels verantwortete indes der zudem für die Second Unit zuständige John Glen, der zuvor in dieser Funktion neben „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“ auch „Der Spion, der mich liebte“ in Form brachte und später fünf 007-Einsätze inszenierte, darunter den brachialen Rache-Agentenactioner „Lizenz zum Töten“ mit Timothy Dalton.
Nach „Die Wildgänse kommen“ war übrigens noch nicht Schluss: Die raue Abfolge aus riskanten Fallschirmstunts, Nahkämpfen, Schießereien und einem blutgetränkten Finale erhielt zwei weitestgehend in Vergessenheit geratene, weitaus weniger erfolgreiche Fortsetzungen. Und wenn ihr einen aktuelleren Actioner für eure Sammlung sucht, schaut euch doch unseren folgenden Heimkino-Tipp an:
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