Dass Kate Beckinsale Action kann, hat die ursprünglich mit Literaturverfilmungen und Historiendramen bekannt gewordene Britin jahrelang als Star der „Underworld“-Reihe bewiesen. 2024 spielte Beckinsale dann die Hauptrolle in dem Spionage-Thriller „Canary Black“, der zunächst exklusiv für Abonnent*innen des Streaming-Services Amazon Prime Video zu sehen war. Doch das ändert sich nun:
„Canary Black“ feiert seine Premiere im deutschen Free-TV am heutigen 8. Juni 2026 um 22.15 Uhr im ZDF. Eine Wiederholung folgt in der Nacht vom 9. auf den 10. Juni um 0.15 Uhr. Alternativ könnt ihr den FSK-16-Titel weiterhin ohne Aufpreis im Rahmen eures Flatrate-Abos bei Prime Video streamen:
Lohnt sich das Einschalten für Kate Beckinsale?
Die Regiearbeit bei „Canary Black“ übernahm Pierre Morel, der vor knapp 20 Jahren mit dem Überraschungs-Hit „96 Hours - Taken“ aus dem bis dahin aus Dramen und Historienfilmen bekannten Liam Neeson im fortgeschrittenen Alter noch einen der populärsten Action-Stars der Gegenwart machte. Danach inszenierte der Franzose noch weitere Genre-Werke wie „Peppermint“ mit Jennifer Garner oder „Freelance“ mit John Cena. Die Qualität und den Unterhaltungswert von „96 Hours“ erreichte er dabei allerdings nicht einmal ansatzweise. Und auch der im kroatischen Zagreb und der slowenischen Hauptstadt Ljubljana gedrehte „Canary Black“ kann diese Strähne nicht unterbrechen.
Die Action wird auf dem Level eines begrenzten Budgets routiniert bis launig abgewickelt. Beckinsales Figur zeigt dabei beinahe übernatürliche Fähigkeiten, indem sie problemlos doppelt so große Typen vermöbelt, Pistolenkugeln ausweicht, aus Hochhausfenstern springt und an einer überdimensionierten Drohne hängend über die Dächer der Stadt fliegt. Diese Absurditäten hätten auf augenzwinkernde Art durchaus witzig werden können, sind aber leider komplett ernst präsentiert.
Jenseits der Actionsequenzen variieren die Handlung und die sich darin bewegenden Figuren zwischen wirr und komplett generisch. Alles, was hier geboten wird, hat man zuvor schon in zahlreichen anderen, oft erheblich schlüssiger erzählten Streifen gesehen. Dadurch ist das Anschauen über weite Strecken eher ermüdend als aufregend.
Am Ende werden gleich mehrere mögliche Sequels und Spin-offs vorbereitet und angeteasert. Doch wer würde sich diese nach dem doch arg mauen „Canary Black“ noch anschauen wollen? Wie es aussieht, gibt es wohl tatsächlich nicht genügend Interessierte. Denn Amazon Prime Video hat bis heute nichts in diese Richtung angekündigt.
Das passiert in "Canary Black"
Avery Graves (Kate Beckinsale) ist eine der besten Agentinnen des US-Geheimdienstes CIA. Als sie von einem Einsatz nach Hause kommt, haben Terroristen ihren in Bezug auf ihren Job ahnungslosen Ehemann David (Rupert Friend) entführt und sie wird erpresst. Um ihren Gatten lebend zurück zu erhalten, soll Avery im Austausch eine Computerdatei namens „Canary Black“ besorgen. Das Problem: Diese befindet sich auf einem Datenträger, der im künstlichen Zahn des in einem CIA-Knast einsitzenden Spions Stoica (Luka Alagić) versteckt ist.
Ohne ihre Kolleg*innen zu informieren, gelingt es Avery, in das Gefängnis einzudringen und diesem Stoica den Zahn zu ziehen. Allerdings muss sie feststellen, dass der nicht den gewünschten Inhalt hat. Derweil bemerkt ihr eigentlich mit ihr befreundeter Boss (Ray Stevenson), dass Avery auf eigene Rechnung agiert und lässt sie jagen. Als die daraufhin untergetauchte Agentin herausfindet, dass „Canary Black“ ein Online-Virus ist, der einen weltweiten Börsencrash auslösen soll, beginnt ein Wettlauf, dessen Ausgang den Zusammenbruch der Welt, wie wir sie kennen, bedeuten könnte…
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"Resident Evil"-Ikone Milla Jovovich verliert Hauptrolle in heiß erwartetem Zombie-Kracher – der Star einer anderen Action-Horror-Reihe übernimmt!Unsere Seite bietet dir täglich die neuesten Nachrichten über Kino, Serien und Fernsehen. Füge FILMSTARTS bei Google als bevorzugte Quelle hinzu, um unsere Artikel dort häufiger angezeigt zu bekommen, wenn du nach einem bestimmten Thema suchst – so bleibst du immer auf dem Laufenden.
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