Nach historischem Kino-Erfolg: "Backrooms"-Regisseur will eines der innovativsten Sci-Fi-Videospiele überhaupt verfilmen
Markus Trutt
Markus Trutt
-Redakteur
Seit „Silent Hill“ ihm gezeigt hat, dass es doch auch gute Videospieladaptionen geben kann, hält Gamer Markus sehnsüchtig Ausschau nach weiteren.

Seit 2013 plant „Star Wars“-Macher J.J. Abrams nun schon eine Verfilmung des gefeierten Rätsel-Plattformers „Portal“. Jetzt könnte das Vorhaben wiederbelebt werden – durch den Regisseur hinter dem Sensationserfolg „Backrooms“.

Der gerade mal 20-jährige Kane Parsons ist aktuell (neben „Obsession“-Macher Curry Barker) DER neue Stern am Horror-Himmel. Sein atmosphärischer Grusler „Backrooms“ (deutscher Kinostart: 18. Juni 2026), der auf seinen eigenen viralen YouTube-Videos basiert, hat nach nur wenigen Tagen an den Kinokassen die 100-Millionen-Dollar-Marke geknackt und ist damit schon jetzt zum am US-Box-Office erfolgreichsten Film des Prestige-Studios A24 avanciert. Parsons wurde damit außerdem zum jüngsten Regisseur, der jemals einen Film an der Spitze der US-Kinocharts platzieren konnte.

Das Interesse in Hollywood an dem Nachwuchs-Filmemacher ist dementsprechend riesig. Umso spannender wird es nun, welches Projekt Parsons als nächstes angeht. In Aussicht gestellt sind bereits eine „Backrooms“-Fortsetzung sowie ein geheimer gemeinsamer Film mit „Longlegs“-Mastermind Osgood Perkins. Nun aber bringt Parsons selbst ein mögliches weiteres Vorhaben ins Spiel. So hat er der New York Times in einem Interview verraten, dass es sein Traum sei, den Videospiel-Hit „Portal“ zu verfilmen. Und mehr noch: Er prüfe derzeit bereits „mit großer Vorsicht und großer Neugier“, ob eine Umsetzung möglich sei.

Kommt ein "Portal"-Film von Kane Parsons und J.J. Abrams?

Nach dem Labyrinth-Grusel in „Backrooms“ wäre Kane Parsons definitiv eine ideale Wahl für den Regieposten eines „Portal“-Films. In dem 2007 erschienenen First-Person-Rätselspiel der „Half Life“-Schmiede Valve muss man als Spieler*in Portale zwischen Oberflächen erschaffen, um sich mittels Physik, Logik und räumlicher Vorstellungskraft durch die Testkammern eines geheimnisvollen Labors zu bewegen. „Portal“ gilt dabei gemeinhin nicht nur als ein besonders origineller Vertreter seines Genres, sondern gar als eines der besten Videospiele aller Zeiten.

Tatsächlich wurden bereits 2013 Pläne für eine „Portal“-Adaption von J.J. Abrams‘ Produktionsschmiede Bad Robot laut. 2022 bekräftigte der „Star Wars“- und „Star Trek“-Regisseur, dass er weiterhin daran interessiert sei. Passiert ist seitdem jedoch nichts. Die Interessensbekundung von Kane Parsons könnte eine „Portal“-Verfilmung nun aber definitiv wieder befeuern. Und die dabei mögliche Paarung mit Mystery-Meister J.J. Abrams wäre ebenfalls äußerst vielversprechend. Ob es wirklich dazu kommt, steht aber noch in den Sternen.

Einer „Portal“-Adaption am nächsten sind wir bisher mit dem Kurzfilm „Portal: No Escape“ aus dem Jahr 2011 gekommen, mit dem sich der spätere „10 Cloverfield Lane“- und „Predator: Badlands“-Macher Dan Trachtenberg für eine Karriere in Hollywood empfohlen hat. Das knapp 7-minütige Video (inklusive Abspann) könnt ihr euch hier anschauen:

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