Zwei YouTuber in ihren 20ern auf den Regiestühlen, zwei grandiose Horror-Schocker und jede Menge Box-Office-Rekorde: „Obsession - Du sollst mich lieben“ und „Backrooms“ sind DIE Grusel-Phänomene der Stunde, und das quasi zeitgleich! Während „Obsession“ gerade Geschichte mit einer steten Steigerung seiner Einspielergebnisse feiert und auf dem besten Weg ist, zu einem der profitabelsten Filme aller Zeiten zu werden, beschert „Backrooms“ dem gefeierten Indie-Studio A24 einen seiner größten Erfolge.
Nach nur sechs Tagen in den nordamerikanischen Kinos hat „Backrooms“ dort nun die magische 100-Millionen-Dollar-Marke geknackt. Das ist nicht nur das Zehnfache (!) seines Budgets, sondern zugleich auch das erste Mal, dass dies einem Film der für ausgefallene Originalstoffe bekannten Produktionsschmiede in Übersee gelungen ist. Damit hat „Backrooms“ das von uns mit der seltenen Höchstwertung von 5 Sternen bedachte Tischtennis-Drama „Marty Supreme“ (US-Einspiel: 96 Millionen Dollar) als erfolgreichsten A24-Film in Amerika abgelöst.
Schon zuvor hat „Backrooms“ mit 81,4 (USA) bzw. 118 Millionen Dollar (weltweit) am ersten Wochenende für den besten Start in der bisherigen Geschichte des 2012 gegründeten Studios gesorgt. Der gerade mal 20-jährige Regisseur Kane Parsons, der mit dem Horror-Streifen das Konzept seiner eigenen viralen YouTube-Kurzfilme auf einen abendfüllenden Spielfilm übertragen hat, ist damit außerdem der jüngste Filmemacher überhaupt, der sich an die Spitze der Kinocharts setzen konnte.
Wird "Backrooms" auch weltweit erfolgreicher als "Marty Supreme"?
Nun wird es spannend sein zu sehen, ob „Backrooms“ „Marty Supreme“ auch an den weltweiten Kassen in den Schatten stellen wird. Hier hat das Meisterwerk mit Timothée Chalamet mit einem Einspiel von 191 Millionen Dollar nämlich nach wie vor die A24-Krone auf. „Backrooms“ steht global derweil mit 134 Millionen Dollar auf dem dritten A24-Rang, dürfte aber schon bald dem Multiversums-Spektakel „Everything Everywhere All At Once“ (143 Millionen Dollar) den zweiten Platz wegschnappen.
Einen zusätzlichen Push dürfte „Backrooms“ nicht nur durch die gute Mundpropaganda, sondern auch dadurch bekommen, dass er in einigen Märkten der Welt erst noch startet, so auch in Deutschland. Hierzulande kommt „Backrooms“ am 18. Juni 2026 regulär in die Kinos (der eingangs erwähnte „Obsession“ folgt dann übrigens eine Woche später am 25. Juni). Dann erfahren wir auch hier, was es mit dem endlosen Labyrinth seltsamer Räume auf sich hat, auf das Möbelladenbesitzer Clark (Chiwetel Ejiofor) im Keller seines Geschäfts stößt.
Nach dem durchschlagenden Erfolg wird jetzt übrigens – wenig überraschend – bereits über eine Fortsetzung zu „Backrooms“ diskutiert. Mehr dazu erfahrt ihr im folgenden Artikel:
Dieser Horrorfilm ist schon ein Mega-Hit, obwohl er in Deutschland noch gar nicht gestartet ist – jetzt soll er eine Fortsetzung bekommenUnsere Seite bietet dir täglich die neuesten Nachrichten über Kino, Serien und Fernsehen. Füge FILMSTARTS bei Google als bevorzugte Quelle hinzu, um unsere Artikel dort häufiger angezeigt zu bekommen, wenn du nach einem bestimmten Thema suchst – so bleibst du immer auf dem Laufenden.