Von Anfang an war klar, dass sich „Disclosure Day - Der Tag der Wahrheit“ um Außerirdische drehen würde. Schließlich wurde das Projekt von Beginn an als UFO-Film angekündigt. Was genau dahintersteckt, blieb jedoch bis zum Kinostart streng geheim. Eine auf maximale Verschwiegenheit ausgelegte Marketingkampagne hielt nahezu sämtliche Details unter Verschluss.
Das führte schnell zu Spekulationen darüber, ob „Disclosure Day“ möglicherweise als späte Fortsetzung von „Unheimliche Begegnung der dritten Art“ angelegt sein könnte. Ob das tatsächlich der Fall ist und welche Hinweise sich in den letzten Minuten des Films entdecken lassen, verraten wir euch im weiteren Verlauf dieses Artikels. Aber Vorsicht: Ab hier folgen massive Spoiler zum Finale des Films!
Das steckt im Finale des Sci-Fi-Blockbusters
Dass Außerirdische in „Disclosure Day“ tatsächlich existieren und die Menschheit bereits Kontakt zu ihnen hatte, wird im Verlauf des Films kaum als großes Geheimnis behandelt. Darauf deutet nicht nur die Verbissenheit von Noah Scanlon (Colin Firth) hin, der als fanatischer Kopf der Nichtregierungsorganisation Wardex Jagd auf Daniel (Josh O'Connor) macht, weil dieser über hochsensible Informationen zu außerirdischen Begegnungen verfügt. Auch wir als Publikum erhalten bereits etwa zur Halbzeit einen Einblick in das Alien-Archiv, das Daniel auf mehreren Datenträgern in seinem Rucksack mit sich herumträgt.
Die eigentliche Frage von „Disclosure Day“ lautet daher nicht, ob Außerirdische existieren, sondern ob es Daniel und Margaret (Emily Blunt) gelingt, die Wahrheit ans Licht zu bringen. Ihr Ziel: die Welt über die Existenz der Außerirdischen und die Verbrechen zu informieren, die Menschen ihnen in den vergangenen 79 Jahren angetan haben. Die Antwort fällt erwartungsgemäß positiv aus. Über den Kontrollraum von Kansas City News und mithilfe der Nachrichtenregie in New York werden sämtliche Aufnahmen weltweit ausgestrahlt.
Ein schlüssiger Verweis
Auf dem Multiviewer – jener riesigen Monitorwand, die aus unzähligen Bildschirmen besteht – laufen dabei die Aufzeichnungen, die Militär, Verteidigungsministerium und andere Institutionen über Jahrzehnte hinweg von Außerirdischen gesammelt haben. Zu sehen sind unter anderem Bilder des Roswell-Absturzes im Juli 1947, der als Beginn des dokumentierten Beobachtungzeitraumes außerirdischer Aktivitäten gilt. Und genau hier versteckt sich ein besonders spannendes Detail:
Auf einem der Monitore ist nicht nur der Devils Tower in Wyoming zu erkennen – jenes markante Bergmonument, der in „Unheimliche Begegnung der dritten Art“ als Landestelle der Aliens dient. Für einen kurzen Moment ist sogar das berühmte Lichtspiel aus dem Finale des Klassikers zu sehen, mit dem die Menschen Kontakt zu den Außerirdischen aufnehmen. Damit steht fest: „Disclosure Day“ spielt tatsächlich im selben Universum wie „Unheimliche Begegnung der dritten Art“, fungiert jedoch eher als spiritueller Nachfolger denn als direkte Fortsetzung.
Das erklärt zugleich, weshalb die in „Disclosure Day“ gezeigten Aliens dem klassischen Erscheinungsbild der Wesen aus Spielbergs Film so stark ähneln: ovale Schädel, große Augen und ein im Verhältnis zum Kopf deutlich kleineren Körper. Ganz zum Schluss wird sogar das Ur-Alien des Roswell-Absturzes in die Nachrichtenzentrale gebracht. Was es Daniel ins Ohr flüstert, bleibt allerdings ein Geheimnis. Die Botschaft des Films wurde bis dahin ohnehin mehr als deutlich vermittelt.
Falls ihr wissen wollt, wie mir „Disclosure Day – Der Tag der Wahrheit“ persönlich gefallen hat, schaut euch einfach das nachfolgende Video an:
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